S.O.L.A.R. RAYY Morphic Dual-Layers Analog PolySynthesizer

S.O.L.A.R. RAYY Morphic Dual-Layers Analog PolySynthesizer  ·  Quelle: S.O.L.A.R. RAYY Kickstarter

Kickstarter zeigt dieser Tage eine seltsam anmutende Oberfläche, die analog, aber flexibel sein soll. Analog mit digitalen Bedienelementen. Die Firma nennt sich Ludicrous Ord, was an einen Klassiker (Buch und Film) erinnert. Der Name des Instruments ist S.O.L.A.R. RAYY.

Der Synthesizer sieht eher wie eine Studie aus, denn alles ist bisher gerendert. Man kann also durchaus vorsichtig sein, dennoch enthält er einige Besonderheiten. Er ist komplett analog aufgebaut. Dennoch ist seine Oberfläche offensichtlich aus einer Reihe von Touch-Displays aufgebaut, die jeweils bestimmte Baugruppen betreffen. Diese „Displays“ sind auf einer Holztisch-Oberfläche verteilt.

Die Details dieser Anzeigen sowie deren Features werden aufwendigst geschildert. So gibt es vier Mehrsegment-Hüllkurven und Modulationsmuster, die erzeugt werden können. Es sind zwei Oszillatoren vorhanden, die FM, Sync und klassische Schwingungsformen anbieten, dazu jedoch einen Rauschgenerator, eine Art Bitcrusher sowie eine Option, zwei Oszillatoren als Paar zu definieren, um eine zweite Schicht zu bilden.

Ludicrous Ord S.O.L.A.R. RAYY

Dazu gesellen sich 4 LFOs mit Sinus und „Slow Noise“, ein tieffrequentes Rauschen. Die Zuweisung von Modulationen erfolgt über T-Tasten, die durch Antippen des Ziels bereits Verbindungen herstellen. Damit gibt es eine Art von Patchmatrix. Außerdem sind zwei Filter mit 6-36 dB/Oktave vorgesehen. Sie bieten Hoch- und Tiefpass (in Filter 2 zusätzlich noch Bandpass).

Am Ende sind darüber hinaus noch 4 Effekte vorgesehen, wovon 2 analog sind (Chorus). Sie anderen beiden sind Delays, ein EQ gehört auch dazu. Patches kann man morphen und neu würfeln lassen, was bewusst einfach gemacht wird. Das ist zwar keine neue Funktion mehr, aber schön, dass es sie hier auch gibt. Außerdem gibt es eine Art Gater und Arpeggiator für die Rhythmisierung, die auch über die LFOs triggerbar sind.

Das Gerät soll aus Aluminium hergestellt werden. Es bietet die üblichen Anschlüsse wie MIDI, USB und 4 Audioausgänge sowie 2 Audioeingänge. Auch CV/Gate wird vierfach angeboten, eine Erweiterung ist ebenfalls möglich. Das System soll 2-Stimmen-weise aufgebaut sein und ist damit erweiterbar von 2 auf 8. Es soll auch Editoren für Mac/PC geben. Das Projekt ist Open Source. Mal sehen, wie es läuft.

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