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Acustica Audio Desert

Acustica Audio Desert  ·  Quelle: Acustica Audio

Acustica Audio hat sich darauf spezialisiert, teures und edles Studioequipment in den Ländern dieser Welt ausfindig zu machen und das dann zu sampeln. Und das ist wörtlich zu nehmen, denn die Plug-ins des Herstellers basieren auf Impulsantworten und sollen so den authentischen Charakter der Vorlagen einfangen. Das gilt auch mal wieder für Desert, den neusten Streich. Hierfür hat sich Acustica Audio auf den Weg nach Nigeria gemacht und das Zarma Studio in Lagos besucht. Dort steht besonders seltenes Gear britischer Herkunft, das nun in vier Plug-ins digital verewigt wird. Wie immer wird kein Markenname explizit genannt, ich tippe mal auf Equipment von Dekka.

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Acustica Audio Desert

Diese Suite besteht aus gleich vier Plug-ins, die wie üblich bei dem Hersteller in zwei Versionen geliefert werden. Neben der Standardversion gibt es die ZL-Version mit nahezu keiner Latenz – allerdings auf Kosten von Prozessorleistung.

Desert EQ hat gleich zwei umschaltbare Equalizer in petto. Bei dem einen handelt es sich um einen passiven 2-Band-EQ, entnommen aus einem Mischpult der 60er-Jahre. Die zweite Version nimmt sich einen auf Germanium Transistoren basierenden passiven 2-Band-EQ vor. Dazu gesellen sich acht Preamps, die ebenfalls mit Germanium Transistoren arbeiten und einer „besonderen“ Mix-Konsole entnommen sind.

Acustica Audio Desert EQ

Acustica Audio Desert EQ

Dann bekommt ihr den Desert Comp – einen Opto-Kompressor und Limiter, ebenfalls im Original aus den 60er-Jahren stammend. Drei Modi schaltet ihr hier um: Neben der originalen Schaltung von Kompressor und Limiter wartet ein von Acustica Audio angefertigter „Frankenstein“-Modus mit erweiterten Attack-/Release-Zeiten und größerer Ratio auf euch. Und auch hier gibt es natürlich wieder eine Preamp-Emulation.

Desert Pre packt noch mal acht virtuelle Preamps sowie die gleiche Anzahl von Line-Out-Preamps in ein Plug-in. Die lassen sich beliebig kombinieren. Der Hersteller spricht hier von einem klaren, kraftvollen und farbenfrohen Sound, der aber auch verschiedene Grade von Verzerrung bietet.

Alles zusammen benutzt ihr mit dem Desert Channel Strip, der noch mal zwei EQs, den Kompressor/Limiter und die Preamps in einem Plug-in zusammenfasst und diesem eine Drive-Kontrolle für die Preamp-Sektiont.

Spezifikation und Preis

Acustica Audio Desert bekommt ihr bis zum 9. November 2021 auf der Website des Herstellers zum Einführungspreis von 103 Euro (statt 159 Euro). Die Plug-ins laufen auf macOS 10.14 oder höher und Windows 10 oder höher als VST, AU und AAX. Eine Demoversion sowie ein PDF-Benutzerhandbuch findet ihr auf der Produktseite als Download. Für die Installation und Lizenzierung ist die Aquarius-Software des Herstellers zuständig.

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2 Antworten zu “Acustica Audio Desert: Neue Emulationen von superrarem Vintage-Gear”

  1. AA lover sagt:

    EQ A ist göttlich in Verbindung mit dem Comp 1 bei drums <3

  2. Nigel Nigeria sagt:

    Plugins, die die Welt nicht braucht.

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