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Epiphone Flying V Korina Amos Bonamassa Front

Sieht auf jeden Fall gut aus  ·  Quelle: Epiphone

Bonamassa ist bekannt für seine Sammelleidenschaft von raren Instrumenten. Darunter ist auch eine Gibson Flying-V von 1958, von der damals nur 91 Stück gefertigt wurden. Die Amos wird es aber auch nur als Limited Edition geben – aber mit Sicherheit öfter als 100 Mal.

Amos

Der Name stammt vom Gitarrenladen, für den die Gitarre damals von Gibson gefertigt wurde. Epiphone meint, dass es sich um eine sehr nahe Kopie handeln soll. Und sie wird typischerweise keine 1000 Euro kosten. Das Original von Bonamassa ist bei dem Alter und der Stückzahl ein wenig teurer.

Epiphone verbaut die Humbucker Burstbucker 2 und 3, Elektronik von CTS und die hauseigene LockTone ABR-1 Bridge. Der Body ist wie damals aus Korina, auch bekannt als afrikanisches Limba – mit FSC-Zertifikat für das Blackwood-Griffbrett mit 22 Bünden aus modernerem Material als in den 1950ern. Eine Sache, die man einfach nicht kopiert. Es sind allerdings mehr Bünde als damals, Joe wollte aber, dass seine Signature besser bespielbar ist. Der Hals hat dafür noch das Rounded C Profil von anno dazumal.

Hardware, Pickupkappen und Trussrod Cover mit „Amos Arthur“ Gravur sind komplett gold gehalten. Sieht schon sehr schnieke aus und noch einen Hauch eleganter als die „normale“ Korina Flying-V. Dazu gibt es ein Hardcase und ein unterschriebenes Zertifikat – ohne Aufpreis. Ich bin wahrlich kein großer Fan von Bonamassa (ich denke, er ist ziemlich überbewertet, aber ohne Zweifel gut), seine Einstellung zum Aging finde ich aber gut: Das ist der Job des Gitarristen und nicht vom Gitarrenbauer.

Der Preis soll umgerechnet bei ca. 850 Euro liegen. Ich denke, das geht in Ordnung. Auch wenn die Unterschiede zum normalen Korinamodell eher marginal sind.

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