Moog Synthesizer NAMM 2018 JUCE Teaser

Was könnte es werden?  ·  Quelle: JUCE / Youtube

Moog Hybrid

Moog Hybrid  ·  Quelle: Juce Video

Spekulation, andererseits aber auch nicht:  Die beiden Moog-Mitarbeiter Geert Bevin und Amos Gaynes bestätigten in einem Vortrag, dass sie seit Jahren an etwas arbeiten würden. Nun gilt es, das herauszufinden.

How to Use Juce, not Juice! Juce ist eine Entwicklungsumgebung für die gängigen Plattformen, Windows, macOS und Linux. Der Vorteil an einem solchen Framework ist, dass eine Menge Dinge bereits eingebaut sind und man so schnell Zugriff auf verschiedene, relevante Funktionen hat. Der Vortrag der Moog-Mitarbeiter handelt von der Darstellung mit diesem Tool – eher etwas für Geeks.

Aber: Es geht konkret um ein Gerät, das eingebettetes Linux verwendet und ein Display hat. Sie dürften nicht darüber reden, aber schon bei etwa 1:00 spricht Geert Bevin davon. Außerdem wird auch macOS erwähnt. Es gibt dieses neue Moog-Gerät bzw. Software also schon. Zuletzt gabe es den Animoog, ein Wavetable-Synthesizer auf dem iPad. Der ist auch die Basis des Theremini, einem Theremin von Moog mit etwas anderer Klangerzeugung als die klassischen Theremins mit der „singende Säge“.

Was nahe liegt, ist die Kombination eines „echten“ und damit analogen Moog Filters und natürlich Mehrstimmigkeit. Vermutlich wird man bei Moog eher konservativ sein und 6-8 Stimmen oder mehr einplanen. Sollte das Gerät sogar komplett digital bleiben, würde das Aufwand sparen, da die Wandlung wegfällt. Allerdings ist diese heute weder teuer noch aufwendig zu realisieren. Es gibt analoge Synthesizer, die nur wegen eines Effektes oder einer kleinen Sektion Wandler verbaut haben. Bei Hybriden ist das generell notwendig.

Die NAMM steht fast schon vor der Tür und es wäre fast komisch, wenn es da keinen neuen Moog gäbe. Nach der Moog-Ikone Minimoog baut man keinen Sub 49 oder 61. Viele erwarten einen Polymoog in neuem Gewand. Denkbar. Wirklich neu wäre allerdings ein Analoger mit digitalen Elemtenten. Und hier beginnt die Spekulation, denn klare Worte gab es nicht.

Wie üblich erwarte ich etwas eher luxuriöses und hochwertiges, wofür „ein Moog“ seinen Namen trägt. Wohl kein Sampler, denn es sind LFO und Oszillator in JUCE zu sehen. Dort könnte man auch reihenweise digitale Spektren ablegen, Wavetable-Verfahren.

Ein würdiges Gegenstück zu Animoog mit seinen 8 Wavetables mit Moog Tiefpass-Filter und vielleicht High-Pass und einigen Stimmen ist aktuell das wahrscheinlichste Szenario, was denkst du?

Nebenbemerkungsvideo – so klänge ein 8stimmiger Sub37