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Fender übernimmt PreSonus

Fender übernimmt PreSonus  ·  Quelle: Fender, PreSonus (Montage: Gearnews)

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Fender beabsichtigt, den Hersteller PreSonus zu übernehmen. Wie die beiden Unternehmen mitteilten, wurde eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Dadurch sollen sich für beide Hersteller neue Wachstumschancen ergeben.

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Fender übernimmt PreSonus

Der legendäre Gitarrenbauer Fender übernimmt mit PreSonus einen der bekanntesten Hersteller von Audiointerfaces, Studiomonitoren, Mischpulten und Mikrofonen. Auch die DAW-Software Studio One kommt in Zukunft aus dem Fender-Konzern, ebenso wie die Podcasting-Mikrofone PD-70 und Revelator. Damit wird Fender auf einen Schlag zu einem Schwergewicht im Bereich Recording, Software und Content Creation.

In der Pressemitteilung erklärt Andy Mooney, der CEO der Fender Musical Instruments Corporation:

„Unsere Teams teilen dieselbe Leidenschaft für Musik, dasselbe Engagement für Innovation und dasselbe Bestreben, jetzige und zukünftige Generationen von Künstlern zu inspirieren und auszustatten.“

Jim Odom, der Gründer und CSO von PreSonus, fügt hinzu:

„Nach über 25 Jahren ist PreSonus überzeugt, den richtigen Partner gefunden zu haben, der uns in unserem weiteren Wachstum unterstützt. Wir freuen uns, unseren heutigen und zukünftigen Nutzern zu zeigen, was diese Gelegenheit für sie bedeutet.“

Welche konkreten Veränderungen sich für die Kunden von PreSonus und Fender ergeben werden, haben die beiden Hersteller noch nicht verraten. Aber es ist von einem umfassenden „Ecosystem“ die Rede, in dem Hardware und Software nahtlos integriert werden sollen, um den Kunden eine nahtlose Nutzererfahrung zu bieten. Der Zusammenschluss mit PreSonus mache dies möglich. Auch neue Technologien zur Online-Zusammenarbeit und zur Verbreitung kreativer Inhalte gehören zum Konzept.

Was das konkret bedeutet, können wir derzeit nur erahnen. Wird Studio One in Zukunft offizielle Emulationen von Fender-Amps enthalten? Möglich, ebenso wie eine für Gitarre optimierte Version des Notensatzprogramms Notion. Denkbar wären auch komplette Einsteiger-Bundles aus Gitarre, Audiointerface und Monitorboxen bzw. Kopfhörer. Überschneidungen gibt es auch im PA-Bereich, wo Fenders kompakte Passport-Systeme auf die Aktivboxen der PreSonus AIR- und ULT-Serien treffen. Wir werden sehen, was die beiden Hersteller sich einfallen lassen.

Die Übernahme von PreSonus durch Fender muss noch von den zuständigen Behörden genehmigt werden.

Mehr Infos zum Zusammenschluss von Fender und PreSonus

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12 Antworten zu “Fender übernimmt PreSonus: Nahtloses „Ecosystem“ für Kreative geplant”

  1. Krypton sagt:

    Hmmm…wie immer wenn 2 Firmen fusionieren gibt es Opfer. Und die Kunden wie auch die Mitarbeiter sind meistens die gear…ten.
    Welche Fusion war denn wirklich gut und hat weiter gebracht, wirklich weiter.

  2. Marc sagt:

    Wäre heute der 1. April, so hätte ich herzlichst darüber lachen können. Aber so denke ich mir nur: „Ach du Scheiße! Wieder übernimmt so eine traditionelle Klampfenbude… Naja, lassen wir das mal, sonst fühlt sich hier noch jemand beleidigt. :) Aber lieber Fender, als dass die andere Klitsche, ich glaube, sie heißt „Gibbons“ oder so ähnlich, eine weitere Marke übernimmt, deren Software sie dann kurzerhand in den Staub tritt .“. Hoffentlich geht das gut…

  3. Wirtschafsman sagt:

    Diese ganze Übernahmen gehören verboten! Oft kommt nix gescheites dabei raus!

  4. Edgar Marton sagt:

    Und ich habe gerade 2 Presonus Audiointerfaces gekauft. Das wars dann für Presonus… die werden sich kaum retten können. Schade, haben gute Qualität gebaut. Fender wird das eher alles dekonstruieren – da kommt nichts Gutes dabei raus.

  5. Fufu sagt:

    Die DAW ist halt einer der Besten derzeit und warum soll Presonus dieses Produkt nicht unter die Leute bringen. Jeder der jetzt etwas mit Gitarre kauft, bekommt ein geilen ProbeMonat gratis. An der Software oder Programmieren wird sich rein garnichts ändern, glaub ich nicht, höchstens das sie noch besser wird. Weiterhin viel Erfolg!

  6. Klaus sagt:

    Kriegt euch wieder ein … ;-)
    Das Ergebnis von „gehört verboten“ ist Sozialismus und der hat noch nie wo funktioniert. Weltweite Consumermärkte funktionieren halt so und das durchaus zum Vorteil des Konsumenten. Und in „unserer“ Branche ist es schon lange so, dass sich Unternehmen zusammenschließen (Behringer, Samsung mit Haman/JVC, …). Oft sind das Unternehmensnachfolgen von Gründern und dann muss das nicht automatisch schlecht sein, immerhin geht es weiter.

    • Krypton sagt:

      Sag das zu Roli

    • Kai Günther sagt:

      Ich erinnere an Tascam und Nemesys Gigasampler. Da sind Tausende betrogen worden. Die Bef<rchtungen beruhen auf uberwiegend schlechten Erfahrungen, auch meine persönlichen. Das hat nichts mit Sozialismus zu tun, genauso, wie Marktkartelle nichts mit freier Wirtschaft zu tun haben.

  7. mAx sagt:

    Warum haben hier alle so angst vor veränderung? :D

    • Krypton sagt:

      Angst ist ein falsches Wort. Aber Bedenken. Also warum haben wir bedenken?
      Weil zu 90% immer nur Mist passiert ist. Das ist nunmal so wenn man eine Firma aufgekauft wird, dann will die Mutterfirma alles verändern und am schluss lässt sie es schliessen oder schliesst selbst.
      Beispiel gefällig: FXpansion…etwas zu Roli, das auch selbst am straucheln ist und BFD ist nun InMusic. Cakewalk, berühmtestes Beispiel. Viele denken das Veränderungen wichtig und gut sind, NEIN sind sie eben nicht immer: A running system…aber man meint es könnte besser gehen, was meist eben nicht geht. Auch den Mist vom Abo…man denkt es läuft, aber nein, es läuft nicht rund, wird es auch nie.
      Warum kann man, wenn etwas läuft, es einfach nicht in Ruhe laufen lassen ? Immer muss man daran rumfuchteln, bis es eben nicht mehr geht, und jammern die, die daran geglaubt haben.

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