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Wer könnte so etwas bei einem Plugin wollen? Klingt es dadurch "experimenteller"?  ·  Quelle: gearslutz

Butch Vig, Produzent von Nirvana, Foo Fighers und The Smashing Pumpkins und Drmmer der Band Garbage, hat sein eigenes Signature Plugin bei Waves Audio bekommen. Die Oberfläche ist … sagen wir … gewöhnungsbedürftig.

Ist das jetzt Steampunk-Kunst, ein fehlgeleiteter Designer oder schlicht ein einfach nur genial? Ich bin eigentlich ein ziemlicher Fan von Steampunk, wenn es allerdings auf ein GUI trifft, dann bin ich mir nicht mehr so sicher. Durch die fehlenden Kontraste und ähnlichen Farbtöne verliert man sich schnell beim Funktion-Suchen, auch wenn das Plugin nach einiger Eingewöhnung logisch aufgebaut scheint.

Der Name verrät uns, es ist ein Vocals-Plugin. Eher ein Channelstrip speziell für Sprache und Gesang. Neben den Reglern für In- und Output finden sich ein Low- und High-Cut und drei weitere vermeintliche Frequenzbieger Low, Presence und Air im Hauptteil des Gebildes. Ob Presence nun den Mittenbereich trifft, wird uns später das Handbuch oder die Demo verraten.

Schaut man etwas länger hin, entdeckt man noch mehr: Deesser, Compressor und Focus mit je nur einem Poti. Weiterhin verstecken sich noch ein Tube und ein Solid State Schieberegler an der Seite, direkt daneben zusätzlich einen weiteren Low- und High-Cut, vermutlich allein für die beiden.

Eins gelingt Waves damit auf jeden Fall: entsprechend Furore in der Fachwelt anstiften. Ob der Sound auch überzeugen kann? Es soll der typische Butch Vig Stempel aufgedrückt werden. Ich könnte aber jetzt nicht aus dem Stehgreif nennen, was ihn genau bei den Vocals auszeichnet, außer dass sie klar und durchdringend, aber trotzdem im Mix sind. Das schaffen andere aber auch.

Auch hier sind weder Preis noch Einführungstermin bekannt. Ich bin aber mal echt auf die ersten Demovideos und Nutzerwertungen gespannt.

Eine Antwort zu “NAMM 2015: Waves / Butch Vig Signature Vocals Plugin – Ist das Kunst oder kann das weg?”

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