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ZVex Candela Vibrophase Front

 ·  Quelle: zvex.com

ZVex Candle Vibrophase

Der passende Fußschalter  ·  Quelle: zvex.com

Manchmal ist eine vermeintlich neuartige Technik etwas, das es schon viele, viele Jahre gibt. Manch ein Hersteller macht auch keinen Hehl darauf, wenn er darauf aufbaut – Zvex hat im neuen „Candela Vibrophase“ den Stirlingmotor als Antrieb genutzt, der bereits im Jahr 1816 entwickelt wurde. Der Clou: Man braucht keine Batterie, sondern lediglich ein Teelicht.

Das Candela VibroPhase klingt genau so, wie man es sich beim Namen vorstellt und ist sogar in der Schnelligkeit der Modulation einstellbar. Ob das viktorianisch anmutende Konstrukt aber wirklich bühnentauglich ist, möchte ich bezweifeln. Ein Teelicht hält circa fünf Stunden – somit wäre das kein Problem. Aber ein Windhauch wäre hingegen ein schnelles Ende des schönen Klangs. Wie es genau funktioniert, wird gut im zweiten Video unten gezeigt.

Aber dennoch eine verflucht tolle Idee und „tun, weil es geht“ ist immer eine gute Philosophie, um mal etwas anderes im vorherrschenden Einheitsbrei zu kreieren. Es werden davon wohl nicht all zu viele Exemplare gebaut und der Preis ist nur auf Nachfrage zu erfahren. Im Video erzählt Herr Vex selbst von ca. 6000 USD. Eine ziemliche Stange Geld. Wenn ich aber mal einen großen Batzen über haben sollte, ist das definitiv ein Effektgerät, das ich mir in die heimischen vier Wände stellen würde.

Mehr Infos: Zvex Candela Vibrophase

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