von Dirk | Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten
Samples der Woche: Playbox, Dark Horizon und kostenlose Angebote

Samples der Woche: Playbox, Dark Horizon und kostenlose Angebote  ·  Quelle: Native Instruments

ANZEIGE

Samples der Woche: Native Instruments will dir mit Playbox eine Spielwiese zeigen, auf der du dich so richtig austoben kannst. Neue Ideen und Sounds sollst du damit im Handumdrehen entwickeln und auch ohne Probleme eigene Samples in diesen Prozess integrieren. Wenn dir mehr nach düsteren Sounds ist, musst du dir mal Dark Horizon von Sonuscore ansehen. Da stehen besonders Sounds mit viel Bass im Vordergrund. Gleich vier kostenlose Angebote schließen die Rubrik diese Woche ab. Hervorheben wollen wir Crystal Harp von SampleScience und Foundations Piano von Heavyocity. Lohnt sich!

ANZEIGE

In diesem Sammelartikel findet ihr weitere Empfehlungen!

Native Instruments Playbox

Native Instruments Playbox

Native Instruments Playbox · Quelle: Native Instruments

Kreative Blockaden will Native Instruments mit Playbox abschaffen. Eine Library voll mit Samples, Akkordfolgen, Effekten und Presets lautet das Rezept. Dabei soll das Kontakt-Instrument nicht einen speziellen Stil bedienen, sondern für alle Genres taugen. Über 900 Samples enthält die Library, diese sind in sechs Würfeln verpackt. Die kannst du zufällig oder kontrolliert benutzen und automatisch an die verwendeten Akkorde anpassen. Sehr praktisch! Die Würfel teilen sich in Synths, Instrumente, Bässe, Voices, Noises und den User-Container mit bis zu 450 deiner eigenen Samples auf.

200 vorgefertigte Akkord-Sets lassen dich mit einem Finger komplexe Harmonien spielen, Grundwissen musst du dafür nicht haben. Aber auch MIDI-Dateien lassen sich importieren, eigene Ideen spielst du jederzeit über eine Tastatur ein. Erzeugte Akkorde kannst du letztendlich auch exportieren und mit jedem Instrument in der DAW spielen. Ein X/Y-Pad und Effekte wie Arp, Strum oder Grain sorgst du für Bewegung, 14 Audio-Effekte gibt es obendrauf.

Kurz gesagt ist Playbox im wahrsten Sinne des Wortes eine Spielzeugkiste, mit der du schnell krass klingende Ideen entwickelst und mit eigenen Samples garnierst. 1,2 GB ist der Download groß, 1301 Presets und 950 Samples enthält das Instrument. Kontakt 6.7 ist Voraussetzung, wenn du die Vollversion nicht besitzt, tut es auch der kostenlose Kontakt Player. Aktuell gibt es ein Angebot von 149 Euro zur Einführung, regulär bezahlst du 199 Euro.

Playbox bei Native Instruments

Sonuscore Dark Horizon

Sonuscore Dark Horizon

Sonuscore Dark Horizon · Quelle: Sonuscore

„Dark“ und „gritty“ geht es bei Dark Horizon zur Sache – und das mit ganz schwerem Bass. Sonuscore hat dafür die Elysion-Engine als Grundlage genommen und ein bisschen zweckentfremdet. Das Kontakt-Instrument soll sich für Ambient, moderne Elektronik und experimentelle Musik eignen, dazu gehören natürlich auch Soundtracks. Orchester- uns Synthesizer-Sounds werden hier quasi zu gleichen Teilen durch den Fleischwolf gedreht oder sagen wir mal lieber auf vier Layer verteilt. Die Ensemble-Engine sorgt für Patterns mit viel Dynamik und Variation, dabei helfen natürlich auch die Motion- und Pan-Sektionen. Logisch, dass jedes Layer über einen eigenen Arpeggiator verfügt. Effekte wie Kompressor, Delay oder Reverb brezeln die entstehenden Klänge noch weiter auf.

ANZEIGE

Insgesamt bekommst du 80 spielbare Instrumente, die 765 Samples als Basis haben. 180 Themen bestehen aus vier einzeln kontrollierbaren Instrumenten. Mit der Ensemble-Engine erstellte Motive kannst du auch als MIDI exportieren. Zu der Größe der Library habe ich keine Info entdeckt, wenigstens 2,3 GB musst du aber laut Hersteller auf der Festplatte bereithalten. Kontakt 6.6.1 ist erforderlich, Dark Horizon läuft aber auch mit dem kostenlosen Kontakt Player. Aktuell bezahlst du 99 US-Dollar, verschiedene Upgrade- und Crossgrade-Optionen findest du auf der Website des Herstellers.

Dark Horizon bei Sonuscore

Kostenlos: SampleScience Crystal Harp

SampleScience Crystal Harp

SampleScience Crystal Harp · Quelle: SampleScience

Wie wäre es denn mal mit einer Kristallharfe? Die hat SampleScience mit Crystal Harp als virtuelles Instrument für dich parat. Die Sounds eigenen sich den Aussagen des Herstellers zufolge besonders gut für Stile wie Ambient, Meditations-Musik und New Age. Also genau das richtige für die aktuelle Zeit oder zumindest ein guter Kontrast zu dystopischen Sounds wie aus Dark Horizon. Das Instrument wurde extra so aufgenommen, dass der Sound schön lange ausklingen kann – das passt hervorragend zu dem glasklaren Klang. Wie üblich, gibt es die vom Hersteller gewohnten Extras. Dazu gehören ein Multi-LFO, ADSR-Hüllkurve, Reverb und Hoch-/Tiefpassfilter.

Das Plug-in läuft als VST, VST3, AU, AAX und sogar AUv3 auf Windows, macOS, Linux und iOS. Außerdem gibt es eine Version für Kontakt 5/6, dafür musst du aber die Vollversion des Samplers besitzen. Der Preis liegt bei null Dollar, eine Spende ist aber willkommen. Hier bei SampleScience.

Kostenlos: Heavyocity Foundations Piano

Heavyocity Foundations Piano

Heavyocity Foundations Piano · Quelle: Heavyocity

Von Heavyocity gibt es das kostenlose Kontakt-Instrument Foundations Piano. Das kombiniert die weiche Dynamik eines Konzertflügels und einen Layer synthetischer Elemente. Mit einem Arpeggiator sowie Gate- und Space-Parametern und einer ADSR-Hüllkurve formst du deinen eigenen Sound. Mit den Master-Effekten Punch, Delay und Reverb polierst du das Ergebnis zusätzlich auf. 528 Samples und zehn Presets stecken hier drin, mit der NI Losless-Kompression verbraucht die Library 1,21 GB auf der Festplatte. Der Beschreibung nach zu urteilen reicht der kostenlose Kontakt Player (6.6.1 oder neuer) bereits aus. Alle weiteren Infos bei Heavyocity.

Weitere kostenlose Sample-Instrumente und -Packs

Und jetzt noch zum Gratis-Nachtisch, der mindestens genauso lecker ist. John Meyer Music hat ein Harmonium in ein Kontakt-Instrument verarbeitet. Drei Velocity-Layer und Kontrollen für Dynamik und Release bekommst du damit. In den Videos unten kannst du dir das mal anschauen. Bekommst du kostenlos bei John Meyer Music.

Hidden Sound hat ein Sample-Pack mit vier Samples in 24 Bit und 96 kHz gemacht. Fast drei Minuten Audiomaterial kommt dabei zusammen – zu hören gibt es Wind, der durch verschiedene Metallgitter rauscht. Dabei wurden auch Kontaktmikrofone an den Gittern befestigt, mit den Aufnahmen lässt sich bestimmt einiges anstellen. Das kostenlose Paket ist eine Preview auf das kommerzielle Wind Through Metal Gates, das demnächst erscheint. Den exklusiven, knapp 296 MB großen Download und weitere Infos gibt es bei rekkerd.org.

Videos und Soundbeispiele

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

ANZEIGE

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert