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Mixbucket: ein kostenloses Song-Feedback-System für eine bessere Teamarbeit

Mixbucket: ein kostenloses Song-Feedback-System für eine bessere Teamarbeit  ·  Quelle: Felix Melchhardt

Der Entwickler Felix Melchhardt präsentiert uns mit Mixbucket ein Web-basiertes Tool, um Song-Feedback schneller und einfacher zu dokumentieren. Und das gibt es kostenlos. Ihr könnt eure Songs von eurem Kunden oder Bandkollegen mit geschriebenen oder gesprochenen Kommentaren versehen lassen. Hier ist es sogar möglich, neue Melodie- oder Percussion-Ideen in die Timeline des Tracks als Voice Recording einzufügen. Vorsicht: Zurzeit befindet sich die Software noch in der Alpha-Version und könnte hier und da noch einige Fehler aufweisen.

Mixbucket vereinfacht die Zusammenarbeit an Musikstücken und Mixen

Natürlich ist das nichts Neues. Am Markt gibt es schon einige ähnliche Web-basierte Produkte (wie zum Beispiel Bounce Boss), die das Zusammenarbeiten an Musikproduktionen durch ein einfaches Feedback-System unterstützen. Aber die sind im Vergleich zu Mixbucket nicht kostenlos. Dazu scheint es jetzt schon in der Alpha-Vorabversion sehr intuitiv zu funktionieren. Die Features sind schnell erklärt: Musikstück abspielen lassen, an der gewünschten Stelle des Songs auf „kommentieren“ klicken, Text eingeben oder ein Voice over aufnehmen. Danach müsst ihr euer Feedback noch genehmigen und abschicken. Klingt doch gut!

Sehr schön ist auch, dass während des Kommentierens das Playback des Songs pausiert wird. Erst nach dem Fertigstellen des Feedbacks zum bestimmten Song-Abschnitt läuft die Musik weiter. Zum Kommentar selbst bietet die App Vorschläge für die Eingabe. Das hat Ähnlichkeiten mit den Wortvorschlägen beim Tippen auf einem Smartphone. Die scheint zurzeit „nur“ in Englisch vorzuliegen. Die Eingaben können auch jederzeit bearbeitet, verbessert und als erledigt markiert werden. Dazu kann ein anderer vom Team auf den Kommentar antworten.

Als Datenspeicher nutzt Mixbucket das Dropbox oder Google Drive System. Das heißt, ihr benötigt für dieses Feedback-System einen Dropbox- beziehungsweise Google-Drive-Zugang. Euren Bandmitgliedern oder Kunden könnt ihr dementsprechend Links von eurer eigenen virtuellen Festplatten schicken, die natürlich auch von der Software generiert werden.

Der Programmierer, der die Software in seinem Urlaub geschrieben hat, ist natürlich auch auf euer Feedback gespannt. Nur so kann er sie weiterentwickeln und fertigstellen. Leider gibt es hierfür kein spannendes Feedback-System, sondern nur die altmodische Art über die Forumsseite beim Musiker-Board.de.

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