von stephan | 5,0 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

 ·  Quelle: Stephan Pfaff

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Wenn ihr auf der Suche nach Inspiration und rhythmischer Begleitung seid, jedoch bewusst auf die verlockenden Ablenkungen von Computer oder Smart-Device verzichten wollt, bleibt nicht viel Auswahl. So ging es mir und deshalb habe ich den Singular Sound BeatBuddy & BeatBuddy Mini 2 angecheckt.

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Kreativitätsbooster

Zur Transparenz: Die beiden Geräte wurden uns vom Vertrieb Sonic Sales kostenlos und ohne Anforderungen an den Text oder eine Aussage gestellt.

Ein Drummer fürs Pedalboard, der nach eurer Pfeife tanzt? Der euch Tag und Nacht zur Verfügung steht, ohne zu murren, auf Wunsch in den B-Teil geht, exakt so laut oder leise ist, wie ihr es euch wünscht, euch inspiriert und dem ihr obendrein nicht beim Tragen helfen müsst? Ja, den gibt es. Er heißt BeatBuddy und könnte euer neuer Kreativitäts-Booster gegen die Langeweile werden.

 

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Drumcomputer vs. Beatbuddy

Wenn ich allein übe oder an neuen Songideen schreibe, habe ich trotzdem gern Begleitung. Dann schalte ich den Rechner ein, öffne ein Plug-in und programmiere einen Beat. Vorausgesetzt, ich komme dazu und lasse mich nicht ablenken. Denn weil ich an diesem Computer auch beruflich und privat unzählige andere Aufgaben erledige, ertappe ich mich sehr oft dabei, dass ich von der Musik abschweife und andere Dinge beginne.

Also suchte ich nach einer Möglichkeit, die den Rechner ausschließt. Zunächst wurde ich auf dem Smartphone fündig. Die App Drumgenius oder verschiedene Drum-Machines gefielen mir gut, doch ich muss das Gerät erst an eine externe Box anschließen und auch am Smartphone lauert viel Ablenkung. Der BeatBuddy von Singular Sound schafft Abhilfe und ist dazu noch ein wenig flexibler.

BeatBuddy & BeatBuddy Mini 2

Ich probierte als erstes den kleinen BeatBuddy Mini 2*. Der erste Eindruck ist positiv: Das Gerät ist hervorragend verarbeitet und selbsterklärend! Ich teste neue Spielzeuge am liebsten, ohne einen vorherigen Blick in die Bedienungsanleitung, um zu sehen, ob sie gut designt wurden. Der Mini 2 erschloss sich mir blitzschnell, sodass ich mich sofort wieder auf das Spielen konzentrieren konnte. Sehr gut!

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Es gibt nur drei Regler. Der Fußtaster hat mehrere Funktionen – er aktiviert den Beat, schaltet mit einer kleinen Überleitung in einen B-Teil und zurück oder läutet das Ende ein. Volume regelt die Lautstärke des Schlagzeugs. Über den Dritten im Bunde selektiert man das Genre, Tempo oder den Song. Der elektronische Schlagzeuger ist so konzipiert, dass er am Ende eurer Signalkette sitzt und keinen Eigenklang hat. Euer mühevoll gebastelter Sound bleibt unangetastet.

Der Große (BeatBuddy)

Das macht bislang großen Spaß. Zeit, sich die größere Version anzuschauen. BeatBuddy* hat von allem mehr. Einen Kopfhörerausgang, über 220 Styles, 24 diverse Genres, 10 mitgelieferte Drum-Sets und ingesamt Platz für bis zu 300 Schlagzeuge und 3 Millionen Songs. Die Bedienung ist ähnlich einfach, doch bei so vielen Funktionen müssen natürlich mehr Taster und eine USB-Schnittstelle für die Editorsoftware dabei sein. Während im Mini 2 die Klänge fest den Genres zugeordnet sind, können die Schlagzeuge beim BeatBuddy frei ausgetauscht oder sogar selbst erstellt werden. Ein Vorteil, der nicht zu unterschätzen ist, denn …

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Wunschlos glücklich?

Meine Erfahrung mit den beiden elektronischen Drummern ist sehr positiv! In Nullkommanichts kommen Ideen zu Basslines und Riffs angeflogen oder ich kann an meinem Timing arbeiten. Das macht großen Spaß und inspiriert. Als langjähriger Nutzer von Computer-Drums muss ich jedoch zugeben, dass die mitgelieferten Sounds ein wenig altbacken klingen. Wir wurden in den vergangenen zehn Jahren massiv mit sehr realistisch und/oder fett klingenden VST-Drums verwöhnt. Da kann der kleine Buddy leider nicht mithalten. Zwar kann man auch eigene Librarys basteln, aber statt zeitgemäßem Drag & Drop müsste man sehr mühsam einen etwas antik anmutenden Editor bedienen. Das dauert lang und ist kompliziert. Man kann inzwischen allerdings auch bessere Drum-Librarys nachträglich erwerben.

Euer eigenes Setup spielt leider ebenfalls eine Rolle. Denn wenn ihr die Pedale wie gedacht auf euer Pedalboard schnallt und an euren Gitarren- oder Bassverstärker schickt, wird der Klang des Schlagzeugs natürlich ganz schön verbogen. Die EQ-Kurve eines güstigen Übungsverstärkers ist anders als die eines hochwertigen Akustikverstärkers mit voller Auflösung.

Trotzdem ertappte ich mich dabei, wie ich schnell wieder in die Rhythmen abtauchte und die Zeit verging. Mit anderen Worten: Wer darüber hinwegsehen kann, erhält mit dem kleinen Rhythmuskumpel einen Freund fürs Leben. (Es wäre natürlich phänomenal, wenn man eines Tages eine Impulse Response seiner Box in das Gerät laden könnte, damit es den Klangunterschied ausgleicht.)

Ich persönlich habe mich in den kompakten und toll verarbeiteten Mini 2 verschossen. Der kann zwar nicht so viel, aber genau dadurch konzentriert man sich schneller wieder auf das Wesentliche: die Musik!

Weitere interessante Produkte unserer „Angecheckt“-Reihe findet ihr hier. Ihr habt Vorschläge? Dann her damit!

Weitere Informationen

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von SoundCloud zu laden.

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Bildquellen:
  • BeatBuddy & BeatBuddy Mini 2: Stephan Pfaff

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