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Sonnox Oxford Dynamic EQ - neues GUI für einen besseren Sound?

Sonnox Oxford Dynamic EQ - neues GUI für einen besseren Sound?  ·  Quelle: Sonnox / gearnews, marcus

Ab sofort ist das neue Plug-in Oxford Dynamic EQ der englischen Firma Sonnox erhältlich. Soundtechnisch spielte der Hersteller immer in der ersten Liga mit, das wird sich mit dem neuen Tool sicherlich nicht ändern. Sonnox verabschiedet sich mit der Veröffentlichung des neuen virtuellen Equalizers endlich auch von dem alten und angestaubten Design der grafischen Benutzeroberfläche. Was bleibt, ist die Dongle-Pflicht – denn ohne iLok kein Sound.

Auch die schon lang existierende Audiosoftware Firma Sonnox hat es endlich geschafft, den Absprung in die Neuzeit zu vollziehen – auf der grafischen Seite. Der Sound der hauseigenen Plug-ins war und ist immer noch prägend in der Musik. Kompressor und Equalizer wurden seit der Erstveröffentlichung in unzähligen internationalen Tonstudios eingesetzt und das mit Erfolg.

Jetzt veröffentlicht der Hersteller den dynamischen Equalizer Oxford Dynamic EQ (wir berichteten hier) mit den Eigenschaften des legendären Oxford Type-3 EQ. Ganze fünf Bänder, die überlappend den Sound formen, können in der neuen Version dynamisch agieren. Das Ganze ohne die bekannten Probleme ähnlich arbeitender Multibandkompressoren wie Phase Distortion oder störende Artefakte im Bassbereich. Jedes Band verfügt über die separaten Parameter Mono, Stereo, Mid oder Side, Sidechain, flexible Up- und Downwards Kompression, beziehungsweise Expansion (über einen Threshold-Regler einstellbar) und natürlich die üblichen Equalizer-Funktionen.

Anwender der „alten“ Sonnox Plug-ins wird es direkt auffallen, denn die Entwickler schlagen mit dem Oxford Dynamic EQ einen neuen Design-Weg ein. Die komplette grafische Benutzeroberfläche wurde generalüberholt und an moderne Equalizer-Plug-ins angeglichen. Das GUI ist sehr übersichtlich und klar strukturiert und nicht durch unnötige Elemente überladen. Sehr schön! Einzig allein der Preis und die Abhängigkeit zum iLok Dongle sind nicht zeitgemäß und werden einige abschrecken.

Preis und Spezifikationen

Sonnox Oxford Dynamic EQ bekommt ihr im Webshop des Herstellers für 200 Britische Pfund (exklusive Steuer). Das Plug-in läuft auf Mac OS 10.7 oder höher und Windows 7 oder höher als VST, VST3, AU und AAX. Eine Demoversion ist ebenfalls auf der Seite erhältlich. Als Kopierschutz setzt Sonnox auf iLok. Deswegen ist ein iLok-Account sowie ein Hardware-Dongle (Version 2 oder 3) erforderlich. Eine Autorisation des Rechners oder eines USB-Sticks ist nicht möglich. Das Handbuch erhaltet ihr ebenso auf der Website als Download.

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