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MenuBus 2 GUI

 ·  Quelle: MenuBus

Zufällig hatte ich damals in einem Forum von MenuBus gelesen und war so angefixt von der Idee des Progrämmchens, dass ich noch während der Early Access Phase mir eine Lizenz gekauft hatte. Damals, also Februar dieses Jahres, war es allerdings noch lange nicht stabil oder hatte den Umfang von der neuen Version MenuBus 2, das mittlerweile anderen, ähnlichen Programmen den Rang abläuft und dabei viel eleganter bedienbar ist.

Die Funktionsweise ist weiterhin: Lade Effekt Plug-ins in den Master Out. So, dass ihr beispielsweise Sonarworks Reference, wenn ihr eure Boxen bzw. den Frequenzverlauf an euren Raum anpassen wollt oder aber einen Analyzer ganz am Ende möchtet. Oder einfach etwas anderes wie Compressor/Limiter, Hall oder Modulationseffekte. Man weiß ja nie, warum man das mal brauchen könnte.

Neu ist die Aufteilung des GUIs in die Bereiche Presets und Bus. In Bus lädt man alle Effekte, die man haben will, und bei Presets … ich denke, das ist klar. Man kann nun systemweite Shortcuts anlegen, z.B. Apfel + 1 schaltet Plug-in 1 auf Bypass und zurück. Apfel + 2 das Zweite.

Dazu gibt es noch eine Reihe eigener Effekte, die sich die Fans gewünscht hatten: Gain (+/-20 dB), Stereo/Mono, Audio Splitter (eigene Effektkette mit Send auf Hardware-Ausgang X), M/S Wrapper und Audio In. Außerdem lassen sich die (unendlich ladtbaren) Effekte nun mit einer schönen Animation per Drag‘n‘Drop in der Reihenfolge ändern.

MenuBus 2 Features

Funktionen von V2

MenuBus 2 wurde von Grund auf neu geschrieben und läuft bei mir auch stabiler (heißt keine Abstürze mehr). Die Latenz ist in drei Stufen verstellbar, die Samplerate verstellt sich je nach Programm – startet man ein Programm mit 96 kHz Samplerate, ändert sich die von MenuBus 2 auch. Presets lassen sich nun exportieren und ggf. in eine Cloud ablegen.

MenuBus 2 ist für Besitzer von MenuBus (1) Pro kostenlos. Alle anderen zahlen 55 USD + Steuern des jeweiligen Landes. Es gibt auch eine abgespeckte Free-Version, die ohne Presets, Buffer-Änderung, Shortcuts und die mitgebrachten Plug-ins auskommen muss.

Einziger Wermutstropfen für manche: Es ist Mac-only. Schade, unter Windows hätte ich das auch sehr gern, das gibt wohl die Audio-Architektur nicht her.

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Thomas Götze
Thomas Götze
2 Jahre her

Ich hatte die lite-Version, und habe die Vollversion geschenkt bekommen. Sehr netter Zug vom Entwickler:

„As of today menuBUS lite is no longer in development, but I have good news!
As a customer of mine you are being upgraded for free to the latest full version of menuBUS Pro V2 for free!“

Omran Shilunte
Omran Shilunte
2 Jahre her
Reply to  Thomas Götze

ich verstehe das produkt nicht, und auch nicht dessen preis. es gibt wohl einfachere und billigere methoden AU und VST plug-ins zwischen OS und treiber zu packen.

gearnews
gearnews
2 Jahre her
Reply to  Omran Shilunte

Immer her mit den Vorschlägen, die alltagstauglich sind! :)

Nathan Tiddy
Nathan Tiddy
2 Jahre her
Reply to  Omran Shilunte

Hey, ich bin der Entwickler von menuBUS und ich habe für Euch eine völlig kostenlose Version zur Verfügung gestellt, wenn ihr die folgende Website besucht. :)

gearnews
gearnews
2 Jahre her
Reply to  Nathan Tiddy

Bist du nicht Neuseeländer?

Nathan Tiddy
Nathan Tiddy
2 Jahre her
Reply to  gearnews

Ja, aber Google übersetzen ;)

gearnews
gearnews
2 Jahre her
Reply to  Nathan Tiddy

Ah, great. You can talk english, the most of us will understand you. ;)

gad-music
gad-music
2 Jahre her

DDMF hat da was für ähnliches Windows:
https://ddmf.eu/virtual-audio-stream/
( vielleicht nicht ganz so weit entwickelt – aber tut ganz gut!)