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Sehr gut strukturierte Optik macht den Einsteig leichter, auch wenn sich Softsynth-Nerds vielleicht lieber das Original gewünscht haben  ·  Quelle: arturia.com

An Oberheim Nachbauten hat sich so mancher Software-Synth Hersteller schon versucht und nur selten den Klang des Originals erreicht. Arturia startet den nächsten Versuch, den Sound der 80er in die heutigen DAWs zu projizieren.

Laut Arturia werden alle originalen Parameter nachgebildet. Dazu wird die hauseigene TAE – True Analog Emulation – Technik verwendet. Der Sound wird ohne Aliasing-Algorithmen erstellt, was der Klangtreue zum Oberheim Original dienlich sein soll. Neben der zwei typischen Oszillatoren gibt es 15 verschiedene Filtertypen und sechs Effekte zum Verändern der Sounds. Alle Parameter dürfen auch per MIDI gesteuert werden. Die Anzahl der routbaren Modulationsquellen wurde auf ganze 40 verdoppelt.

Das GUI wurde den heutigen Standards angepasst, um die Bedienung zu vereinfachen. Da ich den Martix-12 selbst noch nie unter den Fingern hatte, sondern nur vom Hören kenne, kann ich dazu leider nichts sagen. Auf den ersten Blick sieht die Oberfläche aber sehr intuitiv gestaltet aus und erinnert schon an das originale Layout. Wer damit trotzdem noch nicht klar kommt, kann auf einen der über 500 Presets zurückgreifen, um so die Soundvielfalt für sich zu entdecken.

Natürlich hat die Software ihren Preis. Mit 169 Euro ist es aber als Download immer noch um ein Vielfaches preiswerter als die Hardware. Der Arturia Matrix-12 V kommt für Mac und PC als VST, VST3, AAX, AU und als Standalone Programm. Ab Windows 7 und OS X 10.8 kann man sofort loslegen. Wer vor dem Kauf erstmal testen möchte, kann sich hier die Demo herunterladen.

Update: Der Musotalk Stammtisch hat sich den Matrix-12V mal näher angeschaut.

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Yet another Software-Synth… bin ich froh das Behringer mal wieder einen etwas neuartigen Hardware-Synth plant…