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29 Palms Mastering the Mix Levels GUI Bass Space

Die roten Buttons um den Kreis zeigen an, dass da etwas nicht stimmen soll  ·  Quelle: screenshot gearnews

29 Palms Mastering the Mix Levels Plug-in GUI Home Headroom

Links: Headroom View, rechts: Home  ·  Quelle: masteringthemix.com

Über ein YouTube-Video schwappte ein neues Plug-in in mein Sichtfeld und weckte mit dem ungewöhnlichen Design mein Interesse. Levels nennt es sich und wurde von „Mastering The Mix“ und „29 Palms“ entwickelt. Es soll Mixfehler schnell und logisch darstellen – das schau ich mir doch mal genauer an.

Die Entwickler wollten ein etwas anderes Plug-in gestalten. Das ist ihnen gelungen. Ich persönlich brauchte einige Zeit, bis ich mich in der Neonfarbenoberfläche zurecht gefunden hatte. Es ist im Kreis aufgebaut und bietet die Funktionen Headroom, Stereo Field, Bass Space und Dynamic Range. Ich denke, das ist alles selbsterklärend. Dazu gesellt sich noch eine Solo-Funktion für den linken und rechten Kanal.

Jede der Funktionen füllt den innenliegenden Kreis mit einem anderen Fenster. Headroom kann True Peak und LUFS (lang und kurz) anzeigen, Stereofield ist ein Vectorscope (Goniometer) und Korrelation für die Phase und Links/Rechts-Mix. Außerdem kann man einen hörbaren Lowpass dazuschalten, der alles unter 300 Hertz analysiert. Dynamic Range zeigt die Kompression an, auch als Zahl in LUFS (kurz). Bass Space verlangt, zuerst die Kick und den Bass stumm zu schalten und zeigt anschließend auf den fixen Bändern 40, 80, 120 und 160 Hz an, wo zu viel oder zu wenig Anteil im Gesamtsignal ist. Nach welchem Maßstab hier gemessen wird, wird leider nicht verraten.

Die Besonderheit: Levels arbeitet mit Farben. Wenn etwas im Kreis grün angezeigt wird, ist alles gut. Färbt es etwas rot, dann soll man da anpacken. Es färben sich auch die Funktionsumschalter drum herum rot, wenn man das Fenster gerade nicht aktiv offen hat. Somit hat man immer alles im Blick, wenn etwas schief läuft. Finde ich gut gelöst.

Meine Meinung

Die Idee mit den Farben finde ich sehr gut. Aber das Plug-in macht nicht sehr viel anders als man es von anderen kennt. Es ist nur anders dargestellt und vereint verschiedene Helfer. Die Darstellung selbst finde ich nicht sehr gut gelöst und die Oberfläche ist nicht intuitiv genug, was aber durch bessere Farben und Grafiken gelöst werden könnte. Die Anordnung ist vielversprechend.

Preis und Verfügbarkeit

Es kostet 69 GBP, also in etwa 80 Euro. Dafür bietet es mir persönlich nicht genug – es ist nichts falsch daran, nur eben für mich nicht stimmig genug, um dafür Geld auszugeben. Probiert die 14-Tage Demoversion aus und testet es für euch selbst. 29 Palms und Mastering The Mix wollen für den Download-Link eure E-Mail Adresse haben. Vermutlich stehe ich jetzt auf einer Newsletter-Liste – allerdings wurde das nicht vorher erwähnt. Mal sehen, ob ich was bekommen werde.

Levels steht als VST, VST3, AU und AAX in 32 und 64 Bit für Windows und OSX zum Kauf bereit.

Mehr Infos:

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