von Lasse Eilers | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Die verrücktesten Sequencer

Die verrücktesten Sequencer von LEGO bis Rubik's Cube  ·  Quelle: YouTube / Håkan Lidbo

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Am Wochenende widmen wir uns hier bei Gearnews ja gerne mal den etwas ausgefalleneren Erfindungen und Basteleien. Heute nehme ich euch mit auf eine Entdeckungsreise ins Land der nicht alltäglichen Sequencer. Dem Erfindungsreichtum sind kaum Grenzen gesetzt: Fast alles lässt sich zum MIDI-Sequencer machen – Plattformen wie Arduino, Mindstorms und Co. sei Dank. Hier kommen einige der verrücktesten Sequencer.

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LEGO-Sequencer

LEGO beflügelt seit jeher die Fantasie und dass man daraus auch ganz vorzüglich Musikinstrumente basteln kann, haben wir neulich ja bereits gesehen. Die bunten Klötzchen haben aber noch einen anderen Vorteil: Durch die vorgegebene Rasterung eignen sie sich hervorragend als Basis für Sequencer-Projekte. Verschiedene Bastler haben die Idee kreativ umgesetzt. Wie wäre es zum Beispiel mit dieser Version, bei der ein paar littleBits Synth Kits durch Patterns gesteuert werden, die auf transparenten LEGO-Platten vorprogrammiert wurden:

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Auch bei diesem einfachen 8-Step-Sequencer von Ben Judge werden die einzelnen Steps durch das Hinzufügen verschiedener LEGO-Steine gesetzt. Das könnte sogar praxistauglich sein:

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Andere LEGO-Sequencer arbeiten dagegen mechanisch nach Art einer Spieluhr oder der berühmten Marble Machine. Zum Beispiel diese sehenswerte Kreation auf Basis eines LEGO Mindstorms NXT, eines Makey Makey Kits und eines Korg Monotron Duo.

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Ebenfalls elektromechanisch und auf LEGO-Technic-Basis ist diese Rhythmusmaschine entstanden, die auf einer Konstruktion von Leonardo da Vinci basiert. Dahinter steckt übrigens kein Geringerer als der Erfinder der Toa Mata Band.

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Und wenn DJ Penguin auflegt, ist die Party auf jeden Fall gerettet!

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CubeSequencer: Der Rubik’s Cube als Sequencer

Etwas andere „Klötzchen“ kommen bei dieser genialen Konstruktion zum Einsatz. Håkan Lidbo hat 16 Zauberwürfel in einem 4×4-Raster arrangiert. Jede der sechs Farben steht für ein anderes Instrument; eine darüber montierte Kamera erfasst das „gewürfelte“ Pattern. Über einen in Google Chrome laufenden Web-Sequencer werden dann die Sounds angesteuert. Die unzähligen möglichen Kombinationen der Würfel ergeben vielschichtige Patterns. Um Ideen gezielt umsetzen zu können, muss man ein echter Rubik’s-Cube-Experte sein. Um es mit dem Erfinder zu sagen: „Musikkomposition wird zu einem Puzzle, einem sehr schwierigen Puzzle.“

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Hölzerner Arduino-Sequenzer

Der folgende Sequencer besteht aus 32 hölzernen Scheiben, die in die entsprechenden Vertiefungen gelegt werden. IR-Sensoren erkennen die verschiedenen Graustufen an der Unterseite der Scheiben, wodurch sich verschiedene Instrumente und Samples ansteuern lassen. Entstanden ist das Ganze im Rahmen eines Projekts an der School of Form in Warschau.

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The Chessquencer: das musikalische Schachbrett

Mit seinen 8×8 Feldern ist ein Schachbrett eigentlich das perfekte Raster für einen Sequencer. Das dachte sich auch dieser Entwickler, der per Schachfiguren Ableton Live ansteuert:

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Melody Bakery: Toaste dir eine Sequenz

Ganz besonders gut gefällt mir aber dieser musikalische Toaster von Florian Liebhart und Simon Männlein, der ebenfalls als Teil eines Studienprojekts entstanden ist. In der Krümelschublade erstellt man ein Pattern mit kleinen Klebeteilchen. Schublade rein, dann noch schnell die „Brotscheiben“ für die gewünschten Instrumente reingesteckt und los geht’s mit dem Toasten. Nach kurzer Zeit ist der Beat fertiggebacken. Jetzt habe ich Hunger!

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Kennt ihr noch mehr ausgefallene oder besonders kreative Sequencer-Projekte? Schreibt uns gern eine Nachricht in den Kommentaren!

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