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Joyo XVI Octaver Pedal

 ·  Quelle: Youtube / Guns and Guitars

Du brauchst ein Oktaver-Pedal, dass die untere und obere Oktave beherrscht, brauchst aber nicht die Flexibilität eines TC Electronic Sub’n’up? Dann solltest du dir mal das Joyo XVI ansehen, denn das kann immerhin mehr als das große POG-Vorbild und kostet weniger.

Oktaver oktavieren Oktaven

Die Funktionsweise ist kein Geheimnis, denn ein Oktaver wie der Joyo XVI machen „nichts anderes“, als den gespielten Ton um eine Oktave nach oben oder unten zu verschieben. Seit dem Electro-Harmonix POG haben Gitarristen den Luxus, sich nicht mehr nach oben oder unten zu entscheiden, sondern beides in einem Gerät vereint zu bekommen.

Übrigens kommt der Name XVI (die römische 16) daher, dass es 8 Töne nach unten und 8 Töne nach oben oktaviert – zusammen sechzehn.

Mittlerweile gibt es viele Oktaver, die das neben dem „Original“ beherrschen, etwa der einst wegen dreister Kopiererei verbotene Mooer Tender Octaver II, der TC Electronic Sub’n’Up* oder das KMA Moai Maea* mit einem etwas anderem Ansatz. Ohne den eigenen Ansatz ist es auch eher schwer, gegen die Platzhirsche zu bestehen. Gut, dass Joyo weiter gedacht hat.

Joyo XVI Octaver Pedal Front

Joyo XVI

Neben den Reglern für Dry, Sub und Upper für die jeweiligen Oktaven gibt es noch einen weiteren Regler an die Hand: Mod. Dahinter verbirgt sich kein Zauberwerk, sondern eine regelbare Modulation, die auf linksanschlag komplett aus ist und nach rechts immer mehr den Ton Richtung Tremolo und Chorus wabern lässt. Leider reagiert der Regler nicht auf die Modulationsgeschwindigkeit, sondern lediglich auf die „Depth„. Hier wurde für mich leider eine Chance verpasst.

Preis und Marktstart

Für 89 Euro bei Thomann* ist das Joyo XVI auf jeden Fall eine Versuchung wert. Modulation direkt im Oktaver finde ich schon sehr praktisch. Es ist ab sofort beim Händler eures Vertrauens erhältlich.

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