von stephan | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

 ·  Quelle: YouTube / Tim Henson

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Im Juni schrieb ich einen umfangreichen Artikel über Tim Henson und sofort kam die Frage nach dieser ansehnlichen Nylongitarre von Ibanez auf, zu der man so gar keine Informationen finden konnte. Nun ist es raus: Es handelt sich um sein neues Sinature-Modell, die Ibanez TOD10N.

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Tim Henson

Der 1993 geborene US-amerikanische Gitarrist ist Gründungsmitglied der texanischen Progressive-Rock-Instrumental-Band Polyphia, die seit 2010 große Erfolge feiert. Der aufstrebende Gitarrist und Instagram-Star ist für seine lebendige Musik bekannt und hat eine riesige Fangemeinde in den sozialen Medien.

Polyphia haben mit ihren letzten zwei Singles „Playing God“ und „Ego Death“ einen neuen Trend in Sachen Nylon-String-Gitarren gesetzt. Ego Death feat. Steve Vai erreichte binnen zwei Wochen schon vier Millionen Aufrufe und die neue Signature-Gitarre von Tim Henson wurde bereits vielfach von den Fans nachgefragt und heiß erwartet.

Mehr über Tim und seine Band Polyphia findet ihr hier:

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Ibanez TOD10N

Die Ibanez TOD10N war erstmals im Video zu „Playing God“ von Tims Band Polyphia zu sehen. Es handelt sich dabei um eine Nylon Akustik-/E-Gitarre. Trotz ihres Solid-Body-Looks haben wir es hier mit einer traditionellen Bauweise zu tun: So verfügt die TOD10N über eine massive Fichtendecke mit klassischer Verstrebung für eine berührungsempfindliche Ansprache und wohl tollem Schwingverhalten.

Der Rest des Korpus (Seiten und Rückwand) besteht aus Sapele und ist mit einer Dicke von nur 50 mm sehr schlank gehalten und erinnert eher an eine Tele – daher auch die Assoziation mit einer vollmassiven Gitarre. Zwei tiefe Cutaways sorgen für einen ungehinderten Zugang bis in die höchsten Lagen. Genau das Richtige für einen Techniker wie Tim.

Fishman Sonicore Pickup

Das Griffbrett aus Wallnuss ist nicht nur von einem schönen Binding umrahmt, sondern außerdem mit einem opulenten „Tree of Death“ Inlay verziert. Das gefällt mir ausgesprochen gut! Ich muss schon sagen: Zusammen mit der mattschwarzen Lackierung und dem an die obere Korpusseite verlegten Schallloch sieht diese Gitarre definitiv um Welten cooler aus, als meine alten klassischen Nylongitarren.

Der Tonabnehmer ist ein Fishman Sonicore, der Preamp stammt von Ibanez und bietet einen 2-Band-EQ sowie Volume, Phase und ein integriertes Stimmgerät. Dem Einsatz auf der Bühne steht also nichts im Wege.

Mit der TOD10N hat Tim Henson eine moderne und besondere Gitarre kreiert, die definitiv einzigartig ist. Ich freue mich sehr über diesen frischen Ansatz und bin sehr darauf gespannt, welchen Einfluss frische Künstler wie Tim Henson auf die heranwachsende Generationen haben werden. Nylongitarre war jedenfalls selten so hip wie dieses Modell!

Preis

Die Ibanez TOD10N kostet UVP 699 Euro*.

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Ibanez Signature Tim Henson TOD10N

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4 Antworten zu “Ibanez TOD10N: Das große Comeback der Nylon-Gitarre?”

    The Rob sagt:
    2

    Find ich gut, der Preis ist auch ok, es gibt auch eine sehr interessante von Cordoba (Stage Edge Burst) zum gleichen Preis die mir etwas besser gefällt.
    Hab auch schon länger ein Auge auf die Ortega Flametal, ist allerdings keine Thinline und wird immer teurer, lag vor ein paar Monaten auch bei etwa 700,- Euro, inzwischen ist sie bei 770.-Euro.
    Mir reichts langsam, die Frachtkosten waren vor einem Jahr schon irre hoch, warum wird es inzwischen jeden Monat immer noch teurer, „Artikel ausverkauft“ wird ebenso immer häufiger zum Dauerbrenner, ich „sammle“ die inzwischen in einer Liste da Thomann nicht verfügbare Artikel sofort aus dem Angebot entfernt obwohl sie völlig aktuell sind…

      Guitana sagt:
      -1

      Schöne Alternativen die du da nennst. Gerade die Cordoba ist echt ein Leckerbissen!
      Ich denke der wichtigste Unterschied (neben der Hölzer, Feeling und Klang) wird wohl bei der Ibanez die nach oben zeigende Öffnung sein. Fürs Recording und üben super, wenn mich jemand Anderes hören soll jedoch eher hinderlich (wobei man diese Gitarre wohl ohnehin meist übers Mischpult spielt). Wäre interessant zu erfahren, wie stark sich das real auswirkt.

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