Analog Heat Mk2

Analog Heat Mk2  ·  Quelle: Analog Heat Mk2

Das vergleichsweise junge Analog Heat von Elektron wird schon jetzt als MK II (lies Mark 2) mit Verbesserungen neu veröffentlicht. Lohnt sich das für Besitzer der ersten Version?

Analog Heat MK II

Generell ist Analog Heat ein Gerät zum aufbereiten und zerstören von Audiosignalen. Andicken, aufpusten, verzerren, veredeln. Das wird mittels 8 analogen Stereo-Signalwegen bewerkstelligt. Verzerrung und VCAs, Filter , EQs, 1x LFO, 1x Hüllkurve und natürlich USB und MIDI in dreifacher Form. Damit können Audiosignale eingeleitet und verarbeitet werden. Anders gesagt: „Stereo rein und raus“. Das alles ist bekannt.

Das ist neu

Es handelt sich beim Analog Heat MK II eher um ein Facelift in Form mit helleren Tastern und einem OLED statt LC-Displays. Außerdem ist das Display größer. Elektron setzt also auf den bewährten Smartphone-Standard mit gut erkennbarem Display (super auf ungünstig ausgeleuchteten Bühnen), lässt das Gerät sonst aber quasi unverändert. Die Pages sind jetzt etwas anders – bunter – gestaltet. Wie so etwas aussieht, kann man bei beim Digitone ganz gut sehen, wo möglichst auch die neuen Möglichkeiten zur besseren Ansicht genutzt werden.

Eine Revolution sind die MK II Updates insgesamt nicht, es kommen auch keine Bedienelemente dazu wie das bei Octatrack der Fall ist. Es war nur eine Anpassung an den aktuellen Stand(ard) der Firma. Ein Neukauf lohnt sich für Besitzer der MK I auf jeden Fall nicht, wenn man mit dem Display gut klar kommt.

Updates gibts für 7 Geräte – faktisch alle außer Octatrack haben jetzt eine Aktualisierung bekommen im großen Stil.

Der Preis der neuen Version beträgt ca. 830 Euro. Es ist also auch teurer.

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Ich bin froh noch den „alten“ Analog Heat mit dem LCD zuhaben. Das OLED brennt sich nämlich ein, wie ich beim Octatrack mk2 merken musste. Also eher Rückschritt als Fortschritt nur des Designs wegen…
Die Elektron Typen sollen mal lieber an ihrer buggy Firmware bei allen Produkten arbeiten, als überall nur das Design zu ändern.

Das ist natürlich krass. Weiß Elektron davon, denn ich lese das erstem Mal davon. OLEDs auf Smartphones brennen sich ja auch nicht ein. Das Phänomen kenne ich eher von den ollen LCD-Anfängen kenne. Und natürlich von den Röhren.

Also das Einbrennen war definitiv bei den Vorgänger-Modellen ein Problem (rytm oder four), gibt Foreneinträge dazu.