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von Marcus Schmahl | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Sinee Chop Suey: Kick-Drum-Generator mit dem besonderen Workflow  ·  Quelle: Sinee

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Das Kölner Musikinstitut Sinee präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Plug-in-Entwickler Dawsome Music ein neues Software-Instrument namens Chop Suey. Und das hilft euch natürlich nicht bei der Zubereitung eures Abendessens, sondern bietet, neben einer großen Sound-Bibliothek, einen Multiband-Kick-Generator. Ihr könnt mit diesem Tool den Transientenanteil, Body und Tail der für elektronische Musik wichtigen Bass Drum getrennt voneinander bearbeiten. So entstehen für euren Track perfekt modellierte Kick Sounds in unendlich vielen Variationen.

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Sinee Chop Suey und das lästige Kick Drums suchen war gestern

Mit Chop Suey veröffentlicht das Kölner Sinee Institut mit dem Programmierer Dawsome Music ein sehr interessantes DAW-Werkzeug zum erstellen von Kick Drum Sounds. Drei Bänder stehen euch zur Verfügung, die am Ende zusammengemischt eine Einheit an Punch, Druck, Bass, Durchsetzungsvermögen oder eben weich und „boomig“ in euren Song passen. Wie es am Ende klingen soll, ist euch überlassen. Es sei denn ihr nutzt eine der vorgefertigten Kicks, von denen einige nach Genres sortiert in der Bibliothek vorliegen.

Ihr könnt aber auch per Drag-and-drop eigene Sounds importieren und so die Transiente (der „Klick-Sound“), den Body (für den Punch) und den Ausklang (Tail) selbst festlegen. Sehr cool, einfach und intuitiv ist das Bearbeiten der „Übergänge“ zwischen den drei Sounds. Hier könnt ihr mit der Maus einen Crossfade setzen und nach links/rechts bewegen. Die Phasen sind ebenso einstellbar (Phase und Offset), sodass ihr hier keine Probleme erzeugen werdet. Das Plug-in erkennt sogar den Grundton der Kick. Somit könnt ihr eure neue Sound mit einem Klick eurer Song-Harmonie anpassen.

Weitere Features sind integrierte Hoch- und Tiefpassfilter (inklusive Resonanz), Beef und Glue (Distortion und Saturation), Pitch und Gain jeder Komponente, Zoom für ein genaues bearbeiten der Samples und ein Ausgangslautstärkeregler inklusive zuschaltbaren Clipper. Ein Export der erstellten Kick ist ebenso einfach und ohne Resampling möglich. Ihr könnt vorab euren erstellten Sound in Sync zum Songtempo „four-to-the-floor“ durch das Plug-in abspielen lassen.

Hier und da gab es bei meinem ersten Test noch ein paar „Problemchen“ mit (zu lauten) Lautstärken einiger Presets, dem Regeln des Cutoffs und dem Clipper, was aber sicherlich in den nächsten Updates behoben sein wird. Ansonsten ist das Instrument sicherlich eine tolle Erweiterung für alle Studios der elektronischen Musik. Kick Drums werden doch meistens benötigt!

Update

Nach meinem Artikel und dem Feedback, hat sich der Entwickler gemeldet und direkt ein Bugfix Update angeboten. Sehr schön! Jetzt läuft alles perfekt und ohne Probleme. Danke!

Preise und Daten zum Plug-in von Sinee

Sinee Chop Suey erhaltet ihr ab sofort auf der Website des Herstellers zum Einführungspreis von 59 Euro anstatt 89 Euro. Das Plug-in läuft auf macOS 10.9 oder höher (inklusive nativem M1-Support) und Windows 7 (SP1) oder höher als VST3 und AU in 64 Bit. Zur Autorisierung erhaltet ihr passend zu eurer Account-E-Mail-Adresse einen Lizenzschlüssel, den ihr beim ersten Start im Plug-in Interface eingeben müsst. Eine eingeschränkte Demoversion gibt es ebenso auf der Internetseite als Download. Etliche Presets (199) und Samples (400) liegen dem Produkt bei.

Weitere Informationen zu Sinee

Videobeispiel zu dem neuen Software Plug-in von Sinee

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2 Antworten zu “Sinee Chop Suey: der Kick-Drum-Generator mit dem besonderen Workflow”

  1. David Moers sagt:

    Was macht das Plugin besser als KICK 2 oder The Big Kick?

  2. VirusTI82 sagt:

    Super Plugin. Sowas hat noch gefehlt. Punchbox, Heartbeat, MBase 11 und dieses tolle Plugin lassen mich Kicks bauen die ich in keinem meiner tausende Samples habe. Echt mega…

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