von  Marcus Schmahl  | |  Lesezeit: 15 Min | Unsere Wertung: 4,5 / 5,0
Embodme Erae 2: Ein Controller, der mehr Instrument als Werkzeug ist - Angecheckt!

Embodme Erae 2: Ein Controller, der mehr Instrument als Werkzeug ist - Angecheckt!  ·  Quelle: Embodme

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Erae 2 wird durch eine auf der Buchla and Friends gesichtete Erweiterung wohl bald ein eigenständiger Synthesizer, auch wenn es noch keine offizielle Ankündigung gibt. Dort tauchte nämlich ein Editor für einen neuen Sound-Bereich auf, der direkt mit dem Controller verknüpft zu sein scheint. Dadurch verändert sich die mögliche Verwendung des Erae 2, da er künftig nicht nur wie ein reiner Controller Daten an andere Geräte senden, sondern auch selbst Sounds erzeugen könnte. Das klingt extrem interessant!

Das Wichtigste in Kürze

  • Druck-, positions- und bewegungssensitive Spielfläche mit über 16.000 Sensoren (Force Multi-Touch)
  • USB-C Device/Host, MIDI In/Out und 24 CV/Gate/Trigger-Ausgänge (12 Dual-Buchsen)
  • Integrierter 8-Spur-Looper, MPE-Support, Arpeggiator und Skalen-Funktionen
  • Anpassbare Layouts mit der Erae-Lab-Software für Keys, Pads, Fader, X/Y-Felder oder Drums
  • Hochwertige Verarbeitung mit wechselbarer Oberfläche („Fabric Skin” oder „Drum Skin”)
  • Ideal für Produzenten, Live-Performer und Modular-User mit komplexen Hybrid-Setups

Wird der MPE-Controller jetzt zum Synth?

Die gezeigte Oberfläche auf dem Screenshot lässt auf eine zweilagige Synth-Struktur schließen. Jede Ebene verfügt über zwei Oszillatoren sowie eine eigene Filtersektion, sodass sich mehrschichtige Klänge direkt im Gerät erzeugen lassen. Die Oszillatoren bieten Parameter für Tonhöhe, Shape, Fold und Lautstärke. Zusätzlich scheinen FM- und X-Modulation zwischen den Oszillatoren möglich zu sein. Solche Funktionen deuten auf eine Klangerzeugung hin, die über einfache Schwingungsformen hinausgeht.

Erae 2 wird zum Synthesizer
Erae 2 wird zum Synthesizer · Quelle: Les Sondiers

Im Modulationsbereich zeigt der Editor mehrere Hüllkurvengeneratoren und LFOs, deren Geschwindigkeit, Schwingungsform und Verlauf sich anpassen lassen. In Verbindung mit der druck- und positionssensitiven Oberfläche des Erae 2 könnten diese Parameter direkt über Spielbewegungen beeinflusst werden. Dadurch würde die Oberfläche nicht nur externe Geräte steuern, sondern ebenso die interne Klanggestaltung beeinflussen. Für euch entstünde somit ein direkter Zusammenhang zwischen Spieltechnik und Klangverlauf.

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Zusätzlich ist eine Effektsektion erkennbar, die den internen Sound weiter formen soll. Konkrete Angaben zu den einzelnen Effekten fehlen noch, doch die Integration in denselben Editor spricht für einen geschlossenen Signalfluss innerhalb des Erae 2, wodurch sich das Gerät vom reinen MPE-Controller zu einer Kombination aus Spieloberfläche und Klangerzeugung entwickeln würde. Wie der Sound am Ende ausfällt und wann diese Funktion erscheint, bleibt offen, doch die Ausrichtung des Erae 2 wird damit deutlich sichtbar und nochmals spannender!

Großes Update 1.1.3

[23. Januar 2026] Für viele User ist Erae 2 von Embodme längst mehr als nur ein Controller. Das neue Firmware-Update greift genau die Punkte auf, die im täglichen Einsatz auffallen. Abläufe werden beschleunigt, Einstellungen bleiben übersichtlich und bestimmte Handgriffe fühlen sich direkter an. Für euch bedeutet das, dass ihr weniger über das Gerät nachdenken müsst und euch mehr auf das Spielen konzentrieren könnt. Ihr könnt euch auf viele neue Features und Bugfixes freuen.

Update 1.1.3: Kleine Änderungen mit großer Wirkung

Mit dem Firmware-Update 1.1.3 entwickelt sich Erae 2 spürbar weiter und rückt komplexen Performance-Setups näher. Die Oberfläche wirkt vertraut, doch unter der Haube hat sich der Spielraum deutlich erweitert. Sehr schön! Besonders Anwender, die mit umfangreichen Layouts arbeiten, profitieren von der neuen Struktur. Das bedeutet für euch mehr Freiheit bei der Gestaltung ohne Umwege oder Einschränkungen.

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Ein zentraler Schritt betrifft den Aufbau der Layouts, denn Erae 2 verarbeitet nun deutlich mehr Elemente pro Oberfläche. Dadurch lassen sich größere Spielbereiche und differenzierte Steuerzonen realisieren. Endlich. Slides zwischen Fadern, Grids und Pads reagieren direkter und bleiben musikalisch kontrolliert. Gerade bei hybriden Performances entstehen so flüssigere Übergänge zwischen den Spielweisen. Dadurch fühlt sich Erae 2 weniger segmentiert und stärker zusammenhängend an.

Mehr Ordnung auf der Spielfläche – Feinschliff für Performance und Studio

Auch im zeitlichen Zusammenspiel bringt das Update spürbare Verbesserungen. Der Arpeggiator richtet sich nun sauber am MIDI-Raster aus und startet rhythmisch präzise. Projekte werden beim Start automatisch geladen, wodurch der Einstieg schneller gelingt. Das Speichern wirkt strukturierter und vermeidet versehentliche Überschreibungen. Damit unterstützt Erae 2 konzentriertes Arbeiten ohne ständige Unterbrechungen.

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Im Detail zeigt sich der Fokus auf Praxisnähe besonders deutlich. Die neue Auswahllogik erleichtert die direkte Bearbeitung einzelner Elemente auf der Oberfläche. Visuelle Übergänge wirken ruhiger und helfen bei der Orientierung. Skalen lassen sich direkt zuweisen, wodurch sich musikalische Entscheidungen beschleunigen. So bleibt Erae 2 spielerisch, ohne unübersichtlich zu werden.

Erae 2 Update für eine flüssigere Performance

Auch externe Steuerungen rücken stärker in den Fokus. Layout-Wechsel senden gezielt Steuerdaten an angeschlossene Systeme. Loops lassen sich schneller anpassen, ohne den Spielfluss zu unterbrechen. Fußschalter lassen sich nun auch in CV-Setups integrieren. Mit diesem Update zeigt Erae 2, entwickelt von Embodme, eine klare Richtung hin zu flexibleren und stabileren Live-Workflows. Und genau dort möchte sich die Hardware auch sehen.

Die Konfigurations-Software Erae Lab wurde ebenso aktualisiert, um kompatibel zur Controller-Hardware zu sein. Das Update ist natürlich kostenlosweitere Infos findet ihr hier.

Jetzt mit 16 % Rabatt – abgelaufen

[24. November 2025] Jetzt könnt ihr beim Kauf des Embodme Erae 2 Controllers Geld zur Thomann Cyberweek sparen – und das Gesparte lässt sich natürlich gut in andere Instrumente, Software oder Zubehör investieren. Falls ihr noch nicht wisst, worum es sich bei dieser Hardware handelt, könnt ihr hier mein Angecheckt lesen.

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Ab sofort und bis zum 01. Dezember 2025 erhaltet ihr den Embodme Erae 2 Controller hier bei Thomann* zum Sonderpreis von 799 Euro mit 16 % Rabatt.

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Angecheckt: Der ultimative Controller, der mehr Instrument als Werkzeug ist

[31. Oktober 2025] Es gibt Controller – und es gibt Instrumente. Der Erae 2 von Embodme versucht, beides zu sein. Wer sich mit MIDI-Keyboards, Pad-Controllern und modularer Hardware auskennt, merkt schnell, dass dieses Gerät in keine klassische Kategorie fällt. Er ist ein Multi-Touch-Interface mit 16.000 (!) Sensoren, CV-Ausgängen, eigenem Looper und einer leistungsstarken Software. Das Ziel ist klar: mehr Ausdruck, mehr Kontrolle und mehr physische Nähe zur Musik. Ein Tool, das sich nicht wie ein Stück Technik, sondern wie ein inspirierendes Instrument anfühlt. Kann es im Studio und live überzeugen? Das habe ich in meinem Studio Angecheckt!

Design und Verarbeitung – Qualität trifft Experimentierfreude

Schon beim Auspacken vermittelt Erae 2 ein Gefühl von Präzision. Das Gehäuse aus gebürstetem Aluminium liegt flach auf dem Tisch und wirkt wie aus einem Guss. Mit einem Gewicht von etwa 2,5 kg und Maßen von 40 × 28 cm ist er nicht gerade handlich, dafür aber stabil und road-tauglich. Das Display ist klar, hell und reagiert direkt. Auch die Bedientaster und der Dreh-Encoder fühlen sich solide an – es gibt keine klapprigen Elemente oder Spielereien an der Hardware.

Embodme Erae 2 Controller und mehr
Embodme Erae 2 Controller und mehr · Quelle: Embodme

Die Spielfläche selbst ist natürlich der Star des Geräts. Embodme nutzt eine flexible Oberfläche mit 16.000 einzelnen Kraftsensoren, die auf Druck, Bewegung, Richtung und Geschwindigkeit reagieren. Das bedeutet: Jede Geste, jeder Anschlag, jede Fingerbewegung erzeugt nicht nur einen Ton, sondern auch eine Dynamik. In der Praxis wirkt das sehr lebendig und organisch, wie bei einem Instrument, das auf den Musiker reagiert. Im Vergleich zur ersten Version ist die Oberfläche griffiger und sensibler, was besonders beim Spiel mit den Fingern oder bei perkussiven Elementen auffällt.

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Anschlüsse und Verbindungen bilden die Brücke zwischen digital und analog

Einer der größten Unterschiede zu anderen Controllern ist die Anschlussvielfalt. Der Erae 2 verfügt über 24 CV/Gate/Trigger-Ausgänge, die auf zwölf TRS-Buchsen verteilt sind. Damit lässt sich tatsächlich ein komplettes Modularsystem steuern, ohne dass zusätzliche Interfaces benötigt werden. Das macht den Controller besonders für alle spannend, die ihr Studio oder ihr Liveset hybrid betreiben, also Software und Hardware kombinieren.

Embodme Erae 2 Anschlüsse
Embodme Erae 2 Anschlüsse · Quelle: Embodme

Hinzu kommen ein MIDI-In und zwei MIDI-Outs (TRS), ein USB-C-Anschluss, ein SD-Kartenslot und der obligatorische Netzteilanschluss. Über den USB-Host kann der Erae 2 direkt mit einem Rechner oder einer modernen Groovebox verbunden werden. Die Latenz ist mit unter einer Millisekunde extrem niedrig, wie der Hersteller angibt. Das merkt man sofort: Bewegungen werden ohne Verzögerung umgesetzt und selbst komplexe MPE-Daten laufen stabil. In meinem Studio lässt sich der Erae 2 somit zum zentralen Herzstück machen, da er mehrere Geräte ersetzt, die sonst MIDI, CV und Looper getrennt übernehmen würden.

Wenn ein Controller plötzlich Leben ins hauseigene Studio einhaucht

Über die Software Erae Lab lässt sich der Controller vollständig anpassen. Jedes Feld, jede Zone kann frei belegt werden. Pads, Tasten, Fader, X/Y-Flächen, Trigger, Notenreihen und Sequencer-Zonen lassen sich beliebig kombinieren. Die Benutzeroberfläche erinnert an ein modulares Baukastensystem und zeigt visuell sofort, was auf dem Gerät passiert.

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Layouts können gespeichert, geladen und auf acht Speicherbänken abgelegt werden. Einmal eingerichtet, lässt sich so zwischen völlig verschiedenen Szenarien umschalten – vom 8×8-Drumgrid über einen mehrspurigen Mixer bis hin zu einem expressiven MPE-Keyboard mit Slide- und Pressure-Zonen. Das ist beeindruckend, aber natürlich auch komplex – und kann sicher überfordern.

Gerade am Anfang ist Geduld gefragt. Wer sich jedoch durch die Möglichkeiten arbeitet, entdeckt immer neue Funktionen, Gesten und Abhängigkeiten. Doch sobald das Setup steht, fühlt sich Erae 2 unglaublich flexibel an. Besonders in Kombination mit Synthesizern wie Pigments, Super 6 oder Hardware-Klassikern wie dem OB-6 zeigt sich, wie präzise sich Parameter über Druck und Bewegung steuern lassen.

MIDI, CV und USB - hier wird alles kontrolliert
MIDI, CV und USB – hier wird alles kontrolliert · Quelle: Embodme

Das Spielgefühl liegt irgendwo zwischen Technik und Emotion

Die Oberfläche des Erae 2 ist das, was ihn besonders macht. Anstelle harter Pads oder starrer Tasten verfügt er über eine sanft federnde Fläche, die Anschlag, Bewegung und Druck simultan verarbeitet. Jede Berührung erzeugt ein Gefühl von Kontrolle und Ausdruck. Gerade bei MPE-fähigen Klangerzeugern entfaltet sich die ganze Bandbreite: Pitchbends über eine Fingerbewegung, Vibrato durch leichten Druck und Filterfahrten durch seitliches Gleiten – alles erfolgt intuitiv und fließend.

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Die mitgelieferte Oberfläche „Fabric Skin“ ist die beliebteste, da sie ein natürliches, samtiges Spielgefühl vermittelt. Alternativ gibt es noch das optionale „Drum Skin“, das wesentlich härter ist und Schläge besser überträgt – dieses Skin ist ideal für Drummer oder Performer, die mit Sticks arbeiten. Das Konzept des Controllers erinnert etwas an das ROLI Seaboard oder das LinnStrument, hat aber eine eigene Ästhetik: Der Erae 2 wirkt nicht futuristisch-abgehoben, sondern funktional und handgemacht. Ich werde von Sekunde zu Sekunde immer mehr Fan von dem Controller.

Performance und Praxis – was der Erae 2 live kann

Gerade Live auf der Bühne entfaltet Erae 2 seine Stärken. Der integrierte 8-Spur-Looper erlaubt es, Gesten, Drums oder Melodien in Echtzeit aufzunehmen und zu schichten. Diese Loops können wiederum als CV- oder MIDI-Signale ausgegeben werden. Wer also mit Modularsystemen oder Drumcomputern spielt, kann direkt rhythmische Strukturen modulieren und remixen. Stark!

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Das Wechseln zwischen Layouts funktioniert schnell und dank der Hintergrundbeleuchtung bleibt auch auf dunklen Bühnen alles sichtbar. In Verbindung mit Ableton Live oder Bitwig Studio ergibt sich ein intuitiver Workflow: ein Layout für Clip-Launch, eins für Parametersteuerung, eins für expressive Synthesizer Lines – und das alles ohne zusätzliche Hardware. Perfekt!

Hier fühlt sich Erae 2 tatsächlich wie ein neues Instrument an und nicht wie ein reiner Controller. Er reagiert dynamisch, inspiriert und macht Lust, Musik mit den Fingern statt mit der Maus zu formen. Das solltet ihr wirklich einmal ausprobieren.

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Kritikpunkte – wo Embode noch nachlegen kann

So beeindruckend Erae 2 auch ist, ganz ohne Schwächen kommt er nicht aus. Einige Anwender berichten von kleinen Firmware Bugs, etwa beim CV-Routing oder in Verbindung mit bestimmten USB-Geräten. Auch das Anlegen komplexer Layouts kann je nach Rechnersystem träge werden.

Ein weiterer Punkt betrifft die Oberfläche selbst. Die Fabric Skin fühlt sich zwar fantastisch an, neigt aber dazu, Staub und Fingerabdrücke sichtbar zu machen. Für den Einsatz im Club oder auf Festivalbühnen empfiehlt sich daher die robustere Drum-Variante. Auch der Preis ist mit knapp 950 Euro kein Leichtgewicht. Der Erae 2 ist eine echte Investition. Doch wer ihn richtig nutzt, erhält mehr als nur ein gewöhnliches Steuergerät.

Einige Buttons und Regler dürfen natürlich nicht fehlen
Einige Buttons und Regler dürfen natürlich nicht fehlen · Quelle: Embodme

Einsatz im Studio – Kreativität ohne Grenzen

Im Studioalltag zeigt sich, wie vielseitig der Erae 2 ist. Anstatt zwischen Keyboard, Pad-Controller und Modulations-Fader zu wechseln, übernimmt dieses Gerät alle diese Funktionen gleichzeitig. Die Möglichkeit, Parameter über Druck, Bewegung und Slide-Gesten zu steuern, verändert die Art und Weise, Klänge zu formen. Synth Lines wirken lebendiger, Filterfahrten natürlicher und Automationen entstehen organisch statt programmiert.

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Das ist besonders für Sounddesigner oder Filmkomponisten spannend, die mit Emotionen arbeiten. Ein leichtes Vibrato, das durch eine Fingerbewegung erzeugt wird, wirkt unmittelbarer als jeder LFO. Auch für Mixing-Aufgaben lässt sich der Erae 2 konfigurieren. Es sind Fader-Layouts mit 8 Kanälen, Panning-X/Y-Zonen oder Effektsteuerungen über Gesten möglich. Das spart Platz und Zeit, weil alles auf einem Interface erledigt wird.

Was Erae 2 für mich als elektronischer Musiker bedeutet

Als Produzent und Live-Performer elektronischer Musik sehe ich den Erae 2 als kreatives Tool, das sich perfekt zwischen Studio und Bühne positioniert. Er ist ideal für komplexe Techno- oder Ambient-Setups, modulare Performances oder expressive Synthesizer Lines. Die Möglichkeit, Gesten in Sound umzusetzen, schafft eine emotionale Verbindung zur Musik, wie sie kaum ein anderer Controller bietet.

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Allerdings ist der Erae 2 nichts für Ungeduldige. Wer erwartet, ihn wie ein Push oder Launchpad einfach anzuschließen und loszulegen, wird enttäuscht. Das Gerät will verstanden werden. Man muss sich mit seiner Struktur beschäftigen. Erst dann entfaltet es sein Potenzial. Wenn man diesen Punkt jedoch erreicht hat, dann entsteht etwas, das sich wie ein echtes Instrument anfühlt. Genau das ist der Unterschied zwischen Technologie und Musik.

FAQ Embodme Erae 2

Wie funktioniert die Oberflächensteuerung des Erae 2?

Die Spielfläche reagiert auf Druck, Bewegung und Richtung über 16.000 Sensoren, wodurch Gesten, Slide- und Vibrato-Spiel intuitiv gesteuert werden können.

Welche Anschlüsse bietet der Erae 2 für hybride Setups?

Er liefert 24 CV/Gate/Trigger-Ausgänge auf zwölf TRS-Buchsen, USB-C Device/Host, MIDI In/Out und SD-Kartenslot – ideal für Hybrid-Setups von Software und Modular.

Was erlaubt die Erae-Lab-Software?

Die Software erlaubt das Erstellen eigener Layouts mit Pads, Fadern, X/Y-Flächen und Sequencer-Zonen, das Laden von Bank-Presets und Wechsel zwischen Szenarien.

Ist der Erae 2 eher für Einsteiger oder erfahrene Musiker geeignet?

Er richtet sich vor allem an erfahrene Producer und Performer, die bereit sind, sich mit Layout, Routing und Gestensteuerung auseinanderzusetzen – Einsteiger müssen sich erst einmal stärker mit der Materie befassen.

Der Erae 2 von Embodme kombiniert eine hochauflösende Multi-Touch-Fläche, umfangreiche Anschlussmöglichkeiten und konfigurierbare Layout-Software zu einem Hybrid-Controller-Instrument. Mit CV/Gate/USB/MIDI und frei belegbaren Zonen entsteht die Kontrolle über klassische und modular-basierte Setups. Diese Kombination macht ihn sowohl für Studio- als auch Live-Performance-Umgebungen interessant.

Fazit: Ein Controller für die Zukunft?

Erae 2 ist ein mutiges Statement in einer Zeit, in der viele Controller austauschbar wirken. Embodme schafft es, Technik, Design und Musikalität zu verbinden. Das Gerät bietet nicht nur Kontrolle, sondern auch Ausdruck, denn es reagiert auf die Energie des Spielers. Für Produzenten, Performer und Klangforscher ist das ein Gamechanger.

Ja, der Preis ist recht hoch, die Lernkurve ist spürbar und die Firmware ist (laut einigen Usern) noch nicht perfekt. Das ändert jedoch nichts daran, dass der Erae 2 ein außergewöhnliches Werkzeug ist – ein Stück Hardware, das inspiriert, überrascht und fordert. Wer Musik nicht nur programmieren, sondern wirklich spielen möchte, sollte sich diesen Controller unbedingt ansehen. Selten bringt ein Gerät so viel Potenzial mit, ohne sich in Effekten zu verlieren.

Embodme Erae 2 im Live-Einsatz
Embodme Erae 2 im Live-Einsatz · Quelle: Embodme

Preise und Spezifikationen zu Embodme Erae 2

Embodme Erae 2 erhaltet ihr hier bei Thomann* zum Preis von 949,00 Euro. Das Drum Skin kostet hier bei Thomann* zusätzlich 58,00 Euro.

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Kundenbewertung:
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Embodme Drum Skin for Erae 2
Embodme Drum Skin for Erae 2 Bisher keine Kundenbewertung verfügbar
Embodme Mounting Plate for Erae 2
Embodme Mounting Plate for Erae 2 Bisher keine Kundenbewertung verfügbar
Embodme Hard Cover for Erae 2
Embodme Hard Cover for Erae 2 Bisher keine Kundenbewertung verfügbar

Im Preis enthalten ist die Hardware ((B x T x H): 402 x 277 x 20 mm / 2,5 kg), das Fabric Skin, eine 8 GB SD-Karte, zwei 2 m USB-C-Kabel, zwei MIDI TRS auf DIN-Adapter und das 65 W USB-C-Netzteil.

Pro und Kontra Embodme Erae 2

Pro

  • Extrem präzise, reaktive Spielfläche mit natürlichem Druckverhalten
  • Umfangreiche CV/Gate/Trigger-Ausgänge für Modular-Setups
  • Frei konfigurierbare Layouts und starke Software-Integration
  • Hochwertige Verarbeitung und Wechsel-Skins für verschiedene Spielstile
  • Inspirierendes Spielgefühl mit echter MPE-Tiefe
  • Integrierter Looper, Arpeggiator und Poly-Aftertouch
  • Suchtfaktor für Live Performer

Kontra

  • Preis und gewisse Einstiegshürde
  • Komplexes Setup, nicht ideal für Einsteiger oder Schnellstarter
  • Die Oberfläche ist empfindlich gegenüber Staub und Verschmutzung

Mehr Infos zu Embodme und dem Controller Erae 2

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Eine Antwort zu “Embodme Erae 2: Der ultimative Controller wird zum Synthesizer & Angecheckt!”

    Ted sagt:
    0

    Ich nehme an, es handelt sich um einen dedizierten Software-Synth, wie es ihn auch für die Roli Seaboards gibt.

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