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Hansy O.P.L.A.

Hansy O.P.L.A.  ·  Quelle: Hansy Synth

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Hansy Synth ist inzwischen schon eine kleine Institution. Es gab bisher zwei denkwürdige Vorreiter mit jeweils eigenem Konzept. Ein Wavetabler und ein Sampling Synthesizer.

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Hansy Synth O.P.L.A.

O.P.L.A. ist ein „ganz normaler“ sogenannter virtuell-analoger Synthesizer. Er simuliert einen Standard-Synthesizer und das nach dem HANSY-Niveau auch ziemlich hoch. Er wird schon im Oktober erscheinen. Und das betrifft alle Synthesizer des Herstellers: sie sind erstaunlich günstig, für das, was sie leisten. Das ist auch hier der Fall. Ihr müsst nämlich gerade einmal 110 Euro auf den Tisch legen. Und unter 100 bleibt er, wenn du das Gerät selbst zusammenbaust!

O.P.L.A. Features

Der rote neue Synthesizer ist vierstimmig polyphon. Er liefert drei Oszillatoren mit 4000 Wellenformen und digitale Filter für alle bekannten Betriebsarten mit 12 und 24 dB / Oktave – Flankensteilheit und den Typen Tief-, Hoch-, Bandpass und Notch. nicht weniger als 3 loopbare Hüllkurven für die drei Grundbausteine Tonhöhe, Lautstärke und Filter, stehen ebenfalls bereit. Außerdem arbeiten 2 LFOs mit frei belegbaren Zielen im O.P.L.A.

Die Wellenformen und Idee erinnert ein wenig an Waldorfs Kyra, denn auch er enthält eine große Menge an Basiswellenformen, die jedoch ebenfalls keine Wavetables bilden. Aber um diese zu verbiegen, ist Waveshaping mit an Bord. Das Modulationsrad und Aftertouch haben ähnlich des LFOs freie Zielzuweisungen. Als Effekte stehen Delay und Reverb zur Verfügung. Er versteht MIDI-Controller-Daten und kann dadurch auch über einen Controller eingestellt werden.

Technik

Technisch basiert er auf dem ESP32 Prozessor, welchen wir vor einiger Zeit als interessante Audio-Plattform vorstellten. Genau genommen ist dies auch eher ein Microcontroller, aber mit ausreichend Leistung für interessante Projekte wie dieses. Ein einfacher ESP32 kostet etwa 5-6 €. Mit etwas weiterer Elektronik wird er deshalb „leicht“ zum Synthesizer. Der Strom kommt über USB in den Synth und MIDI In beliefert ihn mit MIDI-Daten.

Weitere Information über Hansy

Hansy Synthesizer haben eine Website mit den bisherigen Angeboten bereit stehen. Die Preise sind jeweils sehr niedrig mit 90 Euro für den Bausatz und nur 110 Euro für das fertige Gerät. Aktuell kann der O.P.L.A. vorbestellt werden und kommt in einem Monat dann zu dir. Das Porto wird mit 15 Euro noch fällig, dennoch sind alle Synthesizer aus dem Hause Hansy ihr Geld wert.

  • Schau dir hier auch noch die anderen Hansy-Synthesizer-Konzepte an

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3 Antworten zu “Hansy O.P.L.A.: Hoppla, hier kommt der virtuelle Synthesizer für sehr wenig Geld!”

  1. Erich sagt:

    Hallo zusammen,
    beide Konzepte basieren auf den Entwicklungen von Marcel Licence. Es ist überhaupt schön zu sehen, wie jemand das als seine eigene Arbeit darstellt. Marcel Licence hatte von Anfang an wenigstens seinen Code auf Github frei zur Verfügung gestellt. HANSY hat abgesahnt. Da ich an der Konversation auf Github beteiligt war, hatte ich das relativ früh beobachten könnten. Die ersten Videos von HANSY hatten sogar die gleichen Sounds kopiert wie die von Marcel Licence. Aus meiner Sicht sollte man keine Werbung für HANSY machen. Sucht mal bei Github nach Marcel Licence … dann sucht mal bei HANSY. Bei Hansy konnte man noch nichtmal die Videos kommentieren… Teamarbeit oder Zusammenarbeit sieht anders aus.

  2. Erich sagt:

    ah, Gilles, hat gelernt.. Ist jetzt doch auf Github zu finden. https://github.com/GillesLACAUD/OPLA-Source-code. Auch die Hinweise zum ursprünglichen Autor „Marcel Licence“ sind partiell im Code noch zu finden. Das Patchmanagement und die Integration mit dem Nextion-Display sind Arbeiten von Gilles gewesen. … bei AKFW-Waves war ich partiell beteiligt.

  3. Ted sagt:

    Da ich ausreichend mit VAs ausgestattet bin, „brauche“ ich den O.P.L.A. nicht. Dennoch scheint es sich um ein einigermaßen intuitiv zu bedienendes Instrument zu handeln, mit dem ich sicherlich viel Spaß hätte. Den Preis würde ich schon fast als zu niedrig bezeichnen. Hoffentlich bleibt da noch was für den Hersteller übrig. Im Video (https://www.youtube.com/watch?v=_mFzcvghnUk) benötigt er ca. drei Minuten zum Zusammenbau. Bei zwanzig Euro für die Montage ist das ein nicht zu verachtender Stundenlohn, den ich zu investieren bereit wäre, um die kleine Firma zu unterstützen.

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