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Magix Music Maker Free Version GUI

Die GUI der kostenlosen Version unterscheidet sich nicht von der "normalen"  ·  Quelle: Magix

Letzten Sommer hatte Magix das letzte Update für den Music Maker vorgestellt. Ich hatte damals bemängelt, dass es keine kostenlose Version gibt. Ob ich der Auslöser dafür war oder nicht, es gibt sie nun: eine komplett freie Version der Einsteiger DAW Music Maker.

Es handelt sich wie üblich am DAW-Markt um eine abgespeckte Version. Das heißt aber nicht, dass es komplett unnütz ist: 8 Audio- oder MIDI-Spuren, 8 Effekt-Plug-ins (darunter eine Gitarrenamp-Emulation), 3 virtuelle Instrumente und immerhin einen Soundpool mit 425 Loops und Sounds packt Magix dazu. Damit kann man sicher schon etwas anfangen.

Was fehlt, ist die VST3 Schnittstelle, Live- und Masteringmodus und Magix Audio Remote. Wer damit klar kommt, sollte hier mal genauer hinsehen. Wer aber mehr oder eigene Plug-ins verwenden will, der muss eine der größeren Versionen kaufen.

Eben eher ein Appetithappen bzw. eine Schnupper-Version. Finde ich aber nicht verwerflich.

Für mich war der Music Maker ganz damals der Einstieg in die DAW-Welt. Es lag eine Version irgendeiner IT-Zeitschrift bei und ich habe sogar eine halbwegs hörbare CD damit gemacht – das Meiste davon war sogar hörbar. Es bestand aber auch nur aus den fertigen und mitgelieferten Loops und war somit recht beliebig. Trotzdem hatte es mich tagelang gefesselt und am Ende einen Schritt näher zum Musizieren gebracht. Allein dafür hat diese vergleichsweise rudimentäre Version von Music Maker ihre Berechtigung, wer kauft heute denn noch Zeitschriften mit Datenträgern. Wohl nur ein Bruchteil oder niemand.

Die Version heißt einfach nur Music Maker, ohne alles. Kein Free, kein wertvolles Metall als Indikator im Namen, kein Lite. Macht aber am Ende nichts. Sie ist ab sofort kostenlos für alle verfügbar.

Wermutstropfen

Music Maker gibt es wie alle Programme von Magix nur für Windows. Finde ich immer wieder sehr schade, dass Magix nicht wenigstens noch für OSX entwickelt, auch wenn der Gesamtanteil an Desktop-Nutzern vermutlich im Vergleich zu Windows eher gering ist, ist er am Audiomarkt sicher nicht zu verachten.

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dj tutti frutti

das wird fl-studio den rang abnehmen