von Moogulator | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Hansy 1010 Synthesizer

Hansy 1010 Synthesizer  ·  Quelle: 0101

Hansy 1010

Hansy 1010  ·  Quelle: 0101

0101 Hansy Synthesizer DIY

0101 Hansy Synthesizer DIY  ·  Quelle: Ask Audio

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Immer mal wieder tauchen interessante Projekte auf, die aber klar nur Selbstbau sind oder sie werden als voll aufgebautes Gerät angeboten, sind dann aber geschlossen und geheim. Hansy, kurz für Hybrid Analog Numeric Synth, stammt aus Frankreich und wird in beiden Varianten angeboten. Der Kopf hinter dem Projekt ist Gilles Lacaud aus Grenoble.

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Das Konzept ist Open Source und somit offen und für jeden frei zugänglich. Damit sind dem künftigen Erbauer des Atmel-basierten Synthesizers sämtliche Hackversuche nicht nur streng erlaubt, man kann sich auch selbst versuchen, in den Bau von Synthesizern einzuarbeiten und selbst etwas ändern oder beitragen. Durch das verbaute OLED-Display erinnert Hansy mich an Korgs Minilogue, der auch die Schwingungsformen wie in einem Oszilloskop darin anzeigt. Letztere werden digital erzeugt und sind dadurch ziemlich vielfältig generierbar.

Hybrid im Namen deutet auf die digitalen und analogen Elemente hin: Zwei Oszillatoren, ein Filter und zwei LFOs sind an Bord. Dazu kommen drei ADSR-Hüllkuren und ein Arpeggiator. Gesteuert wird der Synthesizer komplett über drei MIDI-Buchsen.

Insgesamt kann Hansy duophon gespielt werden, also beide Oszillatoren getrennt. Fans des ARP Odyssey oder dem neueren Moog Sub 37 sollten hier mal einen Blick drauf werfen. Im Inneren arbeitet ein Atmel-Prozessor, wie sie auch Soulsby für ihre Geräte und Module verwendet, z. B. beim Oscitron.

Wer mal reinhören möchte, kann jetzt unten das Video starten. Wer noch mehr braucht, kann sich eine ganze Reihe von Demos und Songs mit Hansy auf YouTube ansehen.

Detaillierte Infos für potenzielle Hacker, wie die genaue Funktionsweise, den Source Code und Anleitungen findet ihr auf der Projektseite.

Update 05.12.2o17

Es gibt nun auch eine Kickstarter Aktion dazu.

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  • Duophon, hybrid
  • 256 Speicherplätze
  • Digital Oszillatoren / Analog Filter 4-Pol
  • Waves: Sinus/Tri/Saw/Square/PWM/Random,  TriSquare/SawSquare/Pro2/MKS…
  • über 4300 Wavetables
  • Rauschgenerator
  • Phase Distortion
  • 1 Sub Osc pro Osc mit Sinus/Tri/Saw/Square/Pulse1/Pulse2/Pulse3 –  Mit Oktavlage -2 / -1 / 0 Octave or 5Th Up or 5Th Down
  •  OSC & SubOsc verknüfbar via ADD/MULTIPLY/XOR/INTERLACE
  • Wave Morphing / Wave Shaping (2 Parameter per OSC)
  • 3 LFO
  • LFO Waveform : Sine/Tri/Saw/Inv/Random/Lag
  • LFO Sync: Free/Key/delay
  • 4 ADSR
  • Matrix EG
  • Glide
  • Extern. Analog audio Eingang Midi In & Out mit Soft-Thru
  • Sequencer and Arpeggiator ( 1 Sequence or Arp per Sound), 24 Step 6 Parameter pro step Transpose/Velocity/Cut-off/Gate/Glide/Noise, Swing
  • Sequencer / Arp senden Midi
  • Midi Sync In & Out
  • 2x Aftertouch an 20 Ziele zuweisbar
  • Sound and Library manager software on PC
  • Firmware can be updated easily via USB by dragging and dropping the firmware into the mass storage.

 

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https://www.youtube.com/watch?v=MF8G_CFC5gsv

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2 Antworten zu “Hybrid Synthesizer Hansy 1010 – hackbar!”

    Gilles Lacaud sagt:
    0

    Hello…i’m Gille Lacaud the father of the HANSY1010. In fact the Hansy have an STM32L152 inside and no more an Atmel…the latest news are here…..https://www.facebook.com/Hansy.fr/?fref=ts
    Vielle grusse

    Gearnewsman sagt:
    1

    Also ehrlich gesagt, warum soll ich bitte meinen synth selber hacken müssen.? Ich kann es nicht und deswegen will ich es auch nicht. 99, 99% aller Musiker wollen musizieren und ein fertiges Instrument. Schön wenn einer hackt, 99,99% laden dann seinen Hack da rein, der Rest macht Musik damit. Hack ist auch für mich kein Werbeargument sondern eher ein Problem mit dem ich mich nicht auskennen will denn ich will ein fertiges Instrument und spielen Schrauben Klänge auch mal abspeichern. Das ist mir hack genug

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