Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Tritik Irid

Tritik Irid  ·  Quelle: Tritik

Tritik macht Plug-ins mit einem einfachen, aber sehr schicken und funktionalen Design. Das kostenlose Krush gehört eigentlich in jede gut sortierte Plug-in-Sammlung, das neue Irid wird sich bestimmt auch einen festen Platz erobern. Das GUI-Design ist wieder sehr stimmig und auch der Preis stimmt. Der Sound dieses Shimmer Reverbs macht neugierig.

Tritik Irid Shimmer Reverb

Im Herzen schlummert laut Hersteller ein spezialisierter Algorithmus, der sich um die Reverberation kümmert. Drei (Delay-) Stimmen mit eigenem Tuning und eine Kontrolle für Feedback sind quasi die Hauptverantwortlichen. Dazu gesellen sich ein paar wenige ausgesuchte Kontrollen, schon ist der Effekt fertig. Im Ergebnis erzeugt das Plug-in Delays mit einem granularen Charakter oder Hallräume, die man im englischen Sprachraum gerne „lush“ nennt.

Die drei Stimmen, auf die ihr hier Kontrolle nehmen könnt, werden aus dem Reverb-Signal selbst erzeugt. Die ersten beiden lassen sich in der Tonhöhe bis zu eine Oktave nach unten und zwei Oktaven nach oben verstellen, die dritte arbeitet mit Frequenz-Shifting (-100 Hz bis +2000 Hz). Neben der einstellbaren Lautstärke kann jede dieser Stimmen auch rückwärts gespielt werden – sehr schön!

Das einstellbare Feedback jagt die Stimmen wieder in den Nachhall, der sich mit dem Freeze-Button (als Schneeflocke dargestellt) jederzeit halten lässt. Da frohlockt das Sounddesigner-Herz. Aber da ist noch mehr: Das Pre-Delay stellt ihr in Millisekunden ein oder synchronisiert es zum Tempo des Hosts. Mit Reglern für Modulation und Width bearbeitet ihr den Effekt weiter, Low-Cut und High-Cut verleihen den klanglichen Feinschliff. Klar, Regler für Dry und Wet fehlen natürlich auch nicht.

Tritik hat dem Plug-in noch gleich über 80 Presets spendiert, die von Richard Devine, emptyvessel, Sink, Mathias Brüssel, Andrew Madden und Phil Johnston kommen.

Die Soundbeispiele sprechen mich an und auch der Einführungspreis stimmt, mir juckt es wirklich in den Fingern. Was meint ihr?

Spezifikation und Preis

Tritik Irid läuft als VST, VST3, AU und AAX auf macOS (10.10 oder neuer) sowie Windows (7 oder neuer). Eine kostenlose Demoversion steht zum Download auf der Website des Herstellers bereit, lediglich der Sound wird hier immer wieder ausgeblendet. Bis zum 31. Juli 2020 bezahlt ihr 29 Euro statt der regulären 49 US-Dollar.

Weitere Infos

Video und Soundbeispiele

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.