von Dirk Behrens | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Master Tones The Palette

Master Tones The Palette  ·  Quelle: Master Tones

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The Palette von Master Tones sieht ziemlich übersichtlich aus und erfüllt seine Mission mit nur wenigen Einstellungen. Im Ergebnis soll der Sound aber „next level“ klingen und auch kleinste Details zum Vorschein bringen. Und das macht das Plug-in nicht nur mit Mono- und Stereo-Spuren, sondern auch auf verschiedenen Multi-Channel-Formaten.

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Master Tones The Palette

Einen analogen Sound sollst du mit diesem Plug-in den Audiospuren verpassen. Und das geschieht hier relativ einfach über ein dreieckiges Feld, dessen Ecken mit Attributen wie neutral, dark und bright betitelt sind. Zwischen diesen Eigenschaften bewegst du einen kleinen Kreis und stellst so die gewünschte Klangfärbung ein. Für zusätzliches „Feeling“ sorgt der farbliche Verlauf innerhalb dieser Dreiecksform, das sieht ganz hübsch aus und spricht vielleicht auch ein paar andere Sinne an. Vielleicht willst du dich ja nicht nur auf dein Gehör verlassen!

Zwei Slider stellen ein- und ausgehende Lautstärke ein, der Mix-Regler ermöglicht auch eine subtile Prise des Effekts. Ein kleiner Switch schaltet das Auto-Gain-Feature an und aus. Ansonsten gibt es noch einen Bypass-Button und die Auswahl von Presets. Mehr gibt es nicht zu sehen!

Spannend ist die Frage, was denn so „unter der Haube“ passiert. Und da verrät uns der Hersteller sogar ein paar Details. Die durch das dreieckige Pad dargestellte „Klangpalette“ basiert nämlich auf Samples von verschiedener analoger Mastering-Hardware. Laut Beschreibung sind Sättigung und harmonische Verzerrung für die Sound-Färbung verantwortlich.

Durch die Position auf diesem Farbdreieck entsteht etwas, das Master Tones Blending nennt. Dahinter steckt ein neues Konzept, bei dem die entstehenden Effekte nicht einfach nur linear miteinander vermischt werden, sondern ein Algorithmus aus der KI-Forschung neue Timbres erstellt. Falls dich die Details interessieren, kannst du hier mal nachlesen.

Eine weiteres interessantes und immer populärer werdendes Feature betrifft die Möglichkeit, auch Mehrkanal-Audio zu bearbeiten. Neben Mono- und Stereo-Spuren, ist so zum Beispiel auch die Bearbeitung von Mixen in Dolby Atmos möglich. Bis zu 12 Kanäle unterstützt The Palette, dazu gehören Formate wie 5.0, 5.1, 7.0, 7.1 und 7.1.4.

Intern arbeitet das Plug-in mit einer Auflösung von 192 kHz, die maximal unterstützte Samplerate beträgt 96 kHz.

Spezifikation und Preis

Master Tones The Palette läuft als VST3, AU und AAX auf macOS (10.9 und neuer – nativer Support für Apple Silicon) sowie Windows (10 – ausschließlich 64 Bit). Den Download einer kostenlosen Demoversion sowie eine PDF-Anleitung beziehst du auf der Website des Herstellers. Zur Einführung bezahlst du 69 US-Dollar statt der regulären 99 US-Dollar.

Weitere Infos über Master Tones The Palette

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