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Kemper-PROFILER-OS-6.0-Ionosphere-Formant-Reverb

Profiler OS 6 ist kostenlos  ·  Quelle: Kemper

Kemper hat eine neue Major-Version des hauseigenen Profiler-Betriebssystems veröffentlicht. Profiler OS 6.0 bringt Ionosphere und Formant Reverbs mit – für Profiler-Besitzer völlig kostenlos.

Kemper Profiler OS 6.0

Die deutsche Amp-Firma verspricht mit dem Update „große Studio Reverbs“ über die neuen Effekte Ionosphere und Formant Reverb. Sie sollen aber nicht wie die allseits bekannten Halleffekte klingen, die man so aus Room-, Reverb-, Spring- oder Plate-Reverbs kennt, sondern eher für die Fraktion Sound-Design relevant sein. Natürlich lässt sich alles im musikalischen Kontext verwenden – wer also auf abgedrehte Sounds an der Gitarre steht, die nicht nach Klassikern klingen sollen, der muss diese Effekte mal ausoprobieren.

Der Nachteil: Ihr braucht in jedem Fall einen Kemper Profiler, den Modeling Amp aus deutschen Landen. Ohne ihn gibt es auch das neue Betriebssystem nicht. Wenn man aber bedenkt, wie gut die Firma ihre Nutzer mit Updates versorgt (die ganz nebenbei auch kostenlos sind), muss ich mich erstnhaft fragen, wieso nicht alle schon Kemper Profiler spielen.

Formant Reverb

Beim Formant Reverb werden zum vorhandenen Cirrus Reverb neue Formant-Filter dazugerechnet, um dem Ausklang mehr „Farbe“ zu verleihen. Das alles hat einen Stimmen-Charakter (Formant = bestimmte Eigenheiten von Lauten) und dürfte vor allem im Prog-Metal seine Anwendung finden.

Ionosphere Reverb

Auch der Ionosphere Reverb basiert auf dem Cirrus Reverb, allerdings auch auf dem neuen Formant Reverb. Das geht klanglich in eine, sagen wir, interessante, orchestrale Richtung. Zusammen mit zwei Pitch-Shiftern und Shimmer sind eher flächige, kristalline und abgedrehte Sounds damit möglich.

Im unten verlinkten Video hört man bei de Reverbs sehr gut.

Kostenlos

Das Beste: Das Update auf Profiler OS 6.0 ist komplett kostenlos. Das nenne ich mal Fan-Service von Kemper, wovon sich einige Firmen mal eine Scheibe anschneiden sollten und auch minimalere Änderungen mittels Aboservice oder kostenpflichtigen Majorversionen versuchen, an den Musiker zu bringen. Kudos.

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