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Roland Cloud JV-1080

Roland Cloud JV-1080  ·  Quelle: Roland

Roland fährt schon seit einiger Zeit einen anderen Kurs als andere. Sie bringen hochwertige Plug-ins, die jedoch nicht klassisch erworben werden können. Es gibt sie als Pool von Angeboten mit einem monatlichen oder jährlichen Preis.

Zunächst das Technische. Der JV-1080 ist nach dem JD-800 und JD-990 eigentlich DER Rompler schechthin. Das ist ein Synthesizer mit vier Strängen von Oszillator-Filter-Verstärkern und entsprechenden komplexen Hüllkurven, welche sich aber auch mit Ringmodulation in verschiedener Weise jeweils als Paar verkoppeln lassen. Die Wellenformen sind Samples, die gängige Klassiker beinhalten. Diese sind vergleichsweise „konservativ“ gewählt wie etwa Klavier und Streicher bis hin zu Basiswellen und Drums.

JV-1080 – der klassische Rompler

Diese Serie wurde bis zum 5080 und später als Fantom- und XP-Serie quasi nur noch ergänzt durch eigene Samples und mehr Inhalte. Die Struktur erlaubt eine Art Pseudo-FM, um den Klang dreckiger zu machen. Die andere Option  ist der Weg über die obigen Verpaarungen und damit anderen Verschaltungen der Filter und Lautstärkestufen sowie Ringmodulation und Boost. Damit lassen sich also weit mehr als nur Standard-Klänge entlocken und schichten. Der JD-800 konnte übrigens diese Verschaltungen und die FXM genannte Abteilung zur Verexperimentalisierung noch nicht bieten. Das machte dann der JD-990. Man hat also eine solide Studiogrundlage mit etlichen Klängen verschiedenster Art an Bord.

Der Vertriebsweg

Die andere Seite ist der Vertriebsweg, denn man kann seit dem Erscheinen der System-8-Hardware die Plug-ins nicht mehr kaufen. Es gibt die anerkannt hochwertigen Simulationen wie Juno-106 und Jupiter-8 nämlich schon und ebenso den JV-1080, aber nur als Abo-Modell für etwa 10 Krediteinheiten im Monat oder jährlich zu entrichtende Alternativen. Dafür bekommt man alles, was die so genannte Roland-Cloud anbietet. An sich handelt es sich um ein Dowloadportal und ein Rechtesystem, bei dem man jährlich ein Plug-in behalten kann. Alles andere kann man dann aber nicht lokal weiterlaufen lassen, sobald man das Abo verlässt.

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Heheh, wie das Wort „Cloud“ schon wegen der massiven Gegenwehr vermieden wird ^^

Martin
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Martin

Gott sei Dank lässt sich die besch**** Cloud mittlerweile emulieren ;-).