von Dirk Behrens | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Steinberg WaveLab 11

Steinberg WaveLab 11  ·  Quelle: Steinberg

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Mit WaveLab 11 will Steinberg den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht werden. Egal ob ihr Musik macht, ein Studio betreibt, journalistische Arbeiten erledigt, in der Welt des Sounddesign unterwegs seid oder Podcasts aufnimmt – WaveLab 11 soll die ultimative Mastering-Lösung sein. Dafür gibt es einige Neuheiten, sowohl in der Pro-Version als auch bei dem etwas abgespeckten Elements.

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Steinberg WaveLab 11 Elements

Gucken wir uns doch direkt mal Elements an. Da gibt es neue Plug-ins aus der Pro-Version, darunter DeEsser, Expander, PingPong-Delay, Mix6to2, Mono-to-Stereo und ein extra Metering-Modul. Außerdem bekommt ihr den kompletten Funktionsumfang von WaveLab Cast, das sich speziell an die Erstellung von Podcasts und Vlogs richtet.

Außerdem unterstützt WaveLab 11 Elements jetzt Interleaved-Mehrkanaldateien und ermöglicht das Bearbeiten von Surround-Audiodateien im Editor. Bei Audiomontage könnt ihr Mehrkanal-Audiodateien beim Import automatisch in Mono- oder Stereo-Cluster aufteilen. Kanal-Cluster bearbeitet ihr mit Plug-ins unabhängig.

Mit den neuen neuen Sektionen Bereinigen und Veredeln verpasst ihr den Audiospuren ohne großen Aufwand einen besseren Sound. Dazu gehört auch das einfache Entfernen von Hintergrundgeräuschen.

Steinberg WaveLab 11

Steinberg WaveLab 11

Steinberg WaveLab 11 Pro

Auch WaveLab 11 Pro bietet Verbesserungen für die Arbeit mit Interleaved-Mehrkanaldateien. Die lassen sich jetzt im Audioeditor bearbeiten, WAV-Dateien in bis zu 22.2 Surround (inklusive Ambisonics-Dateien für Pre-Authoring) öffnet ihr nun genauso wie Mono- oder Stereo-Files. Ausgewählte Kanäle bearbeitet ihr bei Bedarf auch mit einem externen Editor. Außerdem erwarten euch hierfür neue Auswahlwerkzeuge, die zum Beispiel eine frequenzbasierte Auswahl im Spektrum-Editor ermöglichen. Und auch die bereits bei Elements genannten Features in der Audiomontage stehen euch natürlich bereit.

Eine zusätzliche Summenbearbeitung ermöglichen Spurgruppen, die mehrere Audiospuren zusammenfassen. Das ist für Stem-Mastering besonders nützlich. Dafür steht euch der Spurgruppen-Editor zur Verfügung, mit dem ihr diese bequem verwalten und bearbeiten sollt. Außerdem gibt es Unterspuren (sogenannte Sub-Lanes), bis zu acht davon stehen für eine einzelne Audiospur bereit. Das soll besonders praktisch sein, wenn es um die Bearbeitung oder das Processing von Soundeffekten aus gelayerten Clips geht.

Parameter-Automation mit Clip-Envelopes zur Parameter-Steuerung von VST-3-Plug-ins ist ein weiteres neues Feature. Dafür bekommt ihr das Automation Panel, mit dem ihr Parameter für Lautstärke, Panorama oder Effekte besser im Überblick habt.

Steinberg WaveLab 11 SuperVision Analyzer

Steinberg WaveLab 11 SuperVision Analyzer

Weitere neue Features bei WaveLab 11 Pro

Und dann gibt es jetzt auch SuperVison, das ihr vielleicht schon aus Cubase 11 oder Nuendo 11 kennt. Hier bietet euch das Multimeter-Audioanalyse-Tool 17 unterschiedliche Module auf bis zu neun Slots.

11 neue Plug-ins erwarten euch außerdem. Dabei sind Frequency 2, Squasher, Imager, Quadrafuzz v2, MixConvert V6 und VST AmbiDecoder und das neue und (aktuell) für WaveLab exklusive DeReverb. Damit filtert ihr in Echtzeit Reverb-Sounds aus Aufnahmen. Das ebenfalls neue LIN Pro Dithering wurde in Zusammenarbeit mit MAAT Audio erstellt.

Weitere neue Features sind spezialisierte Channelstrips für Echtzeit-Bearbeitung und vereinfachte Audiotrack-Erweiterungen mit One-Knob-Bedienung für den Track Inspector. Und auch Bereinigen und Veredeln (oder auch: Clean und Enhance) bietet die neue Pro-Version. Die integrierten Video-Möglichkeiten wurden ebenfalls verbessert und sollen für einen schnelleren Workflow sorgen. Dazu kommen noch ein paar Optimierungen wie Unterstützung für Multicore-Processing – weitere Details findet ihr auf der Website des Herstellers.

Preise und Daten

Steinberg WaveLab 11 Pro bekommt ihr im Webshop des Herstellers zum Preis von 479 Euro. Ein Update von WaveLab Pro 10 kostet euch 99 Euro. Außerdem gibt es Updates für WaveLab Pro 9 und 9.5 für 149 Euro sowie von den Versionen 6 bis 8.5 für 199 Euro. Upgrades von WaveLab Elements 6 bis 10 kostet 349 Euro. Ein Upgrade von WaveLab Cast ist für 409 Euro zu haben.

Die Software läuft auf Windows 10 oder höher und macOS Catalina oder höher. Ein Benutzerhandbuch liegt dem Paket bei.

WaveLab 11 Pro bei Thomann* und hier WaveLab 11 Elements bei Thomann*

Weitere Infos über Steinberg WaveLab 11

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