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Venn Audio Free Clip Freeware Open Source Plug-in Effekt Teaser Studio One

Kostenlos und gut - perfekt für meine DAW  ·  Quelle: Gearnews, Claudius

Es gibt Instrumente, die werden durch die richtige Verzerrung erst richtig spannend. Und die Tools dazu kosten auch nicht mehr die Welt – im Idealfall sind sie kostenlos und klingen dabei auch noch gut und sind ohne Handbuch einsetzbar. Venn Audio Free Clip ist von der Bedienung nicht perfekt, ist aber ein ausgewachsenes Clipping Plug-in.

Sechs verschiedene Modi bringt das Plug-in in eure DAWs: Hard, Quintic, Cubic, Hyperbolic Tan, Algebraic und Arctangent. Also von „doll“ nach „soft“. Dazu spendiert Venn Audioregler für Input- und Output-Gain, Clip Ceiling (Threshold), Oversampling (bis zu 32x) mit den Modi No Post-OS Clip, Post-OS Clip at 0 dB und Post-OS Clip at Ceiling.

So viele Möglichkeiten habe ich noch nie in einem Clipping-Plug-in gesehen. Und schon gar nicht in einem kostenlosen. Der einzige Nachteil ist die nicht so tolle Oberfläche, die etwas verschwenderisch mit dem Platz umgeht und auch nicht unbedingt hübsch ist. Aber trotzdem nicht superhässlich, was sich manch andere Freeware herausnimmt.

Aktuell ist es „nur“ eine Beta-Version, weswegen es auch zwei Windows-Versionen gibt. Eine könnte bei machen Nutzern Fehlermeldungen verursachen. Als Mac-Nutzer habe ich davon nichts gemerkt. Ich denke, das Plug-in wird noch einige Zeit bei mir auf der Platte verweilen und in den nächsten Projekten zum Testeinsatz kommen. Wie auch deren Haas Plug-in.

Formate

Free Clip gibt es als VST für Windows und AU für OSX bzw. macOS.

Preis

Der Name sagt es schon, die Platzierung hier in der Freeware-Serie auch: Es kostet nichts. Kein Geld und auch keine privaten Daten, die Währung des 21. Jahrhunderts. Es muss auch kein Nutzerkonto angelegt werden. Sehr löblich.

Wer das Plug-in nutzt, der kann (und sollte) den Herstellern etwas spenden. Es wird unter der GPL3 Open Source Lizenz veröffentlicht und auch der Source-Code ist kostenlos bei GitLab einsehbar – deswegen wohl auch das „Free“ im Namen. Um die Ardour-Entwickler zu zitieren: „Free as in Freedom, not as in free Beer“. Werde ich es öfter einsetzen, werde ich auf jeden Fall einen angemessenen Beitrag spenden. Immer dran denken: Andere Hersteller verlangen für weit weniger schnell mal 50 USD.

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