Elektron Octatrack MK II

Elektron Octatrack MK II  ·  Quelle: Elektron

Elektron Octatrack MK II

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Elektron Octatrack MK II

Elektron Octatrack MK II  ·  Quelle: Elektron

„Die Octatrack“ ist eine sehr begehrte Groove-Maschine und geht nun offiziell in die zweite Runde. Als MK II. Allerdings bringt sie nicht die erhofften Features, die wir uns heute Morgen beim Leak zurecht gelegt hatten.

Also erstes dachte ich – ja, dann ist die jetzt also auch im Overbridge-Verbund mit drin? Nein, ist sie nicht. So wurde es von Elektron via Facebook verkündet. Sehr schade und definitiv verschenktes Potenzial. Dafür bekommt die Maschine ein neues leuchtendes OLED-Display, neue Taster mit Beleuchtung und bessere Fader. Auch die Encoder sollen laut Angaben besser sein.

Mehr Bedienelemente sind dran, um die allgemeine Nutzung für wichtige Funktionen schneller erreichbar zu machen, denn die Lernkurve ist doch etwas weniger steil als die für andere Grooveboxen. Ihre Stärke ist und war die große Speicherkapazität und Zugriff auf sehr viele Daten und damit auf lange Loops in großer Anzahl. Aber auch die granulare Sample-Engine mit weiterhin 8 Spuren. Das Konzept ist so gesehen gleich geblieben: 8 MIDI-Spuren, 8 Audiospuren sowie eine klassische Synthesizer-Abteilung mit 3 LFOs pro Track und allem was man kennt.

Die Octatrack MkII ist nicht total neu, sondern eine Art Neuauflage mit heutigen Bauteilen. Der auffälligste Punkt sind die erwähnten zusätzlichen Taster oben links – statt 4 findet man hier gleich 9 Taster für den direkten Zugriff und man kann im dunklen Clublicht das Display besser erkennen. Wer eine alte Octatrack hat, wird vermutlich nicht zwingend umsteigen wollen oder müssen, da sich die sonstigen technischen Eckdaten oder Funktionen nicht verändert haben. Ganz offensichtlich wurde das Gerät nicht generell neu konzipiert, sondern eher das bisherige Konzept übernommen. Übrigens wurde auf mehr Reserven bei den Audioeingängen geachtet, da sich die Octatrack auch als Looper eignet.

Insgesamt ist das ein gutes Paket aber für die gefühlte lange Wartezeit doch etwas traurig, dass Overbridge nicht eingebaut wurde. Es gibt USB aber nach wie vor primär nur zur Datenübertragung von Samples. Natürlich ist die 2,3 kg wiegende Maschine deshalb aber auch kompatibel mit der ersten. Viel verschenktes Potenzial.

Der Preis soll in Zukunft bei 1449 Euro liegen.

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