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Mesa Boogie Subway DI Preamp Pedal Front

Das Preamp-Pedal ist immer eingeschaltet  ·  Quelle: Mesa Boogie

Mesa Boogie D-800 Plus Topteil Amp Bass Front

Das D-800+ Topteil hat die Funktionen, die manche beim D-800 vermisst haben  ·  Quelle: Mesa Boogie

Mesa Boogie Subway Box Cabinet 2x10 Front

Box Front  ·  Quelle: Mesa Boogie

Ende letztes Jahr hatten die Kalifornier ein neues Topteil (D-800) mit Class-D Endstufe vorgestellt und seitdem war es ruhig um die Firma Mesa Boogie, vor allem in Sachen Bass. Nun wurde nicht nur das Topteil überarbeitet, sondern auch eine neue Box angekündigt und die Preamp Sektion des Amps als Pedal veröffentlicht.

Subway Bass DI-Preamp

Mit Abstand die spannendste Veröffentlichung von Mesa Boogie dieses Jahr für Bassisten. Das Bass DI-Preamp Pedal ist quasi die Vorstufe aus dem D-800 Topteil. Als Regler stehen die Gleichen zur Verfügung: Input, Bass, Low Mid, High Mid, Treble, Master und Voicing (Flat bis Boost). Dazu Hebelchen für Active/Passive-Input und Deep-Modus (Bass Boost).

In- und Output befinden sich an den Seiten, auf der Rückseite findet man einen DI-Out mit Ground/Lift und Pre/Post-EQ-Schalter, Preamp-Out als XLR (symmetrisch) und Großklinke (unsymmetrisch). Beide auf Line-Level.

Das Pedal eignet sich damit sowohl fürs Pedalboard als auch als Helfer für Studio und Bühne. Aber: Man kann es nicht ausschalten. Es ist wie ein Rack-Preamp dauerhaft an.

Preislich ist es mit vorr. 269 Euro auf jeden Fall eine günstige Alternative zum D-800 Topteil, das ganz knapp unter 1000 angesiedelt ist.

Subway D-800+

Hier hat sich einiges getan und es fühlt sich nach dem vollendeten Amp an: Mesa spendiert der Preamp Sektion neben einem zusätzlichen Bright-Modus auch noch ein High-Pass Filter und die beiden Mittenbänder sind nun nicht nur im Gain, sondern auch der Frequenz verstellbar. Außerdem ist ein serieller FX-Loop, ein Tuner-Out und ein Anschluss für einen Mute-Fußschalter verbaut.

Sonst ist der Amp auch von technischer Seite komplett baugleich dem D-800. Der D-800+ ist somit eher der große Bruder und das, was sich viele vom D-800 gewünscht haben. Er kostet aber auch ca. 300 Euro mehr.

Subway 2×10 Ultralite

Die Box ist wie die anderen in Leichtbauweise gefertigt und soll knapp unter 20 Kilogramm wiegen. Sie verträgt 600 Watt (8 Ohm) an zwei Custom 10“ Neodym Speakern und regelbarem Hochtöner. Italienisches Pappelsperrholz wird für das Gehäuse verwendet.

Optisch ist sie wie die anderen Boxen der Subway-Serie mit schwarzem Metgallgitter, schwarzem Bronco Tolex und schwarzen Kunststoffecken ausgestattet. So soll vor allem für Stacks als obere Box verwendet werden. Preislich ist sie für eine 2×10 mit fast 1500 Euro eine der teuersten Bassboxen bei zwei Zehner-Speakern, die mir auf Anhieb einfällt. Ob die Absatz findet? Mesa Boogie Spieler: Verratet es mir, ob die Kalkulation aufgeht.

Preise und Verfügbarkeit

Mitte bis Ende Dezember sollen alle angekündigten Teile verfügbar sein. Wird also knapp fürs Weihnachtsgeschäft. Ganz preiswert wird es wie immer bei Mesa Boogie nicht werden.

  • Subway Bass DI-Preamp Pedal: 269 Euro
  • Subway D-800+ Amp: 1299 Euro
  • Subway 2×10 Box: 1495 Euro

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