von Dirk | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
elysia xpressor neo

elysia xpressor neo  ·  Quelle: elysia

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elysia xpressor neo – bei dem Namen klingelt es vielleicht bei dir. Denn es handelt sich hierbei um eine Art Neuauflage des Elysia xpressor, die allerdings „neue klangliche Dimensionen“ eröffnen will. Dafür wurde das Schaltungsdesign des Stereo-Kompressors etwas überarbeitet und verspricht nun noch mehr klangliche Tiefe. Neben einer 19-Zoll-Variante für das Rack erscheint elysia xpressor neo ebenso als „neo qube“ und für die Lunchbox als 500er-Modul.

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elysia xpressor neo

Bei elysia xpressor neo handelt es sich um einen Class-A VCA-Kompressor, der in Stereo arbeitet und sich damit für Recording, Mixing und Mastering anbietet. Im Vergleich zu dem Vorgänger ist nicht nur das Wort „neo“ im Produktnamen dazugekommen. So wurde das Schaltungsdesign verbessert und im gleichen Zug der Frontplatte ein komplett neues Design verpasst. Diese ist nun weniger reflektierend und soll so einen besseren Blick auf die Regler gewährleisten. Sämtliche Parameterwerte wurden mit der hauseigenen Lasermaschine in das Aluminium hinein-gelasert.

Aber auch die Potentiometer hat sich der Hersteller vorgenommen und diese mit einem neuen Finish veredelt. Das reflektiert das Licht besser, schafft aber auch mehr „Grip“ – schließlich sollst du die Musik „anfassen“.

Mit den fein gerasterten Reglern steuerst du die Parameter Threshold, Attack, Release und Ratio, letztere kann auch auf negative Werte eingestellt werden und so für ordentliches Pumpen sorgen. Und „bis zur Unendlichkeit“ lässt sich diese wie gewohnt aufdrehen und verwandelt den Kompressor so in einen Limiter. Dazu kommt ein stimmbares Sidechainfilter, das Überkompression und Pumpen verhindern kann – speziell wenn zu viel Bassenergie in dem Audiomaterial steckt.

Interessant bleibt der GRL-Regler, mit dem du den eingebauten Gain Reduction Limiter kontrollierst. Damit beschneidest du quasi den Umfang der Kompression. Neben dem obligatorischen Gain-Regler findest du einen für Mix. Parallelkompression ist hiermit schnell erzielt und du stellst dafür ganz genau das Verhältnis von trockenem und komprimierten Signal ein.

elysia xpressor neo

elysia xpressor neo · Quelle: elysia

Die coolen Extra-Features sind geblieben

Die schönen Extras des Originals hat der deutsche Hersteller natürlich beibehalten. Dazu gehören die Buttons zum Aktivieren des Warm-Modus (für mehr Sättigung), der zuschaltbare logarithmische Modus für das Verhalten des Kompressors (optimal für Mastering) und den Modus für „Auto Fast Attack“. Weiterhin bleibt elysia xpressor neo dem Regelverhalten treu, das durch den RMS-Detektor und eine Soft-Knee-Kurve für den typischen Sound sorgt, den die Leute schon am Vorgänger lieben.

Der Kompressor ist übrigens nicht nur im 19-Zoll-Format mit 1 HE erhältlich, sondern ebenso in der Qube genannten Würfelform und als 500er-Modul für Lunchboxen. Der Preis beleibt in Anbetracht der Features und guten Verarbeitung (das Gerät wird in Deutschland hergestellt) absolut im Rahmen. Der Hersteller selbst sagt dazu „High-End zum niedrigen Preis“.

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elysia xpressor neo ist auch als Qube und 500er Modul für die Lunchbox erhältlich

elysia xpressor neo ist auch als Qube und 500er Modul für die Lunchbox erhältlich · Quelle: elysia

Verfügbarkeit und Preis

elysia xpressor neo ist für aktuell 1489 Euro bei Thomann auf Anfrage erhältlich*.

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8 Antworten zu “elysia xpressor neo: Stereo-Kompressor für Recording, Mixing, Mastering”

    Ali Babba sagt:
    0

    Wer braucht denn sowas noch heutzutage? Gibt es doch schon als Vst und dazu noch viel günstiger! Viele Produktionen laufen ja schon lange komplett in the Box und das ganz hoch professionell. Vor allem wenn ich mir überlege, dass dein Endprodukt dann auf irgend einer Online Börse zwischen Millionen anderer „Superhits“ als MP3 kläglich endet. Frag ich mich ehrlich für was solche Geräte noch notwendig sind.

      Micha sagt:
      0

      >Wer braucht denn sowas noch heutzutage?

      Alle, die noch mit Instrumenten aller Art Musik, mitunter in Echtzeit machen. Es gibt auch noch mehr als elektronische Tonerzeuger und es muss auch nicht alles im Rechner passieren. Die Mischung macht’s und das Verständnis dafür, was je nach Situation seine Stärken und Schwächen hat.

      >Vor allem wenn ich mir überlege, dass dein Endprodukt dann auf irgend einer Online Börse zwischen Millionen anderer „Superhits“ als MP3 kläglich endet.

      Mit diesem Argument kann man es auch gleich lassen und sich ein anderes Hobby suchen. Wie wärs mit Modelleisenbahn? ;-)

      Kommentar zum Produkt selbst – super und vor allem auch noch in einem bezahlbaren Preisrahmen.

        Falk sagt:
        0

        Kein Mensch braucht einen SUV mit breiten Reifen mit Alufelgen, jedoch werden die trotzdem gekauft.

          Micha sagt:
          0

          Der Verglich hinkt aber insofern weil es bei solchen Karren auch um Statussymbole geht.

          Ein Kompressor wie dieser ist sicherlich kein Statussymbol sondern eher ein „Arbeitstier“ und findet in einem entsprechenden Umfeld auch eine sinnvolle Anwendung.

    Sonja Dammriss sagt:
    0

    Man hat ihn, nicht weil man ihn braucht, sondern es kann. Wie z.B. auch Behringersynths… :)

    Grinch sagt:
    0

    „So wurde … der Frontplatte ein komplett neues Design verpasst.“
    Ich sehe da nur eine andere Farbe.

      Dirk Behrens sagt:
      0

      Wie oft denn noch??
      Und neue Farbe ist nicht ein neues Design? Sämtliche Parameterwerte wurden mit der hauseigenen Lasermaschine in das Aluminium hinein-gelasert. Ist auch neu.
      Recht dir das nicht für die Bezeichnung „neues Design“?

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