von Julian Schmauch | 4,8 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Apple Trade-In verärgert User - 970 Dollar für 50k Mac Pro?

Apple Trade-In verärgert User - 970 Dollar für 50k Mac Pro?  ·  Quelle: CR: Shutterstock / Hadrian

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Nach der Vorstellung der neuen Macs mit M2 Pro und M2 Max gestern gibt es nun Aufruhr bei Apple-Usern. Denn viele wollten ihre älteren Macs über das Eintauschprogramm Apple Trade-In beim Kauf eines neuen Macs verrechnen. Und nun bietet Apple Eintauschwerte an, die die Community verärgern. Ein User berichtet von 970 Dollar für seinen über 50.000 US-Dollar teuren Mac Pro. Ist das noch gerecht?

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Kaum noch Gegenwert beim Eintauschprogramm Apple Trade-In

Die erste Vorfreude auf die ab dem 24. Januar 2023 erhältlichen neuen Macs (Mac Mini, 14-Zoll Macbook Pro, 16-Zoll Macbook Pro) mit M2 Pro und M2 Max hat sich gelegt. Und viele Mac-User schauen bereits, ob sie den Preis eines der neuen Modelle senken können. Denn das geht nämlich über Apple Trade-In. Denn hier kann man seinen alten Mac einschicken und Apple verrechnet den Eintauschwert beim Kauf. Und genau hier hat der Hersteller nach der gestrigen Vorstellung wohl ordentlich die Preisschraube nach unten gedreht.

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So berichten eine wachsende Zahl von Usern von teilweise absurd geringen Preisen. So bietet Apple im Fall dieses Users gerade noch 720 kanadische Dollar für ein 2021 Macbook Pro. Und das kostete im Einkauf damals über viertausend kanadische Dollar! Ein anderer User berichtet von 285 US-Dollar Eintauschwert für ein ebenfalls komplett ausgereiztes 2021 Macbook Pro.

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50k Mac Pro für 970 Dollar eintauschen

Aber den größten Wertverfall (zumindest nach der Ansicht des Algorithmus von Apple Trade-In) hat Twitter-User David Imel erlebt. Der freiberufliche Journalist und Researcher berichtete von einem erstaunlich geringen Angebot durch Apple. Denn er hatte bei Trade-In testweise den Mac Pro seiner Redaktion bei Tech-YouTouber MKBHD eingereicht. Dieser ist auf die maximale Ausstattung ausgereizt und kostete vor drei Jahren im Einkauf 52.199 US-Dollar. Apple bot ihm als Tauschwert ganze 970 US-Dollar an.

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Zum Vergleich: Bei Ebay oder anderen Plattformen werden für gebrauchte Elektronik Mac Pros dieser Größenordnung immer noch für gut 10.000 US-Dollar gehandelt. Hier wird sich noch zeigen müssen, ob sich Apple mit dieser Preispolitik nicht ein Bein stellt. Denn schaut man sich Kommentare auf Twitter oder im Subreddit von Apple auf Reddit an, sieht man eine wachsende Zahl verärgerter User und Userinnen. Wie ist das bei euch? Habt ihr schon einmal einen Mac über das Apple Trade-In Programm eingetauscht? Oder euren Rechner, egal ob Desktop, Laptop oder Macbook, gebraucht weiterverkauft?

Die aktuelle Eintauschpreisliste bei Trade-In

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(via MacRumors)

Infos über Apple Trade-In und Macs

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Bildquellen:
  • Die aktuelle Eintauschpreisliste bei Trade-In: Apple
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22 Antworten zu “Apple Trade-In verärgert User: 970 US-Dollar für einen 50k Mac Pro?”

    So Isses sagt:
    0

    „…für seinen über 50.000 US-Dollar teuren Mac Pro…“
    Wahrscheinlich mit Gold beschichtet.

      Hmm? sagt:
      0

      Ne aber in folgender aktuellen Konfiguration:

      – 2.5GHz 28‑core Intel Xeon W processor, Turbo Boost up to 4.4GHz
      – 1.5TB (12x128GB) of DDR4 ECC memory
      – Two Radeon Pro W6900X with 32GB of GDDR6 memory each
      – 8TB SSD storage
      – Stainless steel frame with feet

      = 51,799.00 $

    Michael Sprengart sagt:
    0

    Mir bieten sie für den Mini aus dem letzten Jahr mit 16 GB schlappe 0 Euro an aber würden ihn kostenlos recyceln. ;–)

    andré sagt:
    0

    die angebotenen preise von apple sind klarerweise teilweise krass. aber ich frage mich, ob es generell andere unternehmen in diesem bereich gibt, die überhaupt so ein angebot machen?

    Marc sagt:
    0

    Die Sache hat, so meine Meinung, zwei Seiten. Aus Sicht eines Unternehmens finde ich den gebotenen Rückkaufswert von 970,- USD attraktiv, zumal die Maschine nach einem bestimmten Zeitraum steuerlich abgeschrieben sein kann (Link: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Einkommensteuer/2022-02-22-nutzungsdauer-von-computerhardware-und-software-zur-dateneingabe-und-verarbeitung.pdf?__blob=publicationFile&v=2)

    Von z.B. DELL ode HP kenne ich ein solches Rückkaufangebot nicht. Aber möglicherweise gibt es das und ich kenne die einfach nicht. (???) Als Unternehmen muss ich mir im Vorfeld überlegen, ob sich eine Investition von z.B. 50.000,- Euro in Hard- und Software betriebswirtschaftlich sinnvoll darstellen lässt. Ist das der Fall, dann spricht meiner Erfahrung nach nichts gegen eine solche Anschaffung und auch nichts gegen den angebotenen Rückkaufswert, da die Hardware sowieso abgeschrieben ist.

    Aus Perspektive eines Privatanwenders sieht das Ganze komplett anders aus. Da würde ich auch die Nase rümpfen und mich über ein solches “Angebot” grün und blau ärgern. Ein wenig tiefer darüber nachgedacht, frage ich mich allerdings, welche Firma mir für andere, wichtige Elektrogeräte ein Rückkaufangebot macht? Möchte ich meinen Strom fressenden Kühlschrank durch einen neuen ersetzen, bekomme ich i.d.R. kein Rückkaufangebot, lediglich eine kostenlose Mitnahme durch den Lieferanten des neuen Kühlschranks wird angeboten, obwohl der alte prinzipiell noch funktionopelt.

    Will sagen, als Privatperson wäre ich auch massiv angepisst, als Unternehmen jedoch nicht.

    Peter sagt:
    0

    Habe gestern Abend auch mal nachgeschaut: € 800 für mein 1,5 Jahre altes Macbook Pro M1 für damals € 2700. Hab gelacht und bin froh, dass ich ihn noch lange nutzen werde können.

    Bernie sagt:
    0

    Muss wohl gut funktionieren und anschließend für etliches mehr als refurbished verkaufen, natürlich mit teurer Garantieoption. In mein Gehäuse mit Netzteil zieht bald mein 3 PC ein, für schlappe 460€. Und auf dem Markt gibt es noch 150-200€ für die alten Sachen.

    ray sagt:
    0

    aber man kann eben seinen Mac Recyclen lassen, es steht dir auch frei ihn zu verschenken, Geld, wen juckts? es gibt tatsächlich solche Personenkreise, für die ist das ein Merkmal des Wohlstandes, Geld zu verbrennen, am besten mit understatment . Ich lasse mir übrignens überaus gerne was schenken, bitte, danke. hätte ich so ne Webeplattform wie Apple, würde das sogar funktionieren.

    tralahaha sagt:
    0

    Ganz ehrlich, so witzig das ist, da steckt ein Automatismus dahinter der den 50k mac nicht vorsieht. Hilarious dennoch!

    Specktorpedo sagt:
    0

    „Habt ihr schon einmal einen Mac über das Apple Trade-In Programm eingetauscht?“
    Nein, aber das hier Aufgezeigte hatte ich so bereits ähnlich live gehört und nur ungläubig reagieren können.

    „Oder euren Rechner, egal ob Desktop, Laptop oder Macbook, gebraucht weiterverkauft?“
    Nicht verkauft, aber gekauft: Tablet, Workstation, Phone, …warum soll ich -wie bei Kfz auch- den extremen Preisverfall mitzahlen?

    TBS sagt:
    0

    Man muss ja nicht jeden Sch… mitmachen, ich frage mich wo diese Gier nur hinführen soll, ich finde das schon unverschämt für die Käsereibe so viel Geld hinzulegen und dann am Ende nur ein ein kleinen Preis wieder zu bekommen, deswegen bleibe ich bei win und muss mir dann keine teuren Apple Produkte kaufen.

    mac user sagt:
    0

    Die Trade-in Angebote von Appel waren schon immer unverschämt niedrig, weiss gar nicht warum hier so ein gewese drum gemacht wird. Fragt sich nur, warum die überhaupt sowas anbieten.

    Ich hab das iimme wieder mal angeschaut, wenn ich upgraden wollte und es wurde immer nur ein Bruchteil des Werts angeboten, den man auf ebay oder Kleinanzeigen bekommen konnte.

    Hat schonmal jemand diesen Murks in Anspruch genommen? Da kann man das Geld ja gleich verbrennen

    T.G. sagt:
    0

    Die selbe Masche fährt rebuy schon seit Jahren! Kein Einzelfall mit unseriösen „Angeboten“ oder schlicht Betrug. Ja, darf ich sagen, ist mir passiert und ich hatte sämtliche Korrespondenz mit denen aufbewahrt und dann letztlich keine Lust mehr die #“§$%$ anzuzeigen.
    War nur froh als ich mein laut rebuy-Analyse zerstörtes Macbook Pro wiederhatte.
    Laut rebuy war das Gerät gebrochen eingetroffen und ließ sich nicht starten. Sollte dann irgendwas um die 40,- Euro für das Gerät bekommen -statt mehrere hundert.
    Nach Diskussion und hin und her, haben sie mir mein Gerät dann endlich zurückgeschickt.
    ÜBERRASCHUNG beim Auspacken: Mein Gerät befand sich noch immer in meinem gepflegten 1a Zustand und die Krönung: rebuy hatte schon ein anderes Betriebssystem installiert! Auf einem Gerät, dass ja angeblich zerstört und nicht mehr nutzbar ist.

    NIE WIEDER DIESER LADEN!

    Moulin sagt:
    0

    Wer sich einen Mac leisten kann, regt sich doch nicht über den Eintauschwert auf :-)

    Thomas Martin sagt:
    0

    Wer käme auf die Idee, seinen PC zu rebuyen?

    Sunny sagt:
    0

    naja, bin seit 2007 Apple User, werde allerdings kein Apfel Gerät mehr erwerben.
    seit damals hat sich der Service extrem verändert / verschlechtert
    und die Preise naja ver 4 oder 5 facht.
    iPhone, watch und TV sind schon weg und wenn 3 oder 4 Jahren wieder eine neue Kiste ansteht, weicht das letzte Apple Produkt.

    Marco sagt:
    0

    Seit dem die Handys so leistungsfähig geworden sind hat sich die Entwicklung auf dem PC Markt stark verlangsamt, die Nachfrage verringert. Mobilität ist das wichtigste. Ein Laptop muss es sein oder besser ein iPhone. Für die Musik gibt es natürlich keine Alternative, denn die Bedienung einer DAW kann ich nicht am Handy erledigen. Mein inzwischen 10 Jahre alter PC ist immer noch topfit und Jaaaa inzwischen hätte ich auch gerne was neues. Aber so richtig dringend ist es nicht mehr. Es ist auch kein Apple, sondern ein stinknormale PC. Apples Preispolitik hat mich bisher immer angeschreckt und so bin ich froh mit meinem PC. Ich wöllte den auch garnicht zurück geben, denn die Preise sind lächerlich. Selbst eine Firma hätte bessere Möglichkeiten, anscheinend handelt es sich um eine Art Umwelt Image Kampangie die so scheinheilig wirkt wie so vieles im Umweltbewusstseinsbereich.

    ML sagt:
    0

    …muss irgendwie an den Typen aus dem Film „Superstau“ und seinen miesen Ost-Cola-Deal denken… genau das passiert dann wahrscheinlich mit den ge-re-buyten Geräten über Ebay und Co – natürlich über „private“ Accounts…

    Blue Souldiver sagt:
    0

    Leute, weitergehen und cool bleiben … weil hier gibbet nix zu sehen … ;)

    Wie weiter oben schon erwähnt wurde, hier handelt es sich um die virtuelle Marketing-Welt, die gar nicht mehr vor hat, sich noch mit sowas wie dem realen Leben der „Unterprivilegierten“ zu beschäftigen.
    Für uns „Normalos“ sind doch solche 50k€ Rechner eh absolut unbezahlbar. Sowas leisten sich nur Firmen mit dementsprechender BWL-Abteilung, die diese 50k€ Invest gegenüber dem Finanzamt sinnbringend unterzubringen weiß.
    Privat gekauftes IT-Zeug lässt sich für unsereins aber dennoch privat weiter verkaufen. Und speziell für Apple Produkte werden privat immer noch sehr ordentliche Gebrauchtpreise erzielt. Es zwingt uns doch niemand, stattdessen den bequemeren „ReBuy-Weg“ zu gehen, oder … ?

    Just my 5 cents … ;)

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