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Martinic Scanner Vibrato GUI Logic

Wer auf hardwarenahe GUIs steht, kommt hier auf seine Kosten  ·  Quelle: Screenshot Gearnews

Martinic geht beim Scanner Vibrato Plug-in den Weg der authentischen GUI, zumindest sieht es auf den ersten Blick nach Hammond aus – Grund genug, es mal schnell auszuprobieren, ob es auch beim ersten Ton so klingt wie das echte Scanner Vibrato.

Gleich vorab – es kostet zur Einführung 19,50 USD, später dann 39 USD. Die Trial ist 30 Tage in vollem Umfang nutzbar, allerdings gibt es einmal pro Minute eine rot eingefärbte Oberfläche und weißes Rauschen. Reicht aber zum Testen und Eindruck gewinnen.

Von der Bedienung und der Optik macht es auf mich einen sehr soliden Eindruck. Man braucht für den Einstieg kein Handbuch. On/Off, Vibrato/Chorus Drehregler, Rate 1 und 2 (mit Link-Hebel), Depth, Width und Mixregler – alles selbsterklärend. Ich habe keine Möglichkeit, gegen das Hammond Original aus den 1940ern A/B zu testen, aber man erkennt schon den charakteristischen Sound.

Die „Presets“ des Chorus/Vibrato Reglers sind „wie damals“ und der Entwickler beschreibt sie wie folgt:

V1: Vibrato Light
C1: Chorus Light
V2: Vibrato Medium
C2: Chorus Medium
V3: Vibrato Heavy
C3: Chorus Heavy

Wer mit Logic arbeitet, hat ein ebenso authentisches Plug-in bereits im Paket mit drin, aber ohne diese recht nahe Optik, sondern nur eher in die Richtung. Klang und Bedienung sind etwas anders, aber nicht so sehr, dass sich für mich der Aufpreis von „kostenlos“ lohnen würde. Alle anderen DAWs auf meinem System (Cubase, Reaper, Bitwig, Studio One, Mixbus) haben nicht einmal ein anderes Vibrato am Start. Ob sich fast 20 bzw. später fast 40 USD wirklich lohnen, muss wie immer jeder selbst entscheiden.

Martinic Scanner Vibrato steht als VST und AU für Windows und OSX in 32 und 64 Bit zur Verfügung. Hier geht’s zur Produktseite.

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