Mooer Tender Octaver MK II

Tender Octaver – wie der POG, nur von Mooer mit Extras  ·  Quelle: Mooer / Youtube

Mal Hand aufs Herz: Auf dem Effektmarkt wird fröhlich von anderen Herstellern kopiert und das Pedal mit eigenen Errungenschaften verändert – und wenn es nur wenige Transistoren oder Widerstände sind. Manchmal ist die Kopie aber auch zu nah am Original. So geschehen beim Mooer Tender Octaver, der dem Electro-Harmonix Micro POG zu ähnlich war und die US-Amerikaner ein Verkaufsverbot erwirkt haben. Nun kommt Mooer mit dem Tender Octaver MK II ums Eck. Mit mehr Funktionen.

Grundlegend hat sich am Pedal nicht viel verändert: Es ist immer noch Mini, also typische Mooer-Größe und (alt)rosa. Außerdem hat es die drei typischen Regler: Sub, Upper und den großen Dry. Jede Oktave kann so separat in der Lautstärke verändert werden.

Neu ist der kleine Hebel oben, der drei Algorithmen umschaltet. Fat für viel Bass im Sub und weiche, natürliche Höhen in der oberen Oktave. Basser sollen damit ihren Spaß haben. Tight mit Fokus auf die untere Oktave mit mehr Bass und eine „schärfere“ obere Oktave, laut Mooer für Fusion-Spieler. Swell soll automatische Lautstärke-Swells der oktavierten Töne generieren, also einblenden. Für 12-Saiter Fetischisten und Ambience-Sounds.

99 USD soll der Tender Octaver MK II kosten. Für den Micro POG zahlt man aktuell 229 Euro, für die Nano-Version 219. Auf jeden Fall ein Kampfpreis der Fernostfirma.

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