von  Lasse Eilers  | |   Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen   |  Lesezeit: 4 Min
Behringer 1601 Sequencer

Behringer 1601 Sequencer  ·  Quelle: Behringer

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Fast fünf Jahre nach der Ankündigung ist Behringers Klon des berühmten ARP-Sequencers endlich fertig! Ab sofort kannst du den Behringer 1601 Sequencer bei Thomann vorbestellen.

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Behringer 1601 Sequencer: Jetzt vorbestellbar!

Fast fünf Jahre ist es her, dass Behringer die Kopie des ARP 1601 erstmals ankündigte (siehe unten). Und falls du schon dachtest, das wird nichts mehr, hat der Hersteller nun eine angenehme Überraschung für dich: Der 1601 Sequencer ist endlich vorbestellbar! Für alle, die mit modernen digitalen Hardware-Sequencern wie dem gerade angeteaserten IGNITE nichts anfangen können und stattdessen lieber ganz klassisch analog arbeiten, ist diese Neuauflage der 70er-Legende natürlich eine hervorragende Nachricht.

1601 Sequencer
1601 Sequencer · Quelle: Behringer

Der Behringer 1601 Sequencer liefert entweder eine Sequenz mit 16 Steps oder zwei zu je acht Steps. Wie das Original bietet er drei separate Gate-Busse, denen sich die Steps über kleine Schalter zuweisen lassen. Auch den charakteristischen CV-steuerbaren Doppel-Quantizer des 1601 hat Behringer selbstverständlich umgesetzt.

1601 Sequencer
1601 Sequencer · Quelle: Behringer

Insgesamt kommt der Behringer 1601 sehr klassisch daher und bietet genau denselben Workflow wie das Original aus den 1970ern. Allerdings hat Behringer sowohl DIN-MIDI (inkl. eines Ausgangs auf dem Bedienfeld) als auch eine USB-Buchse hinzugefügt, um für eine bessere Integration in moderne Setups und DAW-Studios zu sorgen.

Wie alle Desktop-Geräte des Herstellers in diesem Format lässt sich der Behringer 1601 auf Wunsch aus seinem Gehäuse aus- und in ein Eurorack-System einbauen. Und bei diesem Sequencer mit seinen vielen Patch-Möglichkeiten macht das natürlich absolut Sinn.

Preis und Verfügbarkeit

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Der Behringer 1601 Sequencer ist jetzt bei Thomann* für 219,- € vorbestellbar.

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Behringer 1601 Sequencer
Behringer 1601 Sequencer Bisher keine Kundenbewertung verfügbar

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Behringer zeigt Prototypen des 1601 Sequencers

[21. Dezember 2021 / Moogulator] Neben dem Odyssey war auch immer der Sequencer 1601 von ARP ein absoluter Klassiker. Conny Planks Studio und DAF haben ihn sehr prominent in Szene gesetzt. Auch Jarre, Schulze und Ultravox. Der Behringer 1601 Sequencer ist bereits fertig aufgebaut und wurde, wie üblich, als Prototyp gezeigt. Technisch ist er kein Wunderwerk aber dennoch sehr praktisch im Handling. Die größte Überraschung ist meist der Preis

Dieser Sequencer sollte wirklich jedem aus seiner Zeit bekannt sein. Er hat zwei Spuren und einen Gate-Schalter mit drei Positionen. Dieser Schalter kann in drei Gate-Buchsen ein Signal schicken und war ein kleiner Geniestreich. Die 16 großen Fader können als eine lange oder zwei kürzere Sequenzlinien abgespielt werden (8 oder 16 Schritte). Das bedeutet sie laufen vorwärts oder zufällig ab. Die Gate-Schalter können, wenn sie dem dritten Bus zugeordnet sind, für ein Rücksetzen oder Überspringen von Steps genutzt werden.

behringer 1601 Sequencer
behringer 1601 Sequencer · Quelle: Behringer

Die große Neuerung war damals der Doppel-Quantizer. Mit ihm war man stets im chromatischen Raster und konnte damit gerade und korrekt gestimmte Sequenzen einstellen. Die gesamte rechte Seite des Sequencers widmet sich diesen beiden Quantizern, die natürlich auch für andere Parameter funktioniert. Er besitzt einen CV-Eingang, der es erlaubt beide über ein externes CV-Keyboard zu transponieren. Auch dann bleibt das Tuning im Raster der passenden Skala nach einem „wohltemperierten“ Klavier. Wer das nicht will, patcht einfach den Quantizer nicht mit dazu.

Als Zugabe hat Behringer dem 1601 Sequencer einen MIDI-Ausgang spendiert und auch USB. Der USB-Port ist ebenso der Zugang für die übliche Justage-Software, die diverse Details zu MIDI-Einstellungen vornimmt und die es für jedes Behringer-Gerät gibt. Wie so oft bei ARP, gab es den Sequencer ab 1976 in mehreren Versionen und Farben. Die erste Variante hatte Holzseitenteile, die man sich später sparte. Bei Behringer ist es vermutlich eine Neuentwicklung mit den Vorgaben des Originals. Sinnvolle Erweiterungen sind verbaut und das ist auch gut so.

behringer 1601 Sequencer
behringer 1601 Sequencer · Quelle: behringer

Die Synchronisation kann extern erfolgen oder über den internen Oszillator mit Pulsbreiteneinstellung. Auch das war noch ein kleiner Zusatz, um ein bisschen mehr „Feeling“ in die Grooves zu bringen. Auch für die Positionierung auf dem ersten Step ist ein Signalausgang bereit dieses weiteren Sequencern mitzuteilen, sodass sich auch mehr als ein Sequencer heutiger oder damaliger Bauart kaskadieren lässt. So etwas ist sinnvoll für Transpositionsautomatik, komplexere oder auch längere Sequenzen. Behringers Sync erlaubt die Umschaltung der Auflösungslogik von Volca über Korg-Sync bis Roland-Sync.

Mehr über den 1601 Sequencer

  • Mehr Behringer Gear
  • Die Behringer Website wird bei Erfolg und Markteinführung das Gerät listen. Bis dahin warten wir auf Preisvorstellungen und Liefertermine. Das ist der übliche Weg bei Behringer. Man testet das Interesse, zeigt das Gerät. Die Dauer bis zur wirklichen Produktion ist schwer zu schätzen. Natürlich haben auch Behringer Bauteilemangel wie auch andere Firmen und die gleichen Liefercontainer-Sorgen. Wie immer, ist nicht sicher, ob dies ein finales Produkt wird. Es ist aber recht wahrscheinlich, da der Nutzen groß ist und sicher und ohne Probleme eine gute Menge davon abgesetzt werden können. Ganz sicher kann das Gerät für einen kleinen Preis angeboten werden. Da Behringer den 2600 und Odyssey bereits listet, passt er perfekt zur eigenen Produktlinie.
  • Das Facebook Posting von Behringer findest du hier.

Video

Dies ist das Original in älterer Version.

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7 Kommentare zu “Der Behringer 1601 Sequencer ist endlich vorbestellbar!”

    Kawaija sagt:
    1

    Behringer ist genial! Weiter so! Die Menschen brauchen keine Vsts, sie wollen Hardware. Behringer, the Robinhood of the Musicans.

    Sonja Abriss sagt:
    0

    Da wird wohl auch der versnobte Karp Jünger zugreifen müssen, sämtliche anderen Klone haben kein Midi und schon gar kein USB, Preise ab 1K steil aufwärts. Auch die Option den Quantizer via Synthtool programmieren zu können ist wohl ein Alleinstellung,s Merkmal.

    Antimiet sagt:
    0

    198€ wären auch perfekt. Welcher Hobbydudler will denn freiwillig viel mehr bezahlen? Und wie immer, gibt es viele Leute die da rumbashen fürs weniger bezahlen? Bin doch nicht blöd.

      Sonja Abriss sagt:
      0

      jeder Karpler der für ein bisschen SMD 4 bis 5K bezahlt hat. denke 2 bis 3K vertragen die gut für einen eher simplen Sequencer,natürlich Jarre approved und mit Tolex :)

    Moulin sagt:
    0

    Aha. Diesmal ist Behringer’s „Design-Glücksrad“ wohl mal wieder beim 84TE- Desktopmodul stehen geblieben.

      Sonja Abriss sagt:
      0

      was hättest du den gerne für eine Form, das Käsedreieck oder den Leermond ? ich würde die Eurorack Kompatibilität nicht unterschätzen, ist sehr beliebt. und trotzdem hast du die Freiheit einfach deinen Desktop vollzustapeln.

    Marco sagt:
    0

    Tolles Tolex hin oder her, Eurorack ist super flexibel! Wer den Tollen Tolex unbedingt möchte, ich würde den Behringer kaufen und mit dem gesparten Geld ein Tolex Gehäuse basteln. Die Zutaten sind auch nicht so teuer! Arbeitszeit zählt nicht. Aber ich bin eher ein 19 Zoll Gehäuse Freak und damit ist das Eurorack kompatibel.