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Magix Music Maker 2020

 ·  Quelle: Magix

Falls ihr euch auf die Nachricht gefreut habt, dass Magix Musik Maker 2020 auch für macOS erscheint, muss ich euch enttäuschen. So sehr ich die Website auf Hinweise abgesucht habe, es sieht so aus, als bliebe die DAW weiterhin Windows-exklusiv. Wer den Music Maker mag, wird sich mit Sicherheit über diese neue Version freuen. Magix hat hier einige Arbeit investiert und das macht sich nicht nur optisch bemerkbar.

Magix Music Maker 2020

Der neue Look lässt die App moderner aussehen und erinnert mich ein bisschen an Logic X. Das Layout der GUI kann von euch so gestaltet werden, wie es zum Workflow passt. Das geht wirklich weiter als bei den meisten DAWs, die ich so gesehen habe. Die einzelnen Elemente sind in Fenstern, die ihr frei positionieren dürft.

Der Arranger wurde überarbeitet. Wenn ihr Loops quasi in eine leere Stelle zieht, erzeugt Music Maker direkt eine neue Spur. Gleichzeitig steckt hier eine sichtbare Kontrolle für die Lautstärke drin. Die Größe ist flexibel und kann für mehr Übersicht verkleinert werden.

Davon profitieren auch Einsteiger: Der neue Start-Dialog hat nicht nur eine neue Oberfläche, sondern bietet auch direkt ein paar Einführungsvideos, Tutorials und nützliche Tipps und Tricks an.

Neben dem Arranger selbst wurde aber auch das Editieren von MIDI-Clips verbessert. MIDI-Keyboards oder Drum-Controller werden einfach angeschlossen und Music Maker zeichnet die Einspielungen auf. Nachträglich dürft ihr bis zum Abwinken editieren und Noten zufügen, bewegen oder wieder entfernen. Mit der Trim-Funktion schneidet ihr die Clips zurecht. Auch das Verändern der Clip-Größe ist kein Problem.

Für Klangmaterial sorgt Magix mit den Soundpools und Soundpool Collections (besteht aus mehreren Soundpools). Da werden stilistisch sämtliche Genres abgedeckt. Die Loops und Sounds passen so zusammen, dass quasi per Drag & Drop neue Songs entstehen können. Na, das ist doch mal super, wer braucht da noch Tools mit künstlicher Intelligenz?

Plus und Premium Edition Music Maker 2020

Der Umfang der beigelegten Goodies – egal ob Soundpools, Instrumente oder Effekte – richtet sich nach der gewählten Version. Die kostenlose Version hat 425 Sounds/Loops, vier Soundpools, drei Instrumente, acht Effekte und acht Tracks.

Bei der Plus-Version legt Magix Sounds, Features und Instrumente im Wert von 265 Euro obendrauf. Weiterhin gibt es eine Soundpool Collection sowie einen zusätzliche Soundpool für einen Gesamtwert von 120 Euro. Dazu gesellen sich drei Instrumente, ein sogenanntes Tiny-Instrument und vier Funktionspakete für einen Gesamtwert von 135 Euro.

Die Premium-Version legt überall noch mal gehörig drauf und packt zusätzlich noch iZotope Ozone 8 Elements, zwei CoreFX Bundles und das hauseigene Sound Forge dazu. Gesamtwert: 1828 Euro. Natürlich müsst ihr am Ende nicht diese gerade genannten „Fantasiepreise“ bezahlen.

Preise und Spezifikation

Wie bereits gesagt, gibt es eine kostenlose Version. Die Plus Edition kostet 49 Euro zur Einführung (statt 59 Euro) und Premium gibt’s gearde für 99 Euro (statt 129 Euro). Ein Upgrade der Premium-Version liegt bei 69 Euro. Magix Music Maker 2020 läuft mit Windows 7, Windows 8 und Windows 10. Der Prozessor sollte 2 GHz haben und Arbeitsspeicher von 2 GB haben, 700 MB braucht das Programm auf der Festplatte.

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Fwk10
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Früher war Magixal gut, aber sie neueren Versionen sind einfach instabil…

Mircoscheurich
Gast

Hatte früher auch music Makler Premium bin aber zu cubase und studio one 4 gewechslt.Schade das es für mac nicht gibt.