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ORion FX Western Drive 2 Overdrive Front

Western Drive 2  ·  Quelle: Orion FX

Seit einigen Jahren entstehen bei Osnabrück viele feine Effektgeräte unter dem Label Orion FX, zuletzt das Wild Kraut Fuzz. Es ist eine Ein-Mann-Schmiede, vor allem bekannt für das Motor Fuzz und Gold Fuzz – Pedale der Firma werden u. a. von den Beatsteaks (Scholz), Rammstein (Kruspe), QOTSA (Homme), Tocotronic, Alex Empire (ATR), Blackmail oder Pictures gespielt. Muss also was dran sein. 

Western Drive 2

Der Name lässt es schon vermuten: Es ist die zweite Inkarnation des Western Drive Overdrives. Es kann an Gitarre und Bass (und wo es beliebt) eingesetzt werden und wird vom Erschaffer als trocken, knochig, rough und vintage beschrieben. Generell ist es wohl eher für „Schmutz“ bis Mid Gain im Einsatz, ein wenig mehr bis zur Distortion geht auch, aber ich fand es dann eher unharmonisch – muss man drauf stehen.

Neu ist das kleinere Gehäuse, vermutlich vom Typ 125B. Im Vergleich zum Typ BB vorher ist das schon ein ziemlicher Platzgewinn. Wer will, kann es auch immer noch per Batterie betreiben. Das Gehäuse ist wieder ab Werk „gebraucht“, also künstlich abgewetzt. Bin ich kein Fan von, aber dadurch merke ich selbst, dass ich die Instrumente und Effekte dann normal behandele und nicht wie ein rohes Ei.

ORion FX Western Drive 2 Overdrive Slant

Zweite Neuerung ist der kleine Hebel, der neben den Reglern für Klang, Verzerrung und Pegel sitzt. Hiermit werden die Clipping-Dioden umgeschaltet. Links ist Mode 1 mit Silizium Transistor, also wie im alten Western Drive, und rechts ist Mode 2. Dieser beinhaltet einen Germanium Transistor, der eher weicher und wärmer klingen soll.

Auf jeden Fall ein sinnvolles Update. Preislich liegt es bei 239 Euro. Nicht wenig, für ein Overdrive. Dafür ist es handgefertigt in Deutschland und hat zwei Modi zu bieten.

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