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Analogue Pocket

Analogue Pocket  ·  Quelle: Analogue

Nanoloop

Nanoloop  ·  Quelle: Analogue

Analogue Pocket mit Tetris

Analogue Pocket mit Tetris  ·  Quelle: Analogue

Die Firma Analogue hat bereits einige Konsolen gebaut, die auf FPGA basieren. Kurz gesagt, verhält sich damit gebaute Hardware genau wie die Originale. Das hat sich Analogue zunutze gemacht, um das NES, Super NES und Sega Mega Drive nachzubauen und diese mit modernen Features zu tunen. Pocket ist der neue Sprössling und nimmt sich Handhelds vor, besonders den Game Boy und seine Varianten. Die mittlerweile 30 Jahre alte Spielmaschine wird auch von einigen Musikern geschätzt. Little Sound DJ und besonders Nanoloop ist das zu verdanken.

Analogue Pocket

Von Haus aus ist der Pocket den über 2780 Spielen aus der Game Boy Familie kompatibel: Game Boy, Game Boy Color und auch Game Boy Advance. Mit zusätzlichen Adaptern gibt’s Systeme wie Game Gear, Neo Geo Pocket, Atari Lynx und weitere. Lange Zeit haben die Entwickler nach einem geeigneten Screen gesucht und sind mit einem 3,5-Zoll-Bildschirm mit 615 PPI fündig geworden. Der bringt eine Auflösung von 1600×1440 Pixeln, zehnmal so viel wie bei dem originalen Game Boy. Der Lithium-Ionen-Akku sollte für ausreichende Sessions reichen. Mit dem optionalen Dock bekommt das Handheld sogar einen HDMI-Anschluss verpasst.

Sehr interessant ist die Tatsache, dass hier gleich zwei FPGAs drinstecken. Der zweite Chip richtet sich direkt an Entwickler, die damit neue kreative Sachen gestalten sollen. Wer weiß, was da vielleicht noch kommt?

Nanoloop

Dass Analogue Nanoloop von Oliver Wittchow direkt on board hat, ist ein sehr guter Schachzug. In Zeiten von Teenage Engineering Pocket Operators ist so ein Gerät nämlich auch für Musikschaffende ganz interessant. Nanoloop hat ja bereits auf dem Game Boy als ein von Nintendo unabhängiges Projekt angefangen und kommt demnächst ja sogar als Standalone-Variante heraus. Ich bin mir nicht ganz sicher, glaube aber, dass bei dem Pocket die Version für den GBA enthalten ist. Nanoloop verbindet Klangerzeuger auf ein paar Spuren mit einem recht innovativen Sequencer. Falls ihr das Konzept mal kennenlernen wollt, kann ich auch die gleichnamigen Apps für iOS und Android empfehlen. Im Pocket sitzen übrigens Stereo-Lautsprecher und auch ein Klinkenausgang ist wie beim Original (Game Boy) vorhanden.

Verfügbarkeit und Preis

Bis 2020 müssen wir uns aber noch gedulden, der Preis wird bei 199 US-Dollar liegen. Versand aus den USA und Zoll müsst ihr zusätzlich einkalkulieren. Die frühen Vögel registrieren sich auf der Website und erfahren dann sofort, wann bestellt werden darf.

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Midi ? Cool das er einen cartridge Slot hat. So gehts evtl darüber.