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Soundcloud Go Ad Werbung Teaser

Ob das neue Bezahlkonzept aufgeht?  ·  Quelle: SoundCloud.com/go

Auf Facebook und Twitter macht seit heute der Hashtag #SoundCloudGo die Runde. Es handelt sich dabei um das schon länger vermutete Bezahlsystem. Seit März hatte unser Redakteur Marcus bereits zweimal zum Thema SoundCloud geschrieben – hier die Artikel noch mal zum Nachlesen vom 20. Februar und 16. März. Nun haben wir die Gewissheit.

SoundCloud hat heute in der USA das neue SoundCloudGo vorgestellt. Ähnlich wie bei Spotify muss man nach einer kostenlosen 30-tägigen Testphase pro Monat 10 USD zahlen. Dafür bekommt man die Möglichkeit, die Songs offline zu hören (sprich: im eigenen Player App herunterladen und dann ohne Internet hören) und es ist werbefrei. Dazu kommen neben den bisherigen Songs, die auch die Hörer ohne Abo hören können, ganz exklusive Lieder.

SoundCloud will trotzdem weiterhin „Underground“ Kooperations- und Werbeplattform im Vergleich zu Spotify und Co bleiben. Durch die eingespielte Werbung zwischen den Tracks und dem Bezahlsystem wird es sich wahrscheinlich besser finanzieren lassen – wird sich später alles zeigen. Finde ich persönlich nicht schlimm, ich zahle auch für einen anderen Streaming-Dienst, auch wenn das nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Ob von den Einnahmen durch Werbung und Abomodell nur die Firma oder auch die Künstler im Sinne von Auszahlungen pro Hörer profitieren, wird sich dann auch zeigen.

Für viele wird SoundCloud damit sicher unattraktiv als Streaming-Dienst werden, aber stampft ihr mal sowas aus dem Boden und versucht euch durch die Liebe und Likes der Hörer zu finanzieren.

Infos für Deutschland gibt es von dem in Berlin gegründeten Unternehmen leider nicht. Alle mit Internetzugang aus den USA *hust*proxy*hust* können auf der Produktseite mehr einsehen. Alle anderen müssen sich mit Facebook und dem Hashtag zufrieden geben.

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