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Der Pan-Reglerwird im Monobetrieb zum Balance-Regler  ·  Quelle: Youtube / Sound On Sound magazine

5-Pol Mini XLR sieht man nicht sehr oft  ·  Quelle: Youtube / Sound On Sound magazine

Unter dem Befestigungsclip sitzt die 9V-Batterie  ·  Quelle: Youtube / Sound On Sound magazine

Bereits mehr als eine Dekade ist es her, dass Presonus im damals vorherrschend blauen Gehäuse den HP4 veröffentlichte. Der vierkanalige Kopfhörerverstärker war seitdem der Einzige seiner Gattung und hat bis jetzt auf einen Nachfolger bzw. Geschwisterchen gewartet. Der auf der NAMM vorgestellte HP2 ist aber mehr als ein kleiner Bruder.

Er ist kleiner und leichter. Die 2 im Namen lässt auch schon vermuten, wie viele Kanäle er mitbringt. Richtig: 2 aka. stereo. Somit passt genau ein Kopfhörer via Mini-Klinke ran. Presonus gibt zwei Regler mit auf den Weg: Volume und Pan – die Funktion sollte selbsterklärend sein. Daneben befindet sich noch ein Mono/Stereo-Schalter, der den Panning-Regler in einen Blend-Regler verwandelt, genial für die Bühne, wenn man sich selbst links hören möchte und den Rest der Band rechts und man somit nicht immer den Techniker für kleine Änderungen anhauen muss.

Kopfhörerverstärker auf der Bühne ist auch eher ungewöhnlich. Der HP2 ist gleichzeitig auch ein In-Ear-Monitoramp, der über ein 9V-Netzteil oder über eine 9V-Batterie (bzw. Akku) bis zu sieben Stunden versorgt werden kann. Der Input ist nicht ungewöhnlich, aber doch einer der seltener gewählten Anschlüsse: 5-Pol Mini XLR. Das kenne ich eigentlich nur vom Filmset und nicht von der Bühne. Wenn man sich also damit auf Tour begibt, sollte man lieber einen eigenen Adapter einpacken (lassen).

Ab Herbst dieses Jahres soll der HP2 auf den Markt kommen. Der Straßenpreis wird voraussichtlich bei ca. 99 USD liegen. Mal sehen, wie Presonus in Euro umrechnet.

Update 23.10.2015: Presonus hat die HP2-Produktseite veröffentlicht. Keine neuen Infos, dafür schönere Bilder.

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