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MOD-Duo-X

MOD-Duo-X  ·  Quelle: MOD Dev's

MOD Duo X

MOD Duo X  ·  Quelle: MOD

Ich habe keinen Bock auf Computer auf der Bühne. Wer das sagt, muss sich auch Effektgeräte suchen. Und deshalb gibt es die zweite Revision des Duo, das MOD Duo X.

Diese kleine Kiste ist eigentlich der Computer. Man kann, aber muss keine externen Plug-ins aufspielen. Und am Ende ist das Gerät natürlich doch ein Rechner, nur sieht es nicht so aus und man muss sich um nichts kümmern. Innen arbeitet ein 64 Bit Arduino. Die Gesamtrechenkraft wurde jetzt über den Jahreswechsel verstärkt und das Gerät noch etwas aufgewertet.

MOD Duo X – alles kann, muss aber nicht

Gedacht ist der Duo X als Multieffekt und war in der ersten Version eher für Gitarristen. Die können sich im Browser via USB oder Bluetooth ohne Installation von Teibern ein Pedalboard zusammenstecken und dann mit auf die Bühne nehmen. Ein virtuelles Pedalboard mit ehemals 2 Potis und 2 Fußschaltern. Das Duo X hat mehr Potis und Schalter und zielt auf die Tasten- und Synthesizerfraktion ab. Man bekommt neuerdings auch ein paar kostenlose Zusatzeffekte – aktuell das K-Devices WOV Plugin. Die ersten neuen Geräte kommen jetzt, also Anfang 2019!

Instrumentalisten mögen mehr Fußtaster und Synthesizer und Performer haben das Gerät gern auf dem Tisch und können mit dem X an vier Drehknöpfen drehen (zwei pro Seite, denn das Gerät ist für zwei Effektketten gleichzeitig ausgelegt und hat deshalb zwei identische Sektionen mit Display und Encoder) und an vier Fußschaltern Dinge aktivieren. Der große Encoder bleibt erhalten für die Auswahl der Gesamteffekte. Außerdem gibt es drei Taster oben und vier unten für weitere Optionen. Die obigen sind für die Menüs und Navigation zuständig. Es gibt nach wie vor zwei Eingänge und zwei Ausgänge, 5-Pol MIDI In und Out sind auch dran. daher der Name „Duo“ für doppelt. Neu sind CV In und Out. Der Effektumfang soll bis Ende des Jahres auf ungefähr 1000 Pedale/Effekte wachsen. Und man kann einige Max/MSP Patches drauf laufen lassen.

Ziel der Sache ist, ein einfaches Gerät mit einem einfachen Netzteil ohne Krypto-Bedienung einfach sofort nutzen zu können. Was alles möglich ist und wann es wirklich auf den Markt kommt, findet man auf der Website. Denn natürlich ist dies nur eine Vorschau auf das 699,- Euro teure Gerät. Man kann das Gerät selbst erweitern mit Akku und weiteren Schaltern oder Ports. Das Gerät ist umfassend und sehr vielseitig – eben ein echter Computer mit speziellem Einsatzgebiet und hochwertiger Fertigung. Und genau deshalb kostet das Gerät nicht 250,- Euro, sondern 699,- Euro.

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Maximilian
Gast

Vielen Dank für die Berichterstattung!
Verfolge das Projekt seit langem und bin auch schon aufgesprungen, nachdem ich die Menschen hinter Mod in Berlin besucht habe.
Besonders sind für mich die Midirouting Möglichkeiten und der Midi USB host im stereo Effektgerät.