von Dirk Behrens | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Roland50.studio

Roland50.studio  ·  Quelle: Roland50.studio

Roland 808303.studio

Roland 808303.studio  ·  Quelle: Roland

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Die TR-808 und TB-303 von Roland gehören zu den wahrscheinlich bekanntesten elektronischen Musikinstrumenten. Die vielfältigen Klone, Plug-ins und Sample-Packs dieser Geräte erfreuen sich auch heute noch großer Beliebtheit — jetzt könnt ihr sogar virtuelle Versionen davon in eurem Browser benutzen. Roland50.studio, die vormals als 808303.studio bekannte Website macht es möglich und fügt mit der Namensänderung sogar noch eine Emulation des SH-101 dazu.

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Roland50.studio addiert SH-101 zum 808303.studio

Mit dem neuen Namen gibt es gleich eine neue Emulation. Neben TR-808 und TB-303 erwartet euch jetzt auch der beliebte Bass-Synthesizer SH-101. Den meisten Raum nehmen weiterhin die Sequencer ein, links bedient ihr die TR-808, in der Mitte sitzt der Bassline-Synthesizer und der rechte Platz ist nun für den SH-101 reserviert. Weil es da schon etwas eng mit dem Platz wird, klappt ihr die Interfaces der beiden Instrumente nun mit einem Mausklick auf.

Das Design entstand in Kooperation mit dem japanischen Künstler, Designer und Musiker Yuri Suzuki. Dessen Layout der Sequencer ist übersichtlicher als bei den Originalen. Bei der 808 bekommt jedes Instrument eine einzelne Spur, die 303 bedient ihr mit einem Sequencer, der definitiv mehr Spaß macht als bei dem Original.

Klar, dass ein paar Parameter zum „Rumschrauben“ fehlen, mit Cut Off Freq, Resonance, Env Mod, Decay und Accent gibt’s bei der TB-303 aber genug, um die Acid-Maschine zum Zwitschern zu bringen. Ihr könnt sogar die Schwingungsform umschalten und auf Knopfdruck ein zufälliges Pattern erzeugen. Bei der 808 stellt ihr Tempo und Shuffle ein, außerdem gibt es einen Button für Fills und einen Switch für AI-Variation. Apropos Button: Die Bedienung der virtuellen Tasten quittiert die Website mit oldschooligen Klack-Geräuschen. Sehr schön! Die neue SH-101-Emulation dampft die Parameter im Vergleich zum Original ebenfalls etwas ein, gewinnt aber einen praktischen Sequencer.

Roland50.studio ermöglicht auch Aufnahmen und Audioexporte eurer Jams

Roland50.studio ermöglicht auch Aufnahmen und Audioexporte eurer Jams

Aufnahme und Audioexport inklusive

Und wie sich das für ein amtliches Studio gehört, könnt ihr über den Rec Button eine Aufnahme starten, die dann anschließend mit einem Titel versehen und mit der Welt teilen – alternativ steht auch der Download als MP4-Datei zur Verfügung. Der Sound ist übrigens sehr gut, für ein paar Jams taugt das virtuelle Studio auf jeden Fall! Mit dem neuen Synthesizer erweitern sich dazu nochmal die Möglichkeiten. Ich bin im Augenblick jedenfalls für jede kreative Ablenkung dankbar.

Mehr Spaß mit dem Browser

Werden da Erinnerungen an Rebirth RB-338 von Propellerhead wach? Wenn ihr noch mehr Synthesizer und Sequencer im Browser ausprobieren wollt, solltet ihr unbedingt mal tahti.studio ausprobieren. Der Sequencer asteroidblock.io arbeitet sogar mit Daten der NASA! Bei Colon hingegen erstellt ihr Sequenzen mit Emoticons. Und auch PatternScetch ist recht interessant und bietet immerhin einen Drum-Sequencer mit auswählbaren Sounds sowie Audioexport. Falls ihr lieber mit einer virtuellen SP-1200 spielen wollt, dann solltet ihr mal einen Blick auf RephaseSP12k werfen. Und wie wäre es gleich mit einer ganzen DAW im Browser?

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