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ENGL Pedals, ENGL Amps, FX, Effekte, 770x425

Alle neuen ENGL Pedale sauber aufgereiht  ·  Quelle: Engl/Facebook

Die meisten großen Amp-Hersteller versuchen sich früher oder später an Bodentretern. Diesmal ist ENGL am Zug und veröffentlicht gleich sechs Pedale auf einen Streich. Ob die Geräte wohl mit dem Sound und der Qualität der Verstärker mithalten können? Auf jeden Fall eine spannende Sache. Ich fand ENGL-Amps schon immer interessant – vielleicht bekommt man demnächst den ENGL-Sound im Kompaktformat.

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Die neue Pedal-Familie, die auch schon auf der NAMM angekündigt wurde, beherbergt die drei Verzerrer „Retro“, „Reaper“ und „Straight To Hell“. Außerdem gibt es jeweils ein Chorus-, Delay- und Compressor-Pedal. Die Namen sind im Prinzip Programm. Das „Retro“-Pedal ist ein Classic-Rock-Zerrer und das „Straight To Hell“ bietet High-Gain Distortion. Besonders interessant finde ich das „Reaper“-Pedal, das einen sehr ENGL-typischen Sound wiedergibt (siehe Video). Was hinter Chorus, Delay und Compressor steckt, muss ich hier glaube ich nicht näher erläutern. :)

Zu den Effekten hat ENGL auch das richtige Pedalbord parat. Das Interessante dabei ist, dass alles vorverkabelt ist und die Pedale per „SCS-Port“ angeschlossen werden – das erspart einem den lästigen Kabelsalat. Ungünstig ist allerdings, dass tatsächlich nur die sechs oben genannten Pedale draufpassen. Ich persönlich hätte keine Lust, mich bei meinen Effekten auf einen Hersteller zu beschränken. Das ist für mich gerade der Reiz an einzelnen Effekten – einen bunten Mix zu haben. Und Pedalbords mit Kabelmanagement gibt es ja auch nicht erst seit gestern.

Die Pedale werden voraussichtlich ab 29.04.2016 verfügbar sein und kosten bei Thomann zwischen 125,- und 145,- Euro. 

 

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3 Antworten zu “ENGL bringt sechs neue Pedale auf den Markt”

  1. GeorgH sagt:

    Neue Distortions, Kompressoren und Delays braucht die Welt! ;) Jetzt noch transparenter, durchsetzungsfähiger und dichter. Aber nun gut, für Sammelleidenschaften wahrscheinlich interessant…

    • gearnews sagt:

      Warum auch nicht? So viel Neues gibt der Markt ja leider aktuell nicht her, dann doch lieber Altbekanntes in einer Variation. :)

      • GeorgH sagt:

        Kann man so sehen. Aber in oben genannten Pedalen sehe ich wirklich nicht viel Mehrwert zu bestehenden Pedalen. Da dürfte meiner Meinung nach bisschen mehr Erfindergeist investiert werden. Finde z.B. die neuen Sachen von Mooer, Hotone, Source Audio oder EHX i.d.R. um einiges spannender. Da gibt es wenigstens neue Bedienkonzepte oder abgefahrene Effekte, die einen Mehrwehrt aufm Board schaffen.

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