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Tritik Flaw

Tritik Flaw  ·  Quelle: Tritik

Der Software-Hersteller Tritik ist für günstige Plug-ins bekannt, die mit einem minimalistischen Interface und guten Ideen daherkommen. Flaw heißt das neuste Werk und das kümmert sich um LoFi-Effekte auf eurem Audiomaterial. Fehler werden hier umarmt, aber nur solche, die euch musikalisch entgegenkommen.

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Tritik Flaw

Flaw verpasst einzelnen Spuren oder dem ganzen Mix eine Prise LoFi-Charakter. Denn allzu perfekt muss es ja nicht immer sein. Das Plug-in greift auf euren Wunsch dezent zu, hat aber auch das Potential, das Audiomaterial recht drastisch zu verändern. Richtig brutal wird es aber nie. Fünf Sektionen oder einzelne Effekt-Typen kümmern sich gemeinsam um den gewünschten Sound.

Einen besonderen Stellenwert nimmt da auf jeden Fall die Modulation ein, die ihr nicht nur sachte aufdrehen könnt, sondern auch Parameter für Geschwindigkeit und Schwingungsform anbietet. Damit zaubert ihr schnell schöne Vibratos oder auch Effekte, die an Wow und Flutter erinnern.

Ein LoFi-Reverb lässt sich ebenfalls hinzumischen und hat Kontrollen für Size und Width in petto. Und auch wenn da Low Fidelity steht, klingt es für meine Ohren sehr schön.

Die Noise-Sektion bietet euch das Rauschen von Kassetten sowie Vinyl- und „Knsiter-Sounds“ an. Die könnt ihr zwischen Typ A und Typ B umschalten. Ein zusätzliches Filter zähmt das Rauschen, die Amplitude steuert auf Wunsch ein aktivierbarer Hüllkurvenfolger.

Bevor es in die Filter-Abteilung mit Hoch- und Tiefpass geht, dreht ihr mit Drive vorher die Sättigung auf und verpasst den Signalen eine Prise Wärme.

Den Abschluss bilden die beiden Regler für die Lautstärke des trockenen und Effekt-Signals.

Das Interface setzt wieder auf den für Tritik typischen Look, der recht einfach und übersichtlich gehalten ist. Die Größe lässt sich beliebig skalieren.

Die Kombination dieser einzelnen Effekte ergibt im Zusammenspiel eine recht große Bandbreite an Soundbearbeitung. Ihr solltet euch einfach mal das Overview-Video ansehen, um einen Eindruck zu gewinnen. Wenn ihr schön länger auf der Suche nach einer Plug-in-Alternative zu der Vinyl-Simulation der Boss SP-303 sucht, könnt ihr hiermit vielleicht glücklich werden – und das zu einem ansprechenden Preis. Ich glaube, dass ich hier selber zuschlage und eine gute Ergänzung zu SektchCassette bekomme.

Spezifikation und Preis

Tritik Flaw läuft als VST, VST3, AU und AAX auf macOS (10.10 oder neuer) sowie Windows (7 oder neuer). Eine kostenlose Demoversion bezieht ihr auf der Website des Herstellers. Bis zum 19. Juli 2021 kostet das Plug-in 19 Euro, der reguläre Preis beträgt 29 Euro.

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Eine Antwort zu “Tritik Flaw: Dieses LoFi-Plug-in macht schöne Fehler auf Audiospuren”

  1. F_Man Habibi sagt:

    Tritik has by far the most beautiful UI. So clean nothing distracts the eye…. And on top all of their Plugins sound fantastic.

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