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Behringer VCX3

Behringer VCX3  ·  Quelle: Juno Shop

Wieder mal gibt es einen Leak, in dem ein Produkt genannt wird, was es eigentlich nicht geben soll.  Diesmal also der Behringer VCX3.

Behringer VCX3 – ein Shop-Leak

Behringer hat vor einiger Zeit eine große Menge an Synthesizern ungewollt gepostet, dabei war auch der Behringer VCX3 gelistet, ein Clone des bekannten britischen Synthesizer-Klassikers von EMS.

Inzwischen haben eine Reihe von Testern den Odyssey-Clone erhalten, auch der SH-101 ist auf dem Wege, ebenso der Pro One – sie alle wurden direkt oder indirekt erwähnt bei jenem großen Leak. Es besteht daher Grund zur Annahme, dass das, was dort gelistet wurde, auch tatsächlich kommen könnte.

Anlass ist ein UK-Shop, der den VCX3 bereits listet, jedoch ohne Foto oder weitere Information. Das Anlegen neuer Produkte ist nicht in jeder Shop-Software „versteckt“ möglich, sodass es immer zufällig verteilt wieder vorkommt. Ob das ein sicheres Zeichen ist, ist nicht immer klar, denn bis vor Kurzem gab es in Deutschland nur einen Händler, der die Synthesizer von Behringer führte, jetzt sind es wieder deutlich mehr. Manche Läden „claimen“ so den Namen frühzeitig. So ist es auch mit dem ARP2600 passiert, den es nie gegeben hat als Clone von Korg oder Behringer. Daher sollte man solche Shop-Unfälle mit Vorsicht genießen.

Behringer VCX3 – ein Clone hätte viele Vorteile

Der EMS VCS3 ist dermaßen begehrenswert, dass er extreme Preislagen erreicht hat. Hier wäre ein Clone ein echter Segen für die User. Denn die Wahrscheinlichkeit einen zu erhalten ist heute sehr gering und erreicht nicht selten fünfstellige Preisvorstellungen. Es gibt zwar offiziell noch die Firma, jedoch warten Leute Jahre auf ihre Geräte.

Interessant wird dabei sein, ob man die Mehrgangpotis und die Schaltmatrix nachgefertigt werden und wie genau die Optik sein wird. Da der Name die große Holzversion und nicht die Kofferversion adressiert, muss man von einer großzügigen Größe ausgehen. Jedoch ist technisch eine Verkleinerung sehr realistisch und daher sicher auch hier wahrscheinlich.

Das Anfertigen spezieller Bedienelemente und analoger Schaltungen ist eine Stärke Behringers. Genau deshalb können sie günstiger sein als alle anderen. Rechtlich ist das legal, da die Patente längst abgelaufen sind, und im Falle des Behringer VCX3 handelt es sich zwar um ein sehr nerdiges Instrument, jedoch sind 1000 Stück weltweit vermutlich durchaus realistisch absetzbar. Ein Masseninstrument wird er aufgrund der doch exotischen Art nicht unbedingt sein, er ist nahezu das Gegenteil eines Minimoogs, auch wenn auch er mit 3 VCOs arbeitet.

Infos

Der Link zum selbst ausprobieren ist übrigens hier zu finden, solange man ihn online lässt.Preise lassen sich zurzeit maximal raten, bisher gibt es einen Clone von PIN Electronics namens Portabella, der jedoch auch die 6k Euro erreicht. Der „Hornet“ ist ein andere bekannter Clone vom gleichen Hersteller.

Wenn Behringer einen EMS für dreistellige Summen oder auch nur 1.500 Euro bauen könnte, wäre das eine Sensation für die Szene.

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Tom
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Die Website führt alle möglichen Behringer Synthesizer seit dem Release des „Leak“ Artikels. Also nix konkretes dahinter nur dass der Shop sich hier mehr Klicks erwartet. Sie listen Instrumente und es gar nicht gibt.