von Lasse Eilers | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Mayer MD900

Mayer MD900  ·  Quelle: Mayer EMI

ANZEIGE

Mayer EMI aus Österreich präsentiert auf der Superbooth 21 den MD900. Die Desktop-Variante des for zwei Jahren vorgestellten Eurorack-Synthesizers M800 beeindruckt mit virtuell-analoger Synthese, Wavetables, Effekten, Drum-Instrumenten, Arpeggiator, Sequencer und mehr. Hat die M800-Engine damit ihren wahren Bestimmungsort gefunden?

ANZEIGE

Mayer MD900

Auf der Superbooth 2019 hatte der österreichische Hersteller Mayer EMI das Eurorack-Modul M800 präsentiert. In dem Modul steckt ein kompletter, polyphoner, multitimbraler Synthesizer auf Linux-Basis mit beeindruckenden Fähigkeiten, die von virtuell-analoger Synthese über Wavetables bis hin zu einer Sample-Drummachine mit Clip-Launcher und einer umfangreichen Effektsektion reichen.

Mayer M800-R2

Mayer M800-R2 · Quelle: Mayer EMI

Jetzt hat Mayer nicht nur das Eurorack-Modul überarbeitet und die neue Variante M800-R2 vorgestellt. Gleichzeitig präsentiert der Hersteller den Desktop-Synthesizer MD900, der auf derselben Engine basiert. Und es wirkt ein bisschen so, als sei die komplexe Klangerzeugung darin sogar besser aufgehoben als in einem Eurorack-Modul.

16 Stimmen, vier Parts

Die Synthesizer-Engine des MD900 bietet 16 Stimmen, die dynamisch auf bis zu vier multitimbrale Parts verteilt werden. Jede Stimme ist komplett in Stereo ausgelegt und verfügt über zwei Oszillatoren, die in einem virtuell-analogen Modus oder mit Wavetables betrieben werden können. Hinzu kommen zwei Multimode-Filter, je drei Hüllkurven und LFOs sowie eine umfangreiche Modulationsmatrix mit 24 Slots. Jeder Part verfügt über eine eigene Effektsektion.

Über das Bedienfeld des Desktop-Synths wird diese umfangreiche Engine nun intuitiv bedienbar. Eine Vielzahl von Dreh- und Schiebereglern ermöglicht den direkten Zugriff auf alle wichtigen Parameter. Das Bedienfeld wird den einzelnen Parts über vier Buttons zugewiesen. Gegenüber dem Eurorack-Modul, wo das meiste über den Touchscreen lief, ist das ein Quantensprung. Den Touchscreen bietet der MD900 aber nach wie vor, ebenso wie vier kleine Info-Displays in den Oszillator-, Filter- und Effektsektionen.

Drummachine, Clip Launcher und mehr

Neben der Synth-Engine bietet der MD900 eine Sample-basierte Drummachine. Hinzu kommen ein Arpeggiator/Step-Sequencer pro Part und ein Clip-Launcher, der das Abfeuern kompletter Sequenzen in Ableton-Manier ermöglicht.

ANZEIGE

Der Mayer M800 war schon als Eurorack-Modul beeindruckend. Als Desktop-Synthesizer mit intuitiver Bedienung wirkt das Konzept nun zu Ende gedacht.

Preis und Verfügbarkeit

Der Hersteller plant, den MD900 im nächsten Jahr herauszubringen. Wie bei vielen anderen Herstellern gilt das vorbehaltlich der Entwicklungen auf dem Chip-Markt – hoffen wir, dass alles glatt läuft. Der Preis wird voraussichtlich bei etwa 3000 Euro liegen.

Das überarbeitete Eurorack-Modul M800-R2 ist in begrenzten Stückzahlen bereits verfügbar. Der Preis hierfür liegt bei 1400 Euro.

Mehr Infos über Mayer EMI

Video

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

ANZEIGE

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert