von Dirk | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Joey Sturgis Tones Toneforge Jeff Loomis

Joey Sturgis Tones Toneforge Jeff Loomis  ·  Quelle: Joey Sturgis Tones

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Toneforge Jeff Loomis ist der neuste Beitrag der Toneforge-Serie des Herstellers. Das Plug-in entstand in Zusammenarbeit mit dem Metal Producer Jens Bogren und dem Gitarristen Jeff Loomis.

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Joey Sturgis Tones Toneforge Jeff Loomis

Der Hersteller verspricht nicht weniger als die „perfekte Virtual-Guitar-Tone-Lösung“. Toneforge Jeff Loomis läuft nicht nur als Plug-in, sondern ebenso standalone. Ihr sollt hiermit nicht nur im Studio, sondern sogar auf der Bühne arbeiten.

Der namensgebende Jeff Loomis ist als Gitarrist der Metal-Bands Nevermore und Conquering Dystopia bekannt. In letzter Zeit hat er ebenso mit der Band Arch Enemy gespielt. Dessen Signature-Sound will dieses Produkt jedenfalls einfangen. Wie gut das funktioniert, verraten den Kennern unter euch bestimmt die Videos und Soundbeispiele weiter unten.

Joey Sturgis ist ebenfalls kein Unbekannter in der Szene und hat als Producer und Engineer etliche Alben aufgenommen. Nebenbei ist er Software-Entwickler und für dieses Plug-in verantwortlich. Jens Bogren hingegen ist quasi ein Spezialist für Metal aus Schweden und zeigt sich gleichfalls für den Sound unzähliger Bands aus aller Welt verantwortlich. Dabei sind so illustre Namen wie Sepultura, Kreator, Paradise Lost, James LaBrie von Dream Theater oder die Japanerinnen BabyMetal (die ich nebenbei gesagt sehr cool finde).

Joey Sturgis Tones Toneforge Jeff Loomis Amps

Joey Sturgis Tones Toneforge Jeff Loomis Amps

Features

Jetzt aber genug mit dem Namedropping – die Features sind ja genauso interessant. Der „beste Shredder-Amp“ ist hier das selbsterklärte Ziel, insgesamt bekommt ihr aber drei verschiedene Amps. Der Lead Channel verschreibt sich dem Shredder-Sound mit heftiger Verzerrung und einem dafür bedachten Drehregler. Clean Channel soll schöne Clean-Tones ausspucken und damit einen feinen Kontrast zur Distortion bieten. Rhythm Channel ist speziell für Rhythmusgitarren gedacht und bietet eine Tube-Emulation, die von 6L6s auf EL34s umgestellt werden kann.

Neben den drei Amps bietet Toneforge Jeff Loomis eine Reihe von virtuellen Cabs, zum ersten Mal auch einen Dual-Cab-Modus. Damit könnt ihr die Gitarren- und alle anderen Sounds auf zwei Ebenen gleichzeitig bearbeiten oder krass in der Stereobreite auseinanderziehen. Dazu gesellt sich das Matched Cabinets Feature und die Option für das Einladen von eigenen Impulsantworten.

Außerdem sind noch vier Gitarren-Effekte als Emulation enthalten: GTR Comp (Kompressor), Overdriven (Overdrive), Sky Box (Reverb) und Echo Man (Delay). Mit Post Amp Processing bearbeitet ihr das Signal zum Abschluss weiter. Dazu gehört ein 4-Band-EQ und ein Kompressor.

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Das hört sich doch nach einer umfassenden Lösung für das Bearbeiten von diversen Signalen – primär Gitarren – an.

Spezifikation und Preis

Joey Sturgis Tones Toneforge Jeff Loomis läuft als VST2, VST3, AU und AAX auf macOS (10.10 bis 11.X – Big Sur wird über Rosetta 2 unterstützt, nativen M1-Support gibt es gegenwärtig noch nicht) sowie Windows (7 oder neuer). Ein kostenloser iLok-Account ist für die Registrierung notwendig.

Aktuell bekommt ihr das Plug-in für 59 US-Dollar statt der sonst üblichen 149 US-Dollar.

Weitere Infos

Videos und Soundbeispiele

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