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DRVA + Boost MK II  ·  Quelle: SoundBrut

SoundBrut hat das neue „DRVA Overdrive + Boost MK II“ Effektpedal vorgestellt, das eine ganze Menge an Soundmöglichkeiten mitbringt. Wir hatten die erste Version bereits letztes Jahr bei Gearnews, mal sehen, was die MK II so Neues bringt.

DRVA Overdrive + Boost MK II

Die Schweden haben das DRVA wieder als Basis genommen, die auf Basis eines NE5534 OP-Amps das (Hard-) Clipping realisiert und mit einem MOSFET die neue Boost-Sektion. Der DR-Bereich, also Drive, ist mit den Reglern Volume, Gain und Treble-Cut ausgestattet. Die VA-Sektion, Varitone-Boost, basiert auf einem Custom Tone Stack, geregelt wird mit einem Boost-Regler. Dazu kommt ein 6-facher Tone Selector und ein weiterer Hebel mit zwei Positionen für EQ-Depth.

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Der Varitone Boost umfasst 25 dB Gain, eine ziemliche Menge Potenzial, da man es auch allein nutzen kann. Insgesamt kommt man mit dem Pedal auf 12 verschiedene Sounds, jeweils noch mal mit optionalem Boost – das ist doch mal was, oder?

Wer sich jetzt wundert: Das erste DRVA hatte 18 Soundmöglichkeiten, beim MK II gibt es eine kleinere EQ-Sektion (2 statt 3) und eben den Boost, was laut Hersteller bis zum fuzzigen Overdrive gehen soll.

Im Laden soll es 190 Euro kosten. Das geht für mich in Ordnung. Was meint ihr?

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4 Antworten zu “SoundBrut DRVA Overdrive inkl. Booster – 12 Zerr-Geschmäcker in einem Pedal”

  1. peter sagt:

    Warum nur bauen die Hersteller in ihre Overdrives etc fast nie einen Dry/wet oder Blend Regler ein. Die Dinger wären soviel mehr einsetzbar, zB.: auch für Synths oder Drumcomputer.

    • claudius sagt:

      Berechtigte Frage! Meiner Meinung nach stammen solche Gitarreneffekte von Gitarristen, die noch nie in eine andere Richtung geschaut haben, denn Dry/Wet an der Gitarre braucht eigentlich keiner. Eher schon am Bass. Aber Synth ist ja gleich mal noch weiter weg.

      • peter sagt:

        Ja, viele Keys Spieler nutzen daher auch oft die Bass Versionen der Hersteller, weil die eben diesen Regler oft haben. Ich finde es halt schade, da es so viele spannende Pedale gibt, die dann dadruch aber immer gleich zu stark färben, oder zu viel wegnehmen. Einfach eine Bassdrum mit nem Overdrive anfetten zum Beispiel wäre sowas, wo ein Dry/Wet wunder wirkt, da man durch den Drive viel Bassfundament verliert. Naja. Gibt ja einige Alternativen :)

        • claudius sagt:

          Ich habe mir vor einiger Zeit einen parallel Looper mit Dry/Wet Regler aus einem DIY-Bausatz zusammen gezimmert. Genau für solche Effekte, die keinen Dry/Wet haben. :)

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