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VirtualDJ 2018 bringt neue Funktionen

VirtualDJ 2018 bringt neue Funktionen  ·  Quelle: VirtualDJ

Mit VirtualDJ 2018 kommt neuer Schwung in die VDJ- Kanzel.  Video, Socials, Scratching auf Tastendruck, das sind nur einige Topics der Feature-Liste.

Das Update bringt zum Beispiel integrierte Videoskins mit, darunter Popups mit Loops und Effekten, Videotunnel für Breaks, Titelinfos zum laufenden und nächsten Track etc. Außerdem kann man seine eigenen Skins branden und/oder von der Community erstellen lassen.

Visual FX

Wer lieber Audio-only mixen möchte und mit Bewegtbild nichts am Hut hat, kann Screens und Beamer dennoch für sein Set mit einbinden, denn laut Hersteller lassen sich alle auf Shader-Toy veröffentlichten Shader integrieren. Nach heutigem Stand sind dort über 20.000 (!) Einträge gelistet, darunter Tunnel, Animationen, Psychedelic-FX, Ambients, Landscapes, Fraktale etc.  Das soll sogar dank eines Beat-fähigen Algorithmus an die Musik angepasst funktionieren.

VirtualDJ Scratch DNA

Mit der Virtual Scratch DNA lassen sich Scratch-Sounds automatisieren und an deren „DNA“ basteln. Diese können dann direkt auf den Track oder Samples angewendet werden. Der DNA-Editor erlaubt dabei das Schreiben und Visualisieren neuer Sequenzen. Remember Jazzy Jeff on Pioneer?

Licht ist groß am kommen

Wir haben ja schon bei Denon DJ, die kürzlich Soundswitch übernommen haben und Pioneers DMX-1 mitbekommen, dass DMX-Steuerung als „the next big thing in djing“ propagiert wird. Auch VirtualDJ 2018 setzt auf Lighting und ist jetzt nativ mit dem Open Source-Protokoll OS2L kompatibel, sodass sich eine vorhandene DMX-Software via VirtualDJ und DJ-Controller aus programmierbar und erweiterbar steuern lässt, um Licht im Takt zu bewegen, Szenen abzufeuern,  Strobo und Fog zu schalten etc.

Die Welt als Bühne?

Neu ist auch, dass man seine Mixe und Videos auf beliebten sozialen Plattformen wie Facebook, YouTube, Periscope und Twitch veröffentlichen kann. Außerdem lassen sich Visualisierungen, Videoskins, Kamera-Overlay von Logo, Text und Kamera für Live-Chats und dergleichen hinzufügen. Wie es dabei um die Urheberrechte bestellt ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt Papier.

Letztlich geht es noch einmal um die Erweiterbarkeit der Software. Im Web lauern schon hunderte Skins, Effekten, Pads und Plug-ins der VirtualDJ-Community, die darauf warten, eingesetzt zu werden.

Public Beta

Mit der 2018er Version macht Virtual DJ „Boden gut“ und legt sogar  – was die Integration der sozialen Medien angeht, die Latte ein Stück weit höher für die Konkurrenten. Auch die (kostenlose) Erweiterbarkeit mit Community-Stuff ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Die Mitbewerber verlangen für ihre Extensions (FX-Packs, besserer Keylock, Lyrics etc.) oder sonstigen Plug-ins bare Münze.

Video und DMX sind sicher auch zwei Hauptthemen des laufenden Jahres, man darf gespannt sein, wie die Steuerung und Performance unter VDJ im Detail ausfällt. Kein offizielles Wort zum aktuellen Zeitpunkt allerdings über Streaming-Kooperationen. Dabei hatte Beatport (sie hatten ja Pulselocker übernommen) erst auf einer Roadmap verkündet, dass bereits an einem Plugin für „gängige DJ-Software“ gearbeitet wird. Hier heißt es also noch abwarten.

Preise und Verfügbarkeit für VirtualDJ 2018 sind noch nicht bekannt, doch es gibt eine Public Beta, die ihr ab sofort hier für Mac und PC laden könnt. Viel Spaß beim Ausprobieren.

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Robert Pasec Recent comment authors
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Robert Pasec
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War ja am Anfang etwas misstrauisch aber VirtualDJ hat das echt gut hinbekommen. Streaming z.b. auf FB klappt astrein, die Videoskins sind der Hammer genau so wie die Shaders/ bei den richtigen Tracks hört sich die Scratch DNA richtig gut an und auch auf die Lichtsteuerung bin ich mega gespannt ….